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Führungswissen für Vorgesetzte

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Selbst-Test: Profitiert Ihre Karriere von einem zusätzlichen MBA-Studium?


Liebe Leserin, lieber Leser,

Master of Business Administration (MBA)-Abschlüsse können für die Karriere von Führungskräften förderlich sein – vorausgesetzt, sie ergänzen optimal die bisherige Ausbildung und sind allgemein in der Wirtschaft anerkannt. Kann ein MBA-Studium auch für Ihre Karriere von nutzen sein? Machen Sie unseren Selbsttest und finden Sie es heraus:
  1. Mein Hochschulstudium liegt bereits einige Jahre zurück.
  2. Ich bin Führungskraft mit Personalverantwortung.
  3. Ich fühle mich sicher in der englischen Sprache.
  4. In betriebswirtschaftlichen Grundsatzfragen könnte ich frisches Know-how gebrauchen.
  5. Diszipliniertes, selbstständiges Arbeiten am Abend und an den Wochenenden schreckt mich nicht ab.
  6. Ich strebe eine Manager-Karriere an, möchte aber meine jetzige Berufstätigkeit nicht unterbrechen.
  7. Mein Unternehmen würde eine Zusatzausbildung befürworten oder sogar fördern.
  8. Privat (Partner, Familie, Freunde) wird mein Weiterbildungswunsch unterstützt.
  9. Ich habe 1 bis 5 Jahre Berufserfahrung.
  10. Ich bin bereit, meinen jetzigen Job aufzugeben./ Mein Arbeitgeber würde mich für ein MBAProgramm freistellen.
  11. Ich bin bereit, vorübergehend finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen.
  12. Ich will meine Karriere in einer international agierenden Firma fortsetzen.
  13. Ich kann mir vorstellen, für mindestens 1 Jahr den Wohnort zu wechseln und auch an diesem Ort die meisten Wochenenden zu verbringen.
Auswertung: Wenn Sie die Fragen 1–8 mit „Ja“ beantwortet haben, sollten Sie sich unbedingt über ein gutes berufsbegleitendes MBA-Programm informieren. Ein Vollzeit- MBA-Studium könnte dann interessant sein, wenn Sie primär die Fragen 9–13 mit „Ja“ beantwortet haben. In beiden Fällen können Ihnen die folgenden Ausführungen bei Ihrer Entscheidung nützlich sein.

Weitere Informationen zu MBA-Programmen und den unterschiedlichen Programmtypen finden Sie in der größten deutschen Online-Bibliothek für Führungskräfte! Testen Sie sie für 4 Wochen gratis und ohne Risiko – einfach hier klicken!


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail

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Jugendarbeitsschutzgesetz: Beachten Sie die Grenzen
Bewohner dürfen ihre Medikamente selbst verwalten

Auf den Punkt gebracht: So nutzen Sie PowerPoint richtig
Gesundheits-Check-up für den Chef

Mitarbeiterbindung schafft Wettbewerbsvorteile!
Immer mehr Einmietbetrugsdelikte in der Hotellerie!

So gehen Sie mit Fehlverhalten um
Bewegung trainiert den Geist Ihrer Bewohner

Recht

Jugendarbeitsschutzgesetz: Beachten Sie die Grenzen

Bei der Beschäftigung von Jugendlichen, beispielsweise als Auszubildende, müssen Sie die einschlägigen Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArb-SchG) einhalten. Danach gelten für Jugendliche (Alter 15 bis 18 Jahre) besondere Arbeitszeitbeschränkungen:
  • Abgesehen von bestimmten Ausnahmen dürfen sie nicht mehr als 8 Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich arbeiten (§ 8).
  • Nach der Arbeit ist eine ununterbrochene Freizeit von mindestens 12 Stunden einzuhalten (§ 13).
  • Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr arbeiten (§ 14).
  • Sie dürfen nur an 5 Tagen in der Woche (nicht samstags, sonntags und an Feiertagen) beschäftigt werden (§§ 15 bis 18).
Den Text des Arbeitszeitgesetzes können Sie auf der Website http://www.gesetze-im-internet.de/Teilliste_J.html unter „JArbSchG“ einsehen.

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Bewohner dürfen ihre Medikamente selbst verwalten

In Ihrer täglichen Arbeit werden Sie immer wieder mit Fällen konfrontiert, bei denen Sie ratlos sind? Fragen Sie unsere Rechtsexperten. Als Abonnent/in erhalten Sie einen Gutschein für eine kostenlose Erstberatung.

Hier die Frage eines Lesers von Stationäre Pflege aktuell: Sind wir im Rahmen unserer Fürsorgepflicht oder der Behandlungspflege verpflichtet, dem Bewohner Medikamente, die er selbst verwaltet, wegzunehmen, für ihn aufzubewahren und zu stellen?

Antwort von Petra Kansy, Rechtsanwältin:
Nein, denn es gibt das Verbot der Zwangsbehandlung. Auch wenn Ihr Bewohner eine gesetzliche Betreuung hat, hat er ein Grundrecht auf Unvernunft und Uneinsichtigkeit. Das Heimgesetz (HeimG) und das Sozialgesetzbuch (SGB) XI in Verbindung mit den Prüfanleitungen des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände (MDS) verlangen von Ihnen grundsätzlich ein Medikamentenmanagement. Ihre diesbezügliche Organisationspflicht endet aber da, wo die Grundrechte Ihres Bewohners berührt werden. Zwangsmaßnahmen sind deshalb untersagt. Sie können versuchen, den Bewohner zu überzeugen. Sie können ihn aber nicht zwingen, seine Medikamente abzugeben. Wenn Ihr Bewohner sich auch nach entsprechenden Gesprächen weiterhin weigert, seine Medikamente von Ihnen verwalten zu lassen, dokumentieren Sie dies in der Pflegedokumentation.
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Mit der Lieferantenstatistik zielsicher Ihre Betriebsabläufe optimieren

Leider gibt es immer wieder Lieferanten, die ihre Anliefertermine nicht halten, die falsche Ware liefern oder nicht in der bestellten Qualität – und bringen damit Ihre gesamte Betriebplanung ins Wanken.

Langfristig Abhilfe verspricht nur eine korrekt geführte Lieferantenstatistik.

Die Bewertung der Logistik beinhaltet die Messung und Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit Ihrer Lieferanten. Sie untergliedert sich in 4 Bewertungskriterien:
  1. Mengentreue
  2. Termintreue
  3. Flexibilität und Reaktionsverhalten
  4. Anlieferung und Transport
Die ersten beiden Kriterien werden maschinell erfasst. Die Bewertung erfolgt auf Material- und Anlieferebene. Die Flexibilität wird durch die Einkaufsdisposition bzw. die Anlieferqualität durch den Wareneingang bewertet.

Was Sie dabei im Einzelnen beachten müssen und wie Sie die Ergebnisse im Dialog mit Ihren Lieferanten nutzen, um Fehler der Lieferanten zu vermeiden, lesen Sie jetzt in unserem neuen Fachinformationsdienst
 
Betriebsleitung aktuell.

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Mitarbeiterführung und -motivation

Auf den Punkt gebracht: So nutzen Sie PowerPoint richtig

Vollgeschriebene Charts, zu kleine Schrift, schrille Farben, comic-hafte Clipart-Männchen, explodierende Bomben oder aufleuchtende Glühbirnen – die Liste der PowerPoint-Grausamkeiten ließe sich fortsetzen. Seit das Präsentationsprogramm Power-Point vor 20 Jahren seinen Siegeszug auch in deutschen Unternehmen antrat, ist es oft falsch verstanden und eingesetzt worden. Die Folge: langweilige Präsentationen, in denen ein Chart das nächste jagt, Texte abgelesen werden und Botschaften nicht ankommen.

Hier 7 Tipps, wie Sie gute Präsentationen erreichen können:

1. Die Geschichte entwerfen
Sie wollen mit Ihrer PowerPoint-Präsentation Ihre Zuhörer überzeugen. Welche Geschichte wollen Sie ihnen erzählen? Skizzieren Sie sich auf einem Blatt Ihre Argumentationslinie, z. B.: Die Lagerflächen sind zu teuer => wir müssen den Warenbestand verringern => wir müssen just in time (zur gewünschten Zeit) liefern bzw. on demand (nach Wunsch des Kunden); dabei hilft uns ein neues computergesteuertes Hochregal.

2. Die Kernaussagen formulieren
Stellen Sie Ihre Kernaussagen zusammen. Diese sind Ihr roter Faden durch die Präsentation.

3. Die Gliederung anlegen
Strukturieren Sie Ihre Präsentation und bauen Sie sie strategisch auf. Der Einstieg ist wichtig. Beginnen Sie mit einem Bild, einem Vergleich oder einem überraschenden Einstieg in Ihr Thema. Zeigen Sie beispielsweise eine Karikatur, die einen Lagermitarbeiter ratlos vor einem Berg von Waren zeigt, aus dem er versucht, das für den Kunden passende Produkt herauszusuchen.

4. Das Publikum vor Augen haben
Präsentieren Sie vor Mitarbeitern der Logistik oder vor dem Vorstand oder vor den Kunden? Versetzen Sie sich in die Situation Ihrer Zuhörer, und versuchen Sie, deren Erwartungen zu erfüllen. Die Unternehmensberatung „The Mercer Group“ hat herausgefunden, was die Zuschauer von Präsentationen erwarten:
 
Sie wollen
  • beeindruckt,
  • unterhalten,
  • angeregt und
  • informiert werden.
Deshalb sammeln Sie Kurioses: Karikaturen, lustige Erlebnisse, treffende Zitate, Episoden aus dem Buch, das Sie gerade lesen. Denn mit einer Prise Humor haben Sie die Zuhörer schnell auf Ihrer Seite, die Atmosphäre gelockert und die Voraussetzung für Aufmerksamkeit geschaffen.

5. Die Folien gestalten
Informieren Sie sich, ob es in Ihrer Firma ein Standard-Layout für Folien-Präsentationen gibt. In diesen Folien sind in der Regel Schrift, Schriftart, Logo Ihrer Firma und Farben vorgegeben. Darüber hinaus sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Folien folgende Punkte beachten:

Wenig Text, viel Bild
Bauen Sie Bilder und Grafiken in Ihre Präsentation ein. Der Text reißt das Thema, das Sie ansprechen, nur an. Auf keinen Fall sollten Sie ablesen, was auf Ihrem Chart steht. Das ermüdet die Zuhörer.
 
Große Schrift
Wählen Sie für Überschriften und Texte ausreichend große Schriften: Überschriften: ***Punkt, Text ***Punkt-Größe. Nehmen Sie immer dieselbe Schriftart, z. B. die gut lesbare Arial.

Wenig Farbe
Gehen Sie mit Farbe sparsam um. Zu viele Farben lassen eine Präsentation unseriös wirken. Beschränken Sie sich am besten auf eine Farbe, die gut zum Logo Ihrer Firma passt.

Videos einbauen
Gibt es Videos, die Ihre Aussage unterstützen, bauen Sie diese in Ihre Präsentation ein. Denn denken Sie daran: Ihre Zuhörer und Zuschauer wollen unterhalten werden.

6. Die freie Rede üben
Sie wissen es aus eigener Erfahrung. Einem Redner, der vor sein Publikum tritt, es anschaut und frei spricht, folgt man viel leichter als jemandem, der sich an sein Redemanuskript klammert und Satz für Satz abliest. Deshalb versuchen Sie, frei zu sprechen. Nutzen Sie Ihre Präsentationsfolien als roten Faden, der Sie führt. Die Folien sind Ihre Gedächtnisstützen. Und wenn Sie dennoch einmal den Faden verlieren, klicken Sie einfach zum nächsten Bild und fahren Sie fort.

7. Das Publikum anschauen
Suchen Sie Blickkontakt mit Ihrem Publikum. Drehen Sie auf keinen Fall Ihren Zuhörern den Rücken zu, um etwas an Ihren Folien zu erläutern. Nutzen Sie stattdessen lieber einen Laser-Pointer, stellen sich neben die projizierten Folien und erläutern Sie bestimmte Punkte. Eine andere Möglichkeit: Sie bauen in Ihre Präsentation zusätzliche Einkreisungen oder „Highlights“ (Hervorhebungen) ein, um die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu lenken.

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Gesundheits-Check-up für den Chef

Ist die Erholung der letzten Urlaubstage längst wieder vom Alltagsstress aufgesogen? Dann lassen Sie die guten Vorsätze für ein gesünderes Leben nicht wie die Perlen in Ihrem Neujahrssekt versprudeln. Gehen Sie zum Gesundheits-Check-up.

Die meisten Großunternehmen, die im Deutschen Aktienindex (DAX) gelistet sind, schicken ihre Führungskräfte bereits alle 1 bis 3 Jahre zur Vorsorgeuntersuchung. Die Gründe liegen auf der Hand: Krankheiten werden früher erkannt und können besser geheilt werden. Das beugt längeren Fehlzeiten vor. Außerdem ist Vorsorge angesichts längerer Lebensarbeitszeit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein immer wichtigeres Thema. Darüber hinaus verbessern Unternehmen, die sich intensiv um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern, ihr Image und sind für potenzielle Mitarbeiter attraktiver.

Folgende Untersuchungen gehören zum klassischen Gesundheits-Checkup:
  • Untersuchungen des Bluts zur Früherkennung von Krankheiten, Bestimmung des Cholesterinwerts und Erkennung von Diabetes.
  • Überprüfung von Herz, Lunge und Kreislauf mit Hilfe von Ultraschall und Elektrokardiogramm (EKG) auf ihre Funktionstüchtigkeit.
  • Untersuchung der Arterien-Durchblutung.
  • Überprüfung der Bauchorgane und der Schilddrüse auf Veränderungen; bei Männern auch Darm und Prostata.
  • Seh- und Hörtests.
Auch wenn die Firma die Vorsorgeuntersuchungen zahlt, ist absolute Diskretion garantiert. Die Ergebnisse erfährt nur der Mitarbeiter selbst. Im Abschlussgespräch mit dem Arzt gibt es Anregungen für ein gesünderes Leben, beispielsweise durch mehr Bewegung.

Wie Sie In nur 6 Etappen Ihre Mitarbeiter (und sich selbst!) Schritt für Schritt zu Spitzenleistungen führen? Mit unserem Selbstlernkurs „Führen intensiv“! Klicken Sie hier für Ihr 30tägiges Probestudium!
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Liebe Kollegen,
 
als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer! Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, ode
  • die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren,
kriegen Sie von niemandem!

Und auf der anderen Seite: Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten? Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen? Ich möchte Ihnen heute den Vorschlag machen, die größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen zu testen:




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Hotelleitung

Mitarbeiterbindung schafft Wettbewerbsvorteile!

Solange Stellenknappheit herrscht, bemühen sich viele kaum um die Loyalität ihrer Mitarbeiter. Ein Fehler! Denn ein Team, das sich mit dem Betrieb identifiziert, ist entscheidender Wettbewerbsvorteil.
 
JEDER HOTELIER WEIß: Mitarbeiter kosten Geld. Wie hoch dieser Anteil an den Gesamtausgaben ist, zeigt spätestens das Gespräch mit dem Steuerberater. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Die andere wird beim Blick auf die monatliche Abrechnung schnell übersehen. Mitarbeiter sind nicht nur ein Kostenfaktor, sie haben auch das Potenzial, den Wert eines Unternehmens zu steigern. Gerade Hotels, die als klassische Dienstleister auf ein zuverlässiges Team angewiesen sind, sollten diesen Punkt beherzigen. Doch wer motivierte Mitarbeiter haben möchte, muss dafür auch etwas tun. In Zeiten knapper Stellen scheinen viele Arbeitgeber diesen Aspekt aus den Augen verlieren. Schließlich sind die meisten froh, überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben. Ein gefährlicher Irrtum, wie sich spätestens dann zeigt, wenn so wie jetzt die Konjunktur wieder anzieht und das Jobangebot größer wird.
 
Wer sein Team zusammenhalten möchte, sollte sich jedoch zunächst klar machen, was Mitarbeiter überhaupt veranlasst, eine Stelle aufzugeben. Wichtige Wechselgründe werden, sind:
  • Unterforderung: Leistungsträger suchen in ihrem Job Herausforderungen. Werden ihnen diese vorenthalten und bietet die tägliche Arbeit nur Routine, nimmt die persönliche Bindung an die Arbeitsstelle ab.
  • Frustration: Wer die Erfahrung macht, dass Verbesserungsvorschläge regelmäßig auf destruktive Weise abgeschmettert werden, verliert bald seine Motivation.
  • Emotionale Verletzung: In jedem Team gibt es Konflikte. Oft führt das zu emotionalen Verletzungen eines Beteiligten. Besitzt die Führungskraft nicht die Fähigkeit, solche Konflikte zu erkennen und aufzulösen, kann auch dass ein Wechselgrund sein.
  • Mangelnde Anerkennung: Jeder Mensch ist auf Rückmeldung angewiesen. Doch während die meisten Vorgesetzten mit dem Kritisieren keine Probleme haben, wird Lob nur sparsam verteilt.
  • Mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten: Engagierte Mitarbeiter erwarten mehr als nur angemessene Entlohnung für ihre Arbeit. Sie wollen sich persönlich weiterentwickeln. Fehlen solche Möglichkeiten, suchen gerade gute Kräfte schnell das Weite.
  • Burnout: Personen, die in Dienstleistungsberufen arbeiten, sind besonders stark gefährdet, innerlich auszubrennen. Oft ist ein fehlerhaftes Stressmanagement der Grund. Doch auch der Job selbst kann die Ursache für Überbelastung sein
Will ein Hotelier seine Mitarbeiter halten, muss er diese Faktoren gezielt ausschalten. Das geeignete Gegenmittel gegen Abwanderung ist die Schaffung einer Teamkultur, durch die sich die Mitarbeiter mit dem Hotelbetrieb identifizieren können. Der beste Weg dahin führt über die Einführung von so genannten Führungsinstrumenten. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Teambesprechungen, To-do-Listen, die Zuständigkeiten klären, allgemeine Mitarbeitergespräche und Jahresgespräche in Verbindung mit Zielvereinbarungen. All diese Maßnahmen haben das Ziel, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besser in die betrieblichen Abläufe zu integrieren. So entsteht einerseits das Gefühl, dass die eigenen Vorstellungen berücksichtigt werden. Außerdem können die Mitarbeiter auf diese Weise direkt erfahren, in welchem Maße sie mit ihrer Arbeit zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Eine wichtige Grundlage für das Gelingen solcher Prozesse ist allerdings eine klare Rollenklärung, nicht nur um Kompetenzstreitigkeiten zu vermeiden, sondern auch, um gezielter loben und somit Einfluss auf die Mitarbeiter nehmen zu können.“

Mehr zum Thema Mitarbeiterbindung lesen Sie regelmäßig in Hotelleitung in der Praxis – Dem Managementbrief für erfolgreiche Hoteliers!
Immer mehr Einmietbetrugsdelikte in der Hotellerie!

Immer häufiger fallen Hotels Einmietebetrüger zum Opfer. Laut einer aktuellen Veröffentlichung des Bundesinnenministeriums ist die Zahl Einmietbetrugsdelikte in Hotels im vergangenen Jahr um fast 10% gestiegen. Doch nicht nur die Anzahl der Fälle hat zugenommen. Auch der Einfallsreichtum und die Dreistigkeit der Gauner scheint keine Grenzen zu kennen. Dadurch wird es für Empfangsmitarbeiter immer schwieriger zu erkennen, ob ein Gast nun seriös ist oder kriminelle Energie in sich trägt, wenn er vor dem Empfangstresen steht und nach einem Zimmer fragt.
Wie „kreativ“ die Betrüger sind, zeigt ein kürzlich geschehener Vorfall aus Brandenburg. Dort reisten 2 Frauen in Begleitung zweier Hunde an und gaben am Hotelempfang an, dass Sie gerade aus Frankreich kämen, wo sie eine Immobilie verkauft hätten. Vorkasse für den Hotelaufenthalt konnten sie nicht leisten, weil sie erst nach der Zahlung des Immobilienverkaufs, der in den nächsten Tagen auf ein Anderkonto eines ortsansässigen Notars gehen solle, wieder flüssig wären. Die Rechnung würden sie bei Anreise zahlen. Das Hotel glaubte den beiden Damen, weil sie einen seriösen Eindruck machten und der genannte Notar dem Hotelchef auch bekannt war. Nach einer Woche wurde die Hotelleitung jedoch auf schmerzliche Weise eines Besseren belehrt. Das Betrügerduo verschwand spurlos, ohne die Zeche zu bezahlen. Außer ihren beiden Hündchen ließen sie Restaurant- und Telefonkosten in inflationärer Höhe zurück, die sie sich täglich auf ihr Zimmerkonto schreiben ließen. Den Namen des Notars hatten die Betrügerinnen aus dem Telefonbuch, denn dieser kannte weder die Namen der Frauen, noch wusste er etwas von dem erwähnten Immobiliengeschäft.
 
Ähnlich ging es auch einem Hotelier in Mittelhessen. Ein Mann in Businesskleidung gab sich am Empfang als freier Referent für Seminare aus und verlangte vom Hotelchef persönlich eine Besichtigung der Zimmer und Räumlichkeiten. Weil ihm das Hotel so gut gefiel, fragte er nach einem Zimmer für 2-3 Tage, die er dazu nutzen wollte, sich noch andere Hotels in der Region anzuschauen. Da der Hotelchef auf Buchungen hoffte, gab er dem scheinbaren Seminarveranstalter sein bestes Zimmer. Nach 2 Tagen ward dieser allerdings nicht mehr gesehen. Auf seinem Zimmerkonto hinterließ der Gauner eine Zeche von fast 1.200,- € für Übernachtung, Speisen und Getränke, Telefongebühren und den Besuch des Wellnessbereichs.
 
In der TV-Sendung „Aktenzeichen ungelöst“ wurde im Januar dieses Jahres nach einem Betrügerpärchen gefahndet, dass sich bundesweit seit über einem halben Jahr durch Einmietebetrug erfolgreich durch das Leben schlägt. In 12 Hotels und Pensionen hatten sie seitdem genächtigt, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Als die beiden schließlich im März von der Polizei festgenommen wurden, hatten sie einen Gesamtschaden von über 25.000,- € verursacht.
 
Die einzige Möglichkeit sich vor Einmietebetrug zu schützen, liegt für Hoteliers darin, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn Gäste ihre Vorkasse nicht leisten können oder merkwürdige Gründe angeben, die eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit rechtfertigen sollen. Auch wenn Gäste eine bereits bezahlte Übernachtung verlängern wollen, sollte die erweiterte Vorkasse nicht ausbleiben. Denn oft steckt dahinter lediglich eine Strategie. Wichtiger ist es jedoch, dass insbesondere Empfangs- und Servicemitarbeiter darauf geschult werden, grundsätzlich keine Leistungen zu verkaufen, wenn die Regulierung nicht durch eine plausible Zahlungsbestätigung oder eben durch eine Vorauszahlung abgesichert ist.

Mehr zum Thema Recht für Hoteliers lesen Sie auch in Hotelleitung in der Praxis!
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Liebe Kollegen,
 
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Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, ode
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Sozialmanagement / Nonprofit

So gehen Sie mit Fehlverhalten um

Mitarbeiter folgen Ihren Anweisungen nicht, vernachlässigen ihre Pflichten, halten sich nicht an Absprachen, missachten grob fahrlässig Vorschriften, kommen immer wieder zu spät, überziehen ihre Pausen, kommen gar alkoholisiert zur Arbeit. Mit Recht kann man solche Verhaltensweisen als Fehlverhalten bezeichnen.

In solchen Fällen müssen Sie handeln – schnell und konsequent. Denn 1. kann sich ein solches Verhalten schnell einschleifen und 2. auf andere Mitarbeiter abfärben, nach dem Motto: Das scheint den Chef nicht zu interessieren, dann können wir das auch machen.

Reagieren Sie auf das Fehlverhalten Ihrer Mitarbeiter. Mit Hilfe der folgenden Checkliste können Sie schnell und konsequent dem Fehlverhalten Ihrer Mitarbeiter entgegenwirken.
  1. Reagieren Sie schnell auf Fehlverhalten, es sollte sich nicht einschleifen.
  2. Ermitteln Sie die Ursachen, doktern Sie nicht an Symptomen herum.
  3. Vergewissern Sie sich gegebenenfalls bei Dritten, ob Sie mit Ihrer Einschätzung richtig liegen.
  4. Sprechen Sie das Fehlverhalten so schnell wie möglich an.
  5. Diskutieren Sie nicht ausgiebig die Schuldfrage, suchen Sie lieber gemeinsam nach einer Lösung.
  6. Treffen Sie mit dem Mitarbeiter eine konkrete Vereinbarung zu seinem Verhalten.
  7. Unterstützen Sie den Mitarbeiter mit positivem Feedback.
  8. Reagieren Sie sofort, wenn das Fehlverhalten erneut auftritt.
Wenn Sie diese Punkte beachten, schnell und konsequent reagieren, dürften Sie mit Fehlverhalten Ihrer Mitarbeiter in Zukunft nur noch wenige Probleme haben.

Mehr zum Thema Fehlverhalten finden Sie im Kapitel F 13 des Praxishandbuch Sozial Management. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt das umfassende Grundwerk zum kostenlosen Test an!
Bewegung trainiert den Geist Ihrer Bewohner

Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts dachte man, das Gehirn könne sich im Alter nicht mehr verändern. Es galt: Nervenzellen wachsen nicht nach und knüpfen auch keine neuen Verbindungen. 1998 kam dann die Wende. Aktuelle Forschungen in den USA und Deutschland beweisen immer detaillierter: Körperliche Aktivität trainiert das Gehirn und hält somit den Geist fit.

Mit den Lebensjahren geht zwar die Produktion der Neuronen erheblich zurück. Durch kontinuierliches Training kann das Niveau eines Menschen aber erhalten oder sogar verbessert werden. Mit täglichen Aktivitäten in der Pflege und Betreuung können Sie Ihre Bewohner fördern und deren geistige Aktivität steigern, indem Sie in das Betreuungskonzept der Einrichtung Tätigkeiten aufnehmen wie:
  • Gemeinsames Treppensteigen mit den Bewohnern, anstatt den Fahrstuhl zu benutzen
  • Tägliche Spaziergänge (binden Sie dafür Ehrenamtliche, Angehörige, Schüler etc. ein).
  • Radfahren (mit Ergometern in der Einrichtung können Sie vielen Bewohnern das Fahren ermöglichen und sie können sich dabei unterhalten).
  • Gehen auf dem Laufband (evtl. mit virtuellen Spaziergängen durch die Natur, den Zoo etc.).
  • Mit den Bewohnern nach draußen gehen (z. B. in einen Park oder Sinnesgarten).
Diese Aktivitäten zur Steigerung der geistigen Fähigkeiten Ihrer Bewohner sollten Sie in die Pflegeplanung aufnehmen lassen. So können Sie den Erfolg in der regelmäßigen Evaluation nachvollziehen.

Hinweis: Forschungen an der Universität Illinois haben die positive Wirkung der körperlichen Aktivität bei älteren Menschen eindeutig bewiesen. Bei Probanden im Lebensalter von 60 bis 80 Jahren haben bereits 3 Spaziergänge pro Woche von jeweils 45 Minuten Dauer die Hirnleistung deutlich verbessert.

Aus: Heimleitung konkret, dem Informationsdienst für Heimleiter und Heimleiterinnen.
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Checkliste für die Schuleinschreibung:

So erkennen Sie als Grundschulleiter zuverlässig, ob Sie eine vorzeitige Schuleinschreibung befürworten und verantworten können

Es gibt sehr viele Eltern, die ihr Kind für ein außergewöhnlich kluges und begabtes Kind halten und deswegen eine vorzeitige Schuleinschreibung beantragen. Dem Ego der Eltern würde das ganz bestimmt gut tun. Ob es jedoch auch gut für das Kind wäre, ist eine andere Frage.

Um darauf ganz sachlich die richtige Antwort zu finden, haben wir eine Checkliste entwickelt, mit deren Hilfe Sie alle relevanten Punkte überprüfen können.

Wenn Sie daran interessiert sind, fordern Sie bitte eine kostenlose Probe-Ausgabe unseres Managementbriefes an:
 
„Schulleitung intern“.
 



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Verlag PRO Schule / KiGa und
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