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Führungswissen für Vorgesetzte

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Ein durchdachtes Notfallmanagement kann Leben retten


Liebe Leserin, lieber Leser,

Auf spektakuläre Unfälle und technische Defekte sollten Sie in Ihrem Unternehmen immer vorbereitet sein, um schnelle Hilfe zu gewährleisten oder auch nur, um einen reibungslosen Betriebsablauf sicherzustellen. Führen Sie dazu regelmäßige Informationsgespräche mit allen Mitarbeitern und stellen Sie neuen Mitarbeitern einen „Sicherheitspaten“ zur Seite, der Grundsätzliches wie mögliche Fluchtwege oder Standorte der Feuerlöscher vermittelt. So sollten Ihre Mitarbeiter für den Notfall wissen, wo sich zentrale Sperrvorrichtungen für Gas, Wasser und Strom befinden und wo der Erste-Hilfe-Schrank ist.

Elementar wichtig für alle Maßnahmen zur Rettung oder Schadensabwehr ist eine Telefonliste mit aktuellen Notrufnummern, die Sie neben dem Basistelefon gut sichtbar anbringen sollten. Diese Liste sollte mindestens folgende Rufnummern beinhalten:
  • Feuerwehr
  • Polizei
  • Stadtwerke/ Energieversorger
  • Notarzt/ Rettungsdienst
  • Zuständiges Krankenhaus
  • Bereitschaft der Haustechnik
  • Hausmeister
  • Betriebsarzt/ Hausarzt
  • Nach regionaler Lage Berg- oder Wasserwacht
  • Giftnotruf für Verätzungen
Teilen Sie bei einem ernsten Schadensfall nur stressresistente Mitarbeiter zur Mitarbeit bzw. Hilfe ein. Überlegtes Handeln erhöht die Chance, Schäden gering zu halten. Denken Sie bei Verständigung von Notfallkräften an eine genaue Beschreibung der Situation, ruhig und sachlich.

Oft wird die Einweisung von Helfern vergessen, die wertvolle Zeit kostet. Stellen Sie einen Mitarbeiter ab, um im Außenbereich eintreffende Rettungs- oder Hilfskräfte zu delegieren.

Stellen Sie sicher, dass Sie bei Vorfällen persönlich sofort informiert werden, weil Sie als Führungskraft gegenüber Ihrer Firmenleitung oder Ihrem Träger sowie betroffenen Mitarbeitern aufklärungspflichtig sind.

Aus: Der Küchenchef in der Praxis. Jetzt zum kostenlosen Test anfordern!


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail


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So mahnen Sie rechtssicher ab, Teil 2
Gesetzliche Kündigungsfristen können verlängert werden

Mit allen Sinnen – Lernen ein Leben lang
Wenn ausländische Investoren das Ruder übernehmen

Tagungsmarkt: Welche Ansprüche stellen heute Seminarveranstalter?
Qualitätsmanagement: Testen Sie die Servicebereitschaft Ihrer Mitarbeiter!

6 Punkte, die Sie bei schwierigen Mitarbeitertypen beachten sollten
Sozialsponsoring – So füllen Sie Ihre Kasse

Recht

So mahnen Sie rechtssicher ab, Teil 2

Auf Fehlverhalten Ihrer Mitarbeiter müssen Sie als Vorgesetzter angemessen und zeitnah (spätestens innerhalb von 2 Wochen) reagieren. Anderenfalls verlieren Sie Ihre Autorität. Eine Reaktion, um auf ein Fehlverhalten angemessen zu reagieren, ist die Abmahnung.

In der vergangenen Woche haben wir Ihnen die ersten (beiden) Schritte erläutert, die Sie vor einer Abmahnung beachten sollten. Prüfen Sie nun, ob eine Abmahnung im Einzelfall erforderlich ist, beschreiben Sie den konkreten Vorfall und stellen Sie die Abmahnung Ihrem Mitarbeiter zu.

Schritt 1: Prüfen Sie, ob eine Abmahnung erforderlich ist
Ausnahmsweise müssen Sie in folgenden Fällen nicht abgemahnt haben, bevor Sie kündigen:
  • wenn eine Abmahnung keinen Erfolg verspricht, weil sich Ihr Mitarbeiter hartnäckig weigert, oder wenn er von vornherein zu erkennen gibt, dass ihn nur eine Kündigung von einem bestimmten Verhalten abbringen kann. Vorsicht: Wenn Sie Ihren Verzicht auf eine Abmahnung so begründen, müssen Sie sich Ihrer Sache ganz sicher sein,
  • wenn ein besonders schwerer Verstoß vorliegt oder
  • wenn Ihr Mitarbeiter Ihr Vertrauen in besonders schwerwiegender Weise verletzt hat.
In folgenden Einzelfällen können Sie in der Regel auf eine Abmahnung verzichten:
  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschlichen oder abgeändert
  • Annahme von Schmiergeldern
  • Ankündigung einer Krankheit
  • Betrug
  • Diebstahl im Betrieb
  • Grobe Beleidigung von Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten
  • Schwerer Verstoß gegen das Wettbewerbsverbot
  • Sexuelle Belästigung
  • Unterschlagung
  • Verrat von Betriebsgeheimnissen
Schritt 2: Mahnen Sie bezogen auf einen genau beschriebenen Vorfall ab
Ein Musterformular für eine Abmahnung sowie eine Checkliste können Sie im Abonnentenbereich unter www.ingenieur-verlag.de kostenfrei herunterladen.

Schritt 3: Stellen Sie die Abmahnung rechtssicher zu
Damit eine Abmahnung wirksam wird, muss Ihr Mitarbeiter Kenntnis von der Abmahnung und deren Inhalt haben. Am besten händigen Sie Ihrem Mitarbeiter die Abmahnung persönlich aus und lassen sich schriftlich den Empfang bestätigen. Wenn er die Unterschrift verweigert, ziehen Sie einen Zeugen hinzu, der die Entgegennahme im Streitfall bestätigen kann.

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Gesetzliche Kündigungsfristen können verlängert werden

In Ihrer täglichen Arbeit werden Sie immer wieder mit Fällen konfrontiert, bei denen Sie ratlos sind? Fragen Sie unsere Rechtsexperten. Als Abonnent/in erhalten Sie einen Gutschein für eine kostenlose Erstberatung.

Hier die Frage eines Lesers des
Praxishandbuch Sozial Management: Wie viele Monate beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist, wenn ein Mitarbeiter mindestens 5 Jahre in einer Einrichtung beschäftigt ist? Können wir im Arbeitsvertrag vereinbaren, dass sich die Kündigungsfristen jeweils für beide Seiten, also für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, verlängern, wenn das Gesetz eine Verlängerung zugunsten des Arbeitnehmers vorsieht?

Antwort unserer Rechtsexpertin: Die Verlängerung gilt für Arbeitgeber, die einem langjährigen Arbeitnehmer nicht kurzfristig kündigen können. Sie dürfen die Verlängerung auch für die Kündigung von Arbeitnehmerseite vereinbaren, indem Sie eine Anpassungsklausel in die Arbeitsverträge aufnehmen. Mit einer solchen Anpassungsklausel haben Sie für beide Seiten, sowohl für die des Arbeitnehmers als auch für die des Arbeitgebers, immer die gleichen Kündigungsfristen. Unzulässig wäre jedoch eine Vereinbarung darüber, die gesetzlich festgelegten Kündigungsfristen zu verkürzen. Auch die verlängerten Kündigungsfristen nach dem Gesetz sind Mindestfristen, da sie eine Schutzfunktion für den Arbeitnehmer haben.

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Flexibilität ist alles!
Wie Sie Ihre Mitarbeiter effizient einsetzen.

Als erfahrener Betriebsleiter wissen Sie: Selten kommt es so wie geplant. Während an einer Stelle Mitarbeiter auf den Nachschub wichtiger Teile warten, kämpfen andere mit einer defekten Maschine, was den Arbeitsablauf immer wieder bremst. Und dann kommt noch ein Gruppenleiter und meldet: 3 Leute krank.

Da hilft nur eines: Flexibilität. Mitarbeiter dort einsetzen, wo sie im Augenblick am meisten gebraucht werden. Das aber funktioniert nur, wenn der Betrieb darauf vorbereitet ist.

Wie Sie das in der Praxis bewerkstelligen, verrät Ihnen unser neuer Informationsdienst
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Mitarbeiterführung und -motivation

Mit allen Sinnen – Lernen ein Leben lang

Das Schlagwort vom lebenslangen Lernen wird zunehmend zur Realität in Unternehmen. Immer mehr Mitarbeiter und Führungskräfte drücken die „Lernbank“ auf Seminaren, um ihr Fachwissen aufzufrischen, eine Sprache zu lernen oder um sich in den so genannten Soft skills wie Führungskompetenz, Motivation oder Gesprächsführung fit zu machen.

Das will nicht in Ihren Kopf?
Wann haben Sie das letzte Mal gelernt? Was haben Ihre Mitarbeiter bei der letzten Weiterbildung tatsächlich behalten? Ist es ihnen schwergefallen? Hatten sie Probleme, sich bestimmte Begriffe und Definitionen zu merken, oder haperte es an der Übertragung in die Praxis?

Lernen mit allen Sinnen
Dann haben sie vielleicht nicht alle verfügbaren Sinneskanäle für die Bewältigung ihres Lernstoffs genutzt. Wussten Sie, dass ein durchschnittlicher Student
  • durch bloßes Lesen 10 % des Inhaltes,
  • durch Zuhören 20 % und
  • durch Sehen 30 % des Lernstoffs behält?
Die Quintessence: Wer etwas, das er lernen möchte, liest, hört und sieht, behält nachhaltig 70 %. Noch effektiver ist nur das Selbermachen: 90 % des Gelernten wird behalten, wenn es in der Praxis angewandt wird.

Das bedeutet, dass es zwar unterschiedliche Lerntypen gibt – die einen nehmen Informationen besser auditiv, visuell, taktil oder intellektuell auf –, grundsätzlich fällt aber Lernen umso leichter, je mehr Sinne beteiligt sind.

Hans-Werner Rückert, Leiter der zentralen Studienberatung an der Freien Universität Berlin, rät daher:
  • Lernen Sie mit Musik. Musik erleichtert die Synchronisation von Reizen im Gehirn.
  • Strukturieren Sie den Lernstoff. Gruppieren Sie die Inhalte zu bestimmten Themenschwerpunkten.
  • Bilden Sie 7er-Einheiten. Besser als 30 neue Begriffe sollten Sie in 7er-Päckchen lernen. Diese können Sie sich besonders gut merken.
  • Verknüpfen Sie Lerninhalte mit Bildern. So genannte Gedächtniskünstler merken sich lange Zahlenreihen häufig, indem sie sie mit einem Gebäude verknüpfen.
    So legen sie beispielsweise im Badezimmer an bestimmten Stellen Begriffe ab, die sie dann beim gedanklichen Gang durch das Zimmer leichter wieder abrufen.
  • Lernen Sie nicht zu lange. Und beachten Sie dabei Ihren Biorhythmus.
  • Lernen Sie nach Plan. Erstellen Sie einen realistischen Plan mit To-do-Listen zum Abhaken.
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Wenn ausländische Investoren das Ruder übernehmen

Viele Mitarbeiter erleben es längst: gestern noch als mittelständisches deutsches Unternehmen Marktführer, heute schon Teil eines internationalen Konzerns unter amerikanischer, asiatischer oder britischer Führung. Es liegt in der Natur der Sache, dass Mitarbeiter von solchen börsenrelevanten Transaktionen oft erst erfahren, wenn alles unter Dach und Fach ist. Geraten Sie in einem solchen Fall nicht in Panik, sondern konzentrieren Sie sich auf folgende 3 Schritte, um möglichst schnell Ihre neue Rolle in der künftigen Unternehmensstruktur zu finden.

Gesellschafter kennen lernen
Machen Sie sich klar, warum der neue Gesellschafter sich ausgerechnet in Ihrem Unternehmen engagiert. Handelt es sich um einen Finanzinvestor, der mit Ihrem Unternehmen sein Portfolio bereichern will? Ein solcher Investor ist immer daran interessiert, dass der Unternehmenswert wächst, auch wenn er Ihr Unternehmen nach kurzer Zeit weiterverkaufen will (Exit-Strategie). Vielleicht verschafft Ihr Unternehmen dem neuen Gesellschafter aber auch Zugang zu einem wichtigen Markt. Verfügt Ihr Unternehmen über Vertriebskanäle, die der neue Eigentümer nutzen möchte, oder zielt er auf Lizenzen, Patente oder spezielles Know-how?

Stärken und Schwächen finden
  • Machen Sie eine SWOT-Analyse: Erkennen Sie Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken aus Eigentümer-Perspektive.
  • Finden Sie Analogien: Gab es andere Unternehmenskäufe, mit welcher Strategie?
  • Sammeln Sie möglichst viele Informationen über den neuen Eigentümer: Recherchieren Sie im Internet, studieren Sie Geschäftsberichte, Pressemitteilungen, Zeitungsartikel.
  • Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus. Sprechen Sie mit neuen Kollegen aus dem ausländischen Unternehmen.
Flagge zeigen
Veränderungen sollten Sie immer proaktiv angehen, Abwarten oder Aussitzen grenzt hingegen Ihre Gestaltungsspielräume ein. Bedenken Sie, dass der neue Eigentümer an einer möglichst reibungslosen Übernahme interessiert ist. Er ist daher auf der Suche nach motivierten und vertrauenswürdigen Ansprechpartnern. Empfehlen Sie sich.

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Liebe Kollegen,
 
als Vorgesetzter kommen Sie sich sicherlich manchmal vor wie ein Hürdenläufer! Während Sie alles tun, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen, kriegen Sie von Ihrem Team (das Sie sich in der Regel nicht selbst zusammengestellt haben) häufig auch noch Gegenwind!

Verständnis dafür, dass es viel Mühe kostet,
  • Frau XY ein bisschen Engagement über den Dienst nach Vorschrift hinaus abzufordern, oder
  • die „Ja, aber“ - Sager zu ein bisschen mehr Macher-Mentalität und Eigeninitiative zu motivieren,
    kriegen Sie von niemandem!
Und auf der anderen Seite: Wie können Sie Ihre Besten wirklich fördern und weiter auf einem hohen Leistungsniveau halten?

Hilfe und wirklich praktische Tipps für die Teamführung? Von wem sollen die kommen?
 
Ich möchte Ihnen heute den Vorschlag machen, die größte Deutsche Online Bibliothek für Führungswissen zu testen:




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Hotelleitung

Tagungsmarkt: Welche Ansprüche stellen heute Seminarveranstalter?

Für privat geführte Einzelhotels wird es immer schwieriger Neukunden im Tagungs- und Seminargeschäft zu gewinnen. Jahr für Jahr entstehen in den Großstädten neue hochmoderne Konferenz- und Businesscenter, die teilweise mit Dumpingpreisen neue Kunden locken.

In den Schulungsakademien der Banken und Versicherungen, die eigentlich für firmeninterne Veranstaltungen entstanden sind, melden immer mehr externe Seminarveranstalter ihre Schulungen an, weil sie wesentlich preisgünstiger sind als Hotels. Selbst Jugendherbergen verfügen mittlerweile über technisch perfekt ausgestattete Tagungsräume und nehmen durch geringe Mitgliedsbeiträge der Hotellerie die klassischen Tagungskunden weg.

Auch die Qualität ist für Veranstalter entscheidend
Doch nach wie vor entscheidet nicht alleine der Preis darüber, wo eine Firma ihre Außendienst-Tagung oder ihr Motivationstraining durchführt. Auch die Qualität in Bezug auf Unterbringung, Betreuung und Service ist für viele Veranstalter genau so maßgeblich. Hotels, die die heutigen Ansprüche der Seminarveranstalter kennen, können auch mit höheren Preisen ihre Veranstaltungsräume gut auslasten und im Wettbewerb bestehen.

Tipp 1: Tagungsangebote auf die Ziele des Kunden abstimmen
Wenn Sie Kontakt zu einem potenziellen Neukunden im Tagungsbereich haben, sollten Sie feststellen, welche Art von Veranstaltung er bei Ihnen durchführen würde und, was für Sie entscheidend ist, was er durch das Seminar erreichen will. Damit er seine Veranstaltung erfolgreich durchführen kann, braucht er einen Veranstaltungsort, der ihm dafür optimale Voraussetzungen bietet und ihn dabei unterstützt. Genau dieses Gefühl müssen Sie ihm vermitteln.

Tipp 2: Speiseangebot individuell anpassen
Bewertungslisten von Seminarteilnehmern machen immer wieder deutlich, wie wichtig das Speiseangebot für Teilnehmer und Referenten eines Seminars sind. Deshalb sollten Sie dieses den Ansprüchen der Seminarveranstalter anpassen. Im besten Falle sprechen Sie vorher ab, ob die Teilnehmer eher bürgerliche oder leichte Speisen wünschen. Grundsätzlich sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass die Teilnehmer fast den ganzen Tag sitzen und somit eher ein leichtes und vollwertiges Essen sinnvoll ist. Werben Sie damit, dass Sie Ihr Speiseangebot nicht pauschal anbieten, sondern auf die Bedürfnisse des Veranstalters abstimmen.

Tipp 3: Moderne Technik anbieten
Die Seminarveranstalter wissen, dass fast jedes Hotel mit einer modernen Tagungstechnik wirbt, diese jedoch oft veraltet ist. Auch wenn damit einige Investitionen verbunden sind, sollten Sie darauf achten, Ihre Standard-Tagungstechnik immer in einwandfreiem Zustand und auf dem neuesten Stand zu halten.

Für Technik, die Sie nicht regelmäßig brauchen, wie beispielsweise eine Videokonferenz-Anlage, sollten Sie sich einen Zulieferer in Ihrer Nähe suchen, bei dem Sie die Technik anmieten können.

Tipp 4: Wettbewerb permanent beobachten
Bedenken Sie, dass Ihre Mitbewerber wahrscheinlich auch beobachten, wie Ihre Tagungsangebote gestaltet sind und welche Firmen auf Ihrer Veranstaltungstafel stehen. Umgekehrt sollten Sie das Selbe tun. Denn einerseits können Sie dadurch eventuelle Marktlücken auf regionaler Ebene erkennen und besser einschätzen, wie wettbewerbsfähig Ihre Seminarangebote in Bezug auf Preis und Leistung sind. Wenn es zum Beispiel in Ihrer Nähe einen See gibt, der bisher von noch keinem Hotel genutzt wird, könnten Sie der Erste sein, der seinen Seminargästen ein spannendes Wettrudern als Rahmenprogramm anbietet. Denn auch Aktiv- und Rahmenprogramme sind für Seminarveranstalter heute von großer Bedeutung.

Mehr auf unserer Webseite: www.hotelleitung.org
Qualitätsmanagement: Testen Sie die Servicebereitschaft Ihrer Mitarbeiter!

Wie reagiert Ihr Restaurantmitarbeiter, wenn ein Gast 5 Minuten vor Feierabend noch einen Latte Macchiato bestellt, obwohl er gerade die Kaffeemaschine gereinigt hat? Oder wie verhält sich Ihr Zimmermädchen, wenn der Gast ihr verärgert mitteilt, dass er schon wieder ein Haar in seinem Waschbecken gefunden hat? Nicht immer bekommen Sie aus erster Hand mit, wie es um die Servicebereitschaft und die Freundlichkeit Ihrer Mitarbeiter bestellt ist. Denn einerseits können Sie nicht immer und überall vor Ort sein und andererseits gelangt nur ein Bruchteil von Gästebeschwerden tatsächlich an Sie heran.

Die Wahrnehmung Ihrer Gäste zählt
Darüber hinaus können Ihre Mitarbeiter noch so gut geschult sein, was letztendlich zählt, ist die subjektive Meinung, wie ein Gast das Verhalten Ihrer Mitarbeiter wahrnimmt und auffasst. Um dies heraus zu finden und zu optimieren, eignen sich anonyme Tests. Solche „Mystery-Checks“, die eine mögliche Variante von Qualitätskontrollen sind, können Sie in 2 Arten durchführen:
  • in Form von Laien-Tests, durch einen unbekannten Test-Gast
  • in Form von professionellen Quality-Audits, durch einen geschulten Tester
Laien-Tests sind für Routine-Checks geeignet
Der Laien-Test eignet sich vorwiegend dann, wenn Sie lediglich einen Routine-Check durchführen möchten, um die Reaktionen einzelner Mitarbeiter zu testen. Sie erstellen selbst einen Leitfaden, nach dem der Tester vorgehen muss. Besondere Wünsche zu außerordentlichen Zeiten, Reaktionen auf Beschwerden und Anregungen, aber auch die Effektivität Ihres Zimmerservice oder Weckdienstes können Sie beispielsweise gezielt auf den Prüfstand stellen.

Wichtig ist jedoch, dass der Tester nicht als solcher auffällt und er in der Lage ist, seine Eindrücke auch objektiv zu erfassen. Der Vorteil bei Laien-Tests liegt vorwiegend darin, dass der Tester branchenfremd ist und somit seine Eindrücke frei von fachlichen Kenntnissen bestimmt sind. Sie erhalten somit eher eine Meinung, die aus Sicht eines Gastes kommt.

Umfangreicher Testbericht bei Quality-Audits
Wesentlich teurer, aber dafür auch zumeist professionell durchgeführt sind so genannte Quality-Audits. Diese können Sie vorwiegend dann einsetzen, wenn Sie Mängel in der Servicebereitschaft und im Verhalten Ihrer Mitarbeiter aufdecken und beseitigen möchten. Solche professionellen Hoteltests können sehr umfangreich sein und sind somit wesentlich aussagekräftiger als Laientests. Die Tester sind Hotelfachleute, die nach einem Leitfaden, der in Abstimmung mit Ihnen erstellt wurde vorgehen. Nach dem Mystery-Check erhalten Sie einen umfassenden Testbericht und zugleich Empfehlungen, wie Sie Qualitätsmängel ausräumen können.

Auch wenn solche Tests nur eine Momentaufnahme sind, können professionelle Tester dennoch gut beurteilen, ob es sich um Ausrutscher oder symptomatische Mängel handelt.

Auch Stärken werden aufgedeckt
Je nach Umfang, zahlen Sie für ein professionelles Audit ab cirka 1.200 Euro. Dabei können jedoch bereits bis zu 350 Bewertungen vorgenommen werden. 350 Bewertungen, die Ihnen nicht nur Auskunft über Ihre Schwächen, sondern auch über Ihre besonderen Stärken geben, die Sie dann noch gezielter einsetzten können.

Mehr zum Thema Qualitätsmanagement für Hoteliers lesen Sie auch in Hotelleitung in der Praxis!
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Völlig neuer Praxisratgeber für Führungskräfte in Deutschland!

Eine Wissensfundgrube, die Sie sicher durch jede noch so schwierige Führungssituation leitet!
 
Er liefert Ihnen konkreten Rat. Experten-Tipps. Checklisten und Praxisbeispiele. Zum Beispiel, wenn
  • ... Sie merken, dass ein Mitarbeiter kontinuierlich in der Leistung nachlässt und kein Gespräch etwas fruchtet.
  • .. Sie Budgets kürzen und Mitarbeiter entlassen müssen und mit dieser Konstellation von der Chefetage aufgefordert werden „selbstverständlich das geplante Ergebnis zu erreichen“.
  • ... Sie ein Kritikgespräch mit einem hypersensiblen aber im Grunde fast unverzichtbaren Mitarbeiter führen müssen.
  • ... Sie in Verhandlungen feststecken, Ihr Gegenüber immer wieder neue Klimmzüge macht und Sie schier zur Verzweiflung bringt.
  • ... Sie einen Bewerber vor sich haben, der Ihnen eigentlich gut gefällt und trotzdem ein Störgefühl im Bauch haben.
  • ... Sie genau wissen, dass da in einem Mitarbeiter ungeahnte Potenziale stecken, aber nicht wissen, wie Sie sie wecken können.
  • ... Sie ein Gehaltsgespräch führen, aber nicht das bieten können, was der für Sie wichtige Mitarbeiter verlangt.
  • ... Sie merken, dass in Ihrem Team etwas schief läuft, aber Sie trotz aller Bemühungen nicht herausfinden, wo der wahre Grund für die Störung in der Gruppendynamik liegt.



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Sozialmanagement / Nonprofit

6 Punkte, die Sie bei schwierigen Mitarbeitertypen beachten sollten

Jeder Ihrer Mitarbeiter hat seine eigene Persönlichkeit. Und das ist auch gut so. Denn unterschiedliche Eigenschaften tragen zu guten Arbeitsergebnissen bei. Allerdings können bestimmte Eigenschaften auch zu Störfaktoren werden.

Achten Sie darauf, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht die Arbeit und die Zusammenarbeit im Team behindern.
  1. Machen Sie sich bewusst, dass besondere Eigenheiten einzelner Mitarbeiter positiv für die Arbeit genutzt werden können.
  2. Suchen Sie nach solchen Einsatzmöglichkeiten. Dies müssen nicht immer gleich ganze Arbeitsplätze sein, vielfach bieten sich auch bestimmte Sonderaufgaben an.
  3. Versuchen Sie, die Motivation dieser Mitarbeiter zu erhalten, indem Sie – in gewissem Rahmen – den Eigenarten gerecht werden.
  4. Machen Sie auch deutlich, dass Sie kein Verhalten dulden werden, welches der Arbeit oder der Zusammenarbeit abträglich ist.
  5. Kritisieren Sie, wo nötig, aber kritisieren Sie nicht zu viel.
  6. Verstärken Sie durch Lob Verhalten, das sich positiv auf die Erfüllung der Arbeitsaufgaben auswirkt. Mit Lob erreicht man meist mehr als mit Kritik.
Jeder Mensch ist anders. Das ist so und wirkt sich sogar positiv auf die Erfolge Ihres Teams aus. Wenn allerdings das Verhalten eines Mitarbeiters zu Problemen führt, sollten Sie reagieren. Mit der richtigen Strategie gelingt Ihnen das leicht.

Ausführliche Informationen zum Thema Umgang mit schwierigen Mitarbeitern finden Sie im Kapitel U64 der aktuellen Ergänzungslieferung des Praxishandbuch Sozial Management. Jetzt das umfassende Grundwerk zum kostenlosen Test anfordern!
Sozialsponsoring – So füllen Sie Ihre Kasse

In Zeiten knapper finanzieller Mittel müssen sicher auch Sie bei der Ausstattung Ihrer KiTa einige Abstriche machen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie Sie z. B. trotzdem zu einem neuen Klettergerüst kommen. Eine Möglichkeit ist natürlich die Gründung eines Fördervereins, doch mit Kuchenverkauf auf dem Sommerfest kann man meist keine großen Sprünge machen. Daher stellt sich die Frage, ob man nicht einen finanzkräftigen Sponsor mit ins Boot holt.

Sie können – selbstverständlich nach Rücksprache mit Ihrem Träger – mit einem Unternehmen oder einer Privatperson einen so genannten Sponsoring-Vertrag abschließen. Im Rahmen eines solchen Vertrags wird festgelegt, womit der Sponsor Ihre KiTa unterstützt. Die Unterstützung kann in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen erfolgen. Im Gegenzug werden Sie sich in diesem Vertrag verpflichten, auf die Unterstützung des Sponsors in geeigneter Weise hinzuweisen. Steuerlich werden die Unterstützungsleistungen beim Sponsor entweder als Betriebsausgaben oder als Spenden behandelt und sind daher steuerlich absetzbar.

Das Sozialsponsoring ist sicher kein Allheilmittel, um finanzielle Schwierigkeiten in Ihrer KiTa in den Griff zu bekommen. Es ist aber eine interessante Möglichkeit, um konkrete Projekte mit Drittmitteln umzusetzen, und außerdem bietet es eine Chance, eine dauerhafte Verbindung zu einem finanzstarken „Gönner“ aufzubauen, der Ihre Einrichtung wahrscheinlich langfristig unterstützen wird.

Machen Sie sich anhand der folgenden Tipps auf die Suche nach einem Sponsor:


1. Tipp: Legen Sie sich auf ein konkretes Projekt fest:
Sponsoren können mit allgemeinen „Förderzielen“ meist nicht viel anfangen. Sie wollen i. d. R. ganz konkret wissen, was mit ihrem Geld passieren soll. Erarbeiten Sie daher, bevor Sie an potenzielle Sponsoren herantreten, ein Konzept, mit dem Sie ein konkretes Projekt und seine Ziele beschreiben, z. B. den Bau einer Vogelnestschaukel zur Förderung der sensorischen Entwicklung der KiTa-Kinder.

2. Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Träger: Als Leiterin sind Sie nur sehr eingeschränkt berechtigt, Verträge abzuschließen. Der Abschluss eines Sponsoring-Vertrags geht in jedem Fall über Ihre Kompetenzen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Träger und überzeugen Sie zunächst ihn von Ihrer Idee. Wichtig ist, dass alle vertraglichen Vereinbarungen mit dem Sponsor von einem Vertreter Ihres Trägers unterschrieben werden.

3. Tipp: Suchen Sie geeignete Sponsoren: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Sponsor zu finden. Es bietet sich natürlich an, zunächst einmal Eltern, die selbst Unternehmer sind, anzusprechen. Auch ehemalige Eltern und ehemalige Schützlinge kann man kontaktieren. Auch die ortsansässigen Unternehmen sind häufig bereit, Kindertageseinrichtungen zu unterstützen, versprechen sie sich hiervon doch positive Auswirkungen auf ihr Image. Handwerker-Netzwerke sind oft eine gute Anlaufstelle. Ob Sie sich persönlich, telefonisch oder schriftlich mit dem potenziellen Sponsor in Verbindung setzen, müssen Sie im Einzelfall entscheiden. Wichtig ist, dass Sie Ihr Projekt gut „rüberbringen“.

4. Tipp: Klären Sie gegenseitige Vorstellungen und Erwartungen:
Sozialsponsoring ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Vielfach haben KiTas die Befürchtung, dass der Sponsor ihnen in ihre pädagogische Arbeit hineinredet. Dies ist aber in aller Regel nicht Ziel des Sponsors. Sein Interesse liegt darin, dass er z.B. in der KiTa-Broschüre als Sponsor des Klettergerüsts genannt wird. Klären Sie in den ersten Gesprächen, was Sie und der Sponsor für Erwartungen und Vorstellungen haben. So können Sie von Anfang an Missverständnisse vermeiden.

5. Tipp: Schließen Sie einen Sponsoring-Vertrag: Haben Sie sich mit dem Sponsor geeinigt, können Sie einen Sponsoring-Vertrag abschließen, in den genau aufgenommen werden sollte, zu welchen Leistungen sich der Sponsor verpflichtet und worin genau die Gegenleistung Ihrer KiTa besteht. Geregelt werden sollte außerdem die Dauer des Sponsorings.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, können Sie mit dem Sozialsponsoring sonst unbezahlbare KiTa-Projekte finanzieren.

Aus: Recht & Sicherheit in der KiTa.
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Exklusiv für Führungskräfte: 3 Führungs-Tipps für die Frustphase im Team
 
1. Manche Führungskraft versucht in konfliktgeladenen Diskussionen Harmonie anzumahnen. Sie aber wissen: Es ist richtig, auch harte Konflikte zuzulassen. Die Mitarbeiter wollen (und müssen) sich zusammenraufen und testen, wie weit sie miteinander gehen können. Verpflichtung zur Harmonie verlagert den Konflikt in den Untergrund.
 
2. Sorgen Sie für einen schnellen und sichtbaren Erfolg. Deshalb setzen Sie Meilensteine in Projekten so, dass schnelle Anfangserfolge möglich sind. Dadurch erlebt die Gruppe, dass sie etwas gemeinsam auf die Beine stellen kann.
 
3. Sorgen Sie dafür, dass der erste Erfolg Ihres Teams Außenstehenden bekannt wird. Organisieren Sie eine Präsentation oder lassen Sie einen Artikel für die Mitarbeiterzeitung schreiben. Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie werden – im wahrsten Sinne des Wortes – ein positives Wunder erleben!
 
Diese Tipps stammen aus dem
Praxishandbuch - leiten - führen - motivieren!



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