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RuFuS 174
Mit Betriebssport fördern Sie Gesundheit und Teamgeist
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Betrieb und die Arbeitsstelle sind für viele Menschen heute nicht mehr nur der Platz, an dem sie ihr Geld verdienen. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Weg zu dieser Erkenntnis.
Wenn Sie ein erfolgreiches Betriebssport-Programm auf die Beine stellen wollen, müssen Sie sich auf die geänderten Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter in diesem Bereich einstellen. Lediglich eine betriebseigene Fußballmannschaft ist zwar ein guter Anfang, aber immer nur Teil eines Gesamtprogramms.
1. Schritt: Ermitteln Sie die Interessen
Führen Sie eine Befragung Ihrer Mitarbeiter durch, wo deren Interessen liegen. Die Nachfrage ist heute viel breiter gefächert als noch vor 30 oder 40 Jahren. Natürlich können Sie nicht auf alle exotischen Wünsche eingehen, aber Sie sollten eine möglichst große Bandbreite anbieten. Auch wenn der Erfolg und der sportliche Ehrgeiz nicht im Vordergrund stehen, sollten Sie bedenken, dass ein betriebseigenes Team in einer außergewöhnlichen Sportart vielleicht bessere Chancen auf Erfolg hat, weil es weniger Konkurrenz gibt.
2. Schritt: Überprüfen Sie die Sportarten auf „Betriebssicherheit“
Sie müssen natürlich auch bedenken, dass eine sportliche Betätigung neben allen positiven Effekten auch ein gewisses Risiko mit sich bringt. Auch wenn die Vorteile überwiegen, ist es natürlich nicht Sinn und Zweck, dass ein Teil Ihrer Belegschaft durch Sportverletzungen ausfällt. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, sich über die einzelnen Sportarten gründlich zu informieren. Hier bieten besonders die Krankenkassen wie die AOK kompetente Hilfe und Unterstützung.
3. Schritt: Bieten Sie Mannschafts- und Individualsportarten
Mannschaftssportarten sind sehr gut zum Trainieren der Teamfähigkeit. Sie fördern das Gefühl der Zusammengehörigkeit und bieten einen Ausgangspunkt für soziale Kontakte. Trotzdem gibt es den typischen Einzelgänger und Einzelkämpfer. Ihn werden Sie nicht mit einer Mannschaftssportart locken können, weil er sich nur damit identifizieren kann, was er allein geschafft hat. Aber nicht nur für ihn sind Individualsportarten interessant, denn viele davon lassen sich ohne große Vorbereitung jederzeit ausüben. Sie müssen nicht erst die Mannschaft zusammentrommeln, Termine festlegen und Sporthallen anmieten. Auch bei Individualsportarten lassen sich gut soziale Kontakte knüpfen, denn joggen kann man z. B. auch zu mehreren Personen.
4. Schritt: Richten Sie einen Fitnessbereich ein
Je nach Platz, der Ihnen zur Verfügung steht, sollten Sie einen Fitnessbereich einrichten, der für alle Mitarbeiter jederzeit zugänglich ist. Folgende Geräte bieten sich hier besonders an:
- Ergometer
- Laufband
- Hanteln
- Stepper
- Trampolin
- Tischtennisplatte
- Rudergeräte
Aus: Betriebsleitung aktuell – Klicken Sie hier für Ihre Gratis-Testausgabe!
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail
PS: Möchten Sie weitere Themenkanäle bestellen oder andere abbestellen? Dann klicken Sie einfach auf diesen Link: Abo erweitern
Über Privattelefonate entscheidet der Arbeitgeber
Gehörlose haben keinen Anspruch auf ein Bildtelefon
4 Regeln für erfolgreiche Meetings
Vergessen Sie Ihre 2. Reihe nicht
Werbung: So gestalten Sie Ihre Werbeanzeigen wirkungsvoll!
Personalführung: Kooperativer Führungsstil
Bereiten Sie sich inhaltlich auf ein Halbzeitgespräch vor
Senioreninitiativen: Angebote online abrufen
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Recht |
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Hier eine Frage aus dem Magazin des Praxishandbuch leiten – führen – motivieren: In unserem Unternehmen sind private Telefongespräche zwar erlaubt, müssen aber von den Mitarbeitern selbst bezahlt werden. Deshalb wurde jedem Mitarbeiter eine PIN-Nummer zugewiesen, die er nutzen muss, wenn er vom Büro aus privat telefonieren will. So ist es dem Arbeitgeber möglich, am Ende eines Monats Privatgespräche dem Mitarbeiter in Rechnung zu stellen. Eine Stichprobe ergab, dass eine Mitarbeiterin 32 Minuten lang ein Privattelefonat in ein deutsches Mobilfunknetz geführt hat. Kosten: ca. 10 Euro. Sie hatte vor dem Gespräch nicht die erforderliche PIN-Nummer eingegeben. Die Mitarbeiterin wird jährlich über die Telefonregelung informiert. Sie wurde aufgrund ähnlichen Fehlverhaltens in den vergangenen Jahren bisher nicht abgemahnt. Was sollten wir aus arbeitsrechtlicher Sicht tun? Welche strafrechtlichen Folgen hat das Fehlverhalten?
Antwort von Petra Kansy, Rechtsanwältin: Wenn in Ihrem Betrieb geregelt ist, dass Privattelefonate zwar zulässig sind, jedoch von den Mitarbeitern mit der Eingabe einer PIN-Nummer zu kennzeichnen und selbst zu bezahlen sind, handelt es sich in Ihrem Fall um eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung. Ein Mitarbeiter, der sich über diese betriebliche Regelung hinwegsetzt, verstößt zumindest gegen die Nebenpflichten aus seinem bestehenden Arbeitsvertrag. Aufgrund einer solchen Pflichtverletzung können Sie eine Abmahnung aussprechen. Damit ist jedoch das Kündigungsrecht verbraucht. Kündigen können Sie aber sowieso nur nach vorheriger Abmahnung, insofern wäre die Abmahnung Ihr nächster Schritt. Erst wenn Sie die Mitarbeiterin aufgrund desselben Fehlverhaltens erneut abmahnen müssten, könnten Sie die Kündigung aussprechen.
Zur strafrechtlichen Bewertung müssten mir mehr Informationen vorliegen. Setzt man jedoch voraus, dass die Mitarbeiterin absichtlich die PIN-Nummer nicht eingegeben hat, um auf Kosten des Arbeitgebers in ein teures Mobilfunknetz zu telefonieren, könnte ein Betrug nach § 263 Strafgesetzbuch (StGB) vorliegen. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall an bzw. darauf, was Sie der Mitarbeiterin nachweisen können. Solange keine gesicherten Beweise darüber vorliegen, dass die Mitarbeiterin gezielt zu Lasten des Arbeitgebers telefoniert hat, um ihn zu schädigen, gilt die Unschuldsvermutung. Das bedeutet: Die Mitarbeiterin gilt so lange nicht als einer Straftat schuldig, bis Sie ihr das Gegenteil beweisen
Aus dem aktuellen Magazin des Praxishandbuch leiten – führen – motivieren. KLICKEN Sie hier und fordern Sie noch heute Ihr kostenloses Probeexemplar an!
Krankenkassen sind nicht verpflichtet, gehörlosen Versicherten ein Bildtelefon als Hilfsmittel zu finanzieren. Das hat das Hessische Landessozialgericht entschieden.
Ein gehörloser Mann hatte bei der Techniker-Krankenkasse die Kostenübernahme eines ärztlich verordneten Bildtelefons beantragt. Das Telefonieren gehöre, so der Kläger, heute zu den kommunikativen Grundbedürfnissen und sei Menschen mit einer Behinderung nur über ein Bildtelefon, das gebärdensprachliche Kommunikation zulasse, möglich.
Die Krankenkasse lehnte den Antrag ab, weil sie ein Bildtelefon für weder erforderlich noch für wirtschaftlich hielt. Sie bekam in beiden Instanzen Recht. Das Bildtelefon, so das Landessozialgericht, sei in diesem Fall für die Befriedigung kommunikativer Bedürfnisse nicht notwendig, da der Kläger ein Faxgerät besitze sowie E-Mails und SMS verschicken könne. Zwar sei die schriftliche der direkten mündlichen Kommunikation nicht gleichzusetzen, aber der Kläger verfüge auch über die Möglichkeit, eine Webcam zu erwerben, die wesentlich günstiger als ein Bildtelefon sei.
Ob eine solche Webcam von der Krankenkasse als Hilfsmittel zu erstatten wäre, war im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden. Das würde davon abhängen, ob eine Webcam mittlerweile schon als allgemeiner Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens gilt oder nicht.
Hessisches Landessozialgericht, Aktenzeichen: L 1 KR 219/05, Urteil vom 12.04.2007
Aktuelle Urteile sowie rechtliche Tipps und Informationen finden Sie in Recht in der ambulanten Pflege von A – Z. Jetzt kostenlos testen!
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Mitarbeiterführung und -motivation |
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Kennen Sie das? Unproduktive, viel zu lange Besprechungen, die Ihnen viel zu viel Ihrer Zeit rauben? Dann beachten Sie diese folgende Regeln für inhaltlich effektivere Meetings.
Bestehen Sie auf Vertraulichkeit.
Was immer im Raum gesagt wird, wird nicht nach außen getragen. Kommunizieren Sie Ergebnisse, nicht Diskussionsverläufe.
Sichern Sie die Zustimmung aller.
Auch wenn kontrovers diskutiert wurde, entkräften Sie Gegenargumente und sichern Sie sich am Ende die Unterstützung aller für Ihre Entscheidung.
Vermeiden Sie stille Übereinkünfte.
Animieren Sie alle Mitarbeiter, sich kritisch zu äußern. Fragen Sie ruhigere Kollegen nach ihrer Meinung.
Moderieren Sie Ihre Meetings.
Wenn eine hitzige Diskussion entsteht, sorgen Sie dafür, dass dominante Kollegen die anderen im Team nicht unterbrechen.
Mehr zum Thema Besprechungen finden Sie in der größten deutschen Online-Bibliothek für Führungskräfte! Testen Sie sie für 4 Wochen gratis und ohne Risiko – einfach hier klicken!
Im Wettstreit um die besten Talente und deren Förderung sollten Sie die „2. Reihe“ nicht links liegen lassen. Die extra ruhigen und unauffälligen Typen, die sich im Hintergrund halten, sind nicht weniger intelligent als die A-Spieler, unterscheiden sich jedoch in Temperament und Wertesystem. So legen die so genannten B-Spieler großen Wert auf eine Balance zwischen Arbeitswelt und Privatleben. Sie wollen beruflich weiterkommen, aber nicht um jeden Preis. Schauen Sie sich in Ihrem Bereich um, ob Sie einen der folgenden 4 Typen entdecken:
Frühere A-Spieler:
Diese Mitarbeiter waren A-Spieler, haben sich aber aus den Zwängen der 1. Reihe zurückgezogen. Sie sind sehr produktiv, mobil und flexibel sowie in der Lage, A-Spieler-Aufgaben zu übernehmen.
Die Ehrlichen:
Diese Mitarbeiter lieben die ungeschminkte Wahrheit. Sie sind nicht ehrgeizig im herkömmlichen Sinn und scheren sich nicht darum, ob jemand mag, was sie sagen oder nicht.
Go-to-Typen:
Diese Mitarbeiter haben geringe fachliche Kompetenz, dafür jedoch ein exzellentes Gespür für Organisationen und deren Prozesse. Deshalb sind sie Anlaufstelle für Kollegen, die Hilfe beim Networking brauchen.
Mittel-Spieler:
Diese B-Spieler sind die unauffälligsten: weniger kompetent, nicht risikobereit, oft ohne klare Meinung. Aber sie sind loyal zum Unternehmen und hochmotiviert.
Als Vorgesetzter sollten Sie B-Spieler nach ihren Stärken und Fähigkeiten einsetzen,
- ihnen Verantwortung in Projekten übertragen,
- klare Ziele vorgeben,
- sie nach und nach an komplexere Sachverhalte und Entscheidungen mit größerer Tragweite heranführen und schließlich
- ihnen Zeit geben, eigene Ideen zu entwickeln.
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Hotelleitung |
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Als vor einigen Jahren die vernetzte Vermarktung unserer Angebote einen immer höheren Stellenwert einnahm, gab es Stimmen, die behaupteten, dass die klassische Anzeigenwerbung in eine paar Jahren kaum noch Bedeutung für uns haben wird.
Dass diese Hypothese falsch war, können wir täglich aufs Neue feststellen,wenn wir unsere Tageszeitung aufschlagen. Denn mit dem Medium „Zeitung“ erreichen wir heute immer noch mehr Menschen als über spezielle Internetplattformen oder Buchungsmaschinen.
Werbewirksame Gestaltung
Ganz entscheidend für den Erfolg einer Werbeanzeige ist deren Aufbau. Gehen Sie bei der Gestaltung Ihrer Anzeige nach diesem Schema vor:
Firmenlogo:
Verwenden Sie generell bei allen Anzeigen Ihr Firmenlogo oder Ihren speziellen Schriftzug. Sie erhöhen dadurch den Wiedererkennungswert Ihres Hotels und die Anzeige wird auf den ersten Blick Ihrem Haus zugeordnet.
Schlagzeile:
Mit der Schlagzeile erregen Sie Aufmerksamkeit und Interesse an Ihrem Angebot, das im dann folgenden Text genauer beschrieben wird. Insbesondere wenn Sie kein Bild in Ihre Anzeige einfügen, übernimmt die Schlagzeile die Rolle des „Eyecatchers“. Sie ist ein Aufhänger für etwas Folgendes, jedoch kein selbstständiges Element Ihrer Anzeige.
Beispiel: Wir schenken Ihnen eine Übernachtung!
Text:
Im Textteil informieren Sie über Ihr Angebot. Der Text ist aus Platzgründen meist kleiner skaliert. Legen Sie Wert auf kurze, aber sachliche und präzise Formulierungen, um dadurch die Vorteile Ihres Angebots klar darzustellen.
Beispiel: Sie finden Ruhe und Erholung und genießen den Blick auf den traumhaften Starnberger See. Wenn Sie bis zum 31.08. für mindestens 2 Nächte reservieren, schenken wir Ihnen eine kostenlose Übernachtung dazu.
Bild:
Ein Bild oder eine Grafik, die im Zusammenhang mit Ihrem Hotel oder Ihrem Angebot stehen, sind vorteilhaft, weil sie Ihr Angebot greifbarer machen und als Blickfang nützlich sind. Allerdings wird durch ein Bild Ihre Anzeige entsprechend teurer.
Adresse:
Neben Ihren üblichen Adressdaten, über die Anfragen und Buchungen stattfinden, ist es ratsam, auch die Internetadresse anzugeben. Dies hat den Vorteil, dass potenzielle Gäste sich vorab intensiver über Ihr Hotel informieren können.
Aus: Hotelleitung aktuell – so sind Sie mit Ihrem Marketing immer auf dem neuesten Stand!
Die Zeiten, in denen Kellner, Stewards und Hausdamen vor dem Chef des Hauses zitterten sind vorbei. Auch in Gastronomie und Hotellerie hat längst ein kooperativer beziehungsweise partizipierender Führungsstil in die Personalführung Einzug gehalten. Das heißt: Statt knapper Anweisungen und willkürlicher Kontrollen, überträgt der Vorgesetzte seinem Team Verantwortung und Entscheidungsbefugnis. Mitarbeiter, die über die Personalführung so in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, sind motivierter, freundlicher und vorausschauender - Eigenschaften, die die Gäste zu schätzen wissen.
Die wesentliche Voraussetzung für kooperatives Führen ist Kommunikation. Denn statt einsilbiger Befehle und engmaschiger Kontrollen, setzt dieser Stil auf gegenseitige Verständigung. So müssen Aufgabenbereiche und Kompetenzen im 4-Augen-Gespräch klar vereinbart werden. Achten Sie bei der Personalführung darauf, dass Sie nicht nur Ihre Position darlegen, sondern auch die Ihres Gegenübers verstehen.
Praxistipp: Testfragen als Mittel der Personalführung
Das gilt auch für einfache Unterweisungen. Wenn Sie z. B. einer Reinigungskraft den Einsatz von Reinigungsmitteln erklären wollen, nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Nur wenn Sie sicher sind, dass Ihr Gegenüber die Handhabung richtig verstanden hat, sollten Sie die Einweisung beenden.
Stellen Sie am Ende eine Testfrage. Der Zeitaufwand lohnt sich, wenn Sie bedenken wie viel Ärger der falsche Einsatz von Reinigungsmitteln verursachen kann.
Lob motiviert. Deshalb sollten Sie Ihre Mitarbeiter häufig loben, nicht nur für außerordentliche Einzelleistungen, sondern auch für ein kontinuierlich hohes Qualitätsniveau. Im Gegenzug darf auch Kritik nicht fehlen. Üben Sie konstruktive Kritik und binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Lösung des Problems ein.
Als Vorgesetzter teilen Sie Kompetenzen und Verantwortung mit Ihren Mitarbeitern. So können Sie sich auf die wesentlichen Führungsaufgaben konzentrieren. Dazu zählen nicht nur das Erreichen Ihrer persönlichen Leistungsziele im Betrieb, sondern auch die Förderung Ihrer Mitarbeiter. Nutzen Sie die Zeit, die Sie durch Delegieren gewonnen haben, um die Potenziale Ihrer Mitarbeiter zu erkennen und diese entsprechend zu fördern.
Hüten Sie sich davor als Chef in eine Rolle zu schlüpfen. Bleiben Sie sich selbst. Denn Mitarbeiter merken schnell, wenn Reden und Handeln auseinander klafft. In diesem Sinne sollten Sie als Chef authentisch sein und ein gutes Vorbild abgeben.
Mehr zum Thema Personalführung lesen Sie auch auf unserer Webseite – schauen Sie doch mal vorbei!
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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Auch wenn Sie im Arbeitsalltag ständig mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, sollten Sie sich die Zeit nehmen, mit jedem Einzelnen nach einem halben Jahr ein 4-Augen-Gespräch zu führen. Das „Halbzeitgespräch“ ist ein wertvolles Führungsinstrument. Es bietet die Chance zur gemeinsamen Rückschau und Vorschau. Sie können motivieren und bei Bedarf korrigieren. Der Mitarbeiter erfährt Ihre Wertschätzung für seine Bemühungen und findet in Ihnen einen Partner für eventuelle Probleme.
Mit Hilfe der folgenden Checkliste können Sie sich inhaltlich auf ein solches Halbzeitgespräch mit Ihrem Mitarbeiter vorbereiten:
Ziele
- Welche Ziele wurden im letzten Jahresgespräch vereinbart?
- Welche Teilziele sollten demnach bis jetzt erreicht sein?
- Gab es aus Ihrer Sicht Gründe, warum der Mitarbeiter mit seinen Zielen in Verzug sein könnte? (Längere Krankheit, Fluktuation im Team u. Ä.)
- Gibt es aus Ihrer Sicht Gründe, die Jahresziele zu verändern? (Haben Sie von Ihrem Chef neue Ziele bekommen? Muss im Team umverteilt werden? Hat sich am Markt etwas verändert?)
- Was wurde über messbare Ziele hinaus vereinbart? (zum Beispiel: Einarbeiten in neue Verfahren, zusätzliche Aufgaben wie Mentor sein für einen Azubi, etc.)
- Wie sehen Sie das Leistungsverhalten des Mitarbeiters? (Menge, Qualität, Termintreue, wirtschaftliches Nutzen von Ressourcen, Selbstständigkeit, Kreativität)
- Wie sehen Sie das Teamverhalten des Mitarbeiters? (Beitrag zum guten Klima, Toleranz gegenüber Kollegen, Bereitschaft zum Helfen und Vertreten, Einbinden von Neuen ins Team, Akzeptanz Ihrer Rolle als Führungskraft)
- Wie sehen Sie die Kundenorientierung des Mitarbeiters? (Servicebereitschaft, Akzeptanz bei Kunden als Experte und angenehmer Gesprächspartner, Fähigkeit zum Gewinnen neuer Kunden und Binden von Stammkunden)
Immer mehr ältere Menschen nutzen Deutschlands größte Online- Datenbank für Senioreninitiativen aus der Freiwilligenarbeit (www.senioren-initiativen.de). Die Datenbank enthält inzwischen 1.200 Verbände und Organisationen. Sie wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgebaut.
Die Datenbank bietet Senioren die Möglichkeit, sich über Angebote und Möglichkeiten direkt vor ihrer Haustür zu informieren. Über die Suchfunktion lässt sich z. B. ganz gezielt nach Aktivitäten, Dachverbänden oder Zielgruppen forschen: von einer Übersicht der Öffnungszeiten im Stadtmuseum über den Großelterndienst, den Angeboten der Seniorenakademie bis hin zu den Tafeln für Bedürftige.
Die Initiativen stellen ihre freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, auch für andere Initiativen.
Wichtige Ansprechpartner für diese und ähnliche Initiativen sind auch die Seniorenbüros, die es inzwischen in 200 Kommunen in ganz Deutschland gibt.
Tipps und Informationen für soziale Organisationen und Initiativen finden Sie im Praxishandbuch Sozial Management. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt das umfassende Grundwerk zum kostenlosen Test an!
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RuFuS 174
Mit Betriebssport fördern Sie Gesundheit und Teamgeist
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Betrieb und die Arbeitsstelle sind für viele Menschen heute nicht mehr nur der Platz, an dem sie ihr Geld verdienen. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Weg zu dieser Erkenntnis.
Wenn Sie ein erfolgreiches Betriebssport-Programm auf die Beine stellen wollen, müssen Sie sich auf die geänderten Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter in diesem Bereich einstellen. Lediglich eine betriebseigene Fußballmannschaft ist zwar ein guter Anfang, aber immer nur Teil eines Gesamtprogramms.
1. Schritt: Ermitteln Sie die Interessen
Führen Sie eine Befragung Ihrer Mitarbeiter durch, wo deren Interessen liegen. Die Nachfrage ist heute viel breiter gefächert als noch vor 30 oder 40 Jahren. Natürlich können Sie nicht auf alle exotischen Wünsche eingehen, aber Sie sollten eine möglichst große Bandbreite anbieten. Auch wenn der Erfolg und der sportliche Ehrgeiz nicht im Vordergrund stehen, sollten Sie bedenken, dass ein betriebseigenes Team in einer außergewöhnlichen Sportart vielleicht bessere Chancen auf Erfolg hat, weil es weniger Konkurrenz gibt.
2. Schritt: Überprüfen Sie die Sportarten auf „Betriebssicherheit“
Sie müssen natürlich auch bedenken, dass eine sportliche Betätigung neben allen positiven Effekten auch ein gewisses Risiko mit sich bringt. Auch wenn die Vorteile überwiegen, ist es natürlich nicht Sinn und Zweck, dass ein Teil Ihrer Belegschaft durch Sportverletzungen ausfällt. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, sich über die einzelnen Sportarten gründlich zu informieren. Hier bieten besonders die Krankenkassen wie die AOK kompetente Hilfe und Unterstützung.
3. Schritt: Bieten Sie Mannschafts- und Individualsportarten
Mannschaftssportarten sind sehr gut zum Trainieren der Teamfähigkeit. Sie fördern das Gefühl der Zusammengehörigkeit und bieten einen Ausgangspunkt für soziale Kontakte. Trotzdem gibt es den typischen Einzelgänger und Einzelkämpfer. Ihn werden Sie nicht mit einer Mannschaftssportart locken können, weil er sich nur damit identifizieren kann, was er allein geschafft hat. Aber nicht nur für ihn sind Individualsportarten interessant, denn viele davon lassen sich ohne große Vorbereitung jederzeit ausüben. Sie müssen nicht erst die Mannschaft zusammentrommeln, Termine festlegen und Sporthallen anmieten. Auch bei Individualsportarten lassen sich gut soziale Kontakte knüpfen, denn joggen kann man z. B. auch zu mehreren Personen.
4. Schritt: Richten Sie einen Fitnessbereich ein
Je nach Platz, der Ihnen zur Verfügung steht, sollten Sie einen Fitnessbereich einrichten, der für alle Mitarbeiter jederzeit zugänglich ist. Folgende Geräte bieten sich hier besonders an:
- Ergometer
- Laufband
- Hanteln
- Stepper
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Über Privattelefonate entscheidet der Arbeitgeber
Gehörlose haben keinen Anspruch auf ein Bildtelefon
4 Regeln für erfolgreiche Meetings
Vergessen Sie Ihre 2. Reihe nicht
Werbung: So gestalten Sie Ihre Werbeanzeigen wirkungsvoll!
Personalführung: Kooperativer Führungsstil
Bereiten Sie sich inhaltlich auf ein Halbzeitgespräch vor
Senioreninitiativen: Angebote online abrufen
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Hier eine Frage aus dem Magazin des Praxishandbuch leiten – führen – motivieren: In unserem Unternehmen sind private Telefongespräche zwar erlaubt, müssen aber von den Mitarbeitern selbst bezahlt werden. Deshalb wurde jedem Mitarbeiter eine PIN-Nummer zugewiesen, die er nutzen muss, wenn er vom Büro aus privat telefonieren will. So ist es dem Arbeitgeber möglich, am Ende eines Monats Privatgespräche dem Mitarbeiter in Rechnung zu stellen. Eine Stichprobe ergab, dass eine Mitarbeiterin 32 Minuten lang ein Privattelefonat in ein deutsches Mobilfunknetz geführt hat. Kosten: ca. 10 Euro. Sie hatte vor dem Gespräch nicht die erforderliche PIN-Nummer eingegeben. Die Mitarbeiterin wird jährlich über die Telefonregelung informiert. Sie wurde aufgrund ähnlichen Fehlverhaltens in den vergangenen Jahren bisher nicht abgemahnt. Was sollten wir aus arbeitsrechtlicher Sicht tun? Welche strafrechtlichen Folgen hat das Fehlverhalten?
Antwort von Petra Kansy, Rechtsanwältin: Wenn in Ihrem Betrieb geregelt ist, dass Privattelefonate zwar zulässig sind, jedoch von den Mitarbeitern mit der Eingabe einer PIN-Nummer zu kennzeichnen und selbst zu bezahlen sind, handelt es sich in Ihrem Fall um eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung. Ein Mitarbeiter, der sich über diese betriebliche Regelung hinwegsetzt, verstößt zumindest gegen die Nebenpflichten aus seinem bestehenden Arbeitsvertrag. Aufgrund einer solchen Pflichtverletzung können Sie eine Abmahnung aussprechen. Damit ist jedoch das Kündigungsrecht verbraucht. Kündigen können Sie aber sowieso nur nach vorheriger Abmahnung, insofern wäre die Abmahnung Ihr nächster Schritt. Erst wenn Sie die Mitarbeiterin aufgrund desselben Fehlverhaltens erneut abmahnen müssten, könnten Sie die Kündigung aussprechen.
Zur strafrechtlichen Bewertung müssten mir mehr Informationen vorliegen. Setzt man jedoch voraus, dass die Mitarbeiterin absichtlich die PIN-Nummer nicht eingegeben hat, um auf Kosten des Arbeitgebers in ein teures Mobilfunknetz zu telefonieren, könnte ein Betrug nach § 263 Strafgesetzbuch (StGB) vorliegen. Hier kommt es jedoch auf den Einzelfall an bzw. darauf, was Sie der Mitarbeiterin nachweisen können. Solange keine gesicherten Beweise darüber vorliegen, dass die Mitarbeiterin gezielt zu Lasten des Arbeitgebers telefoniert hat, um ihn zu schädigen, gilt die Unschuldsvermutung. Das bedeutet: Die Mitarbeiterin gilt so lange nicht als einer Straftat schuldig, bis Sie ihr das Gegenteil beweisen
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Krankenkassen sind nicht verpflichtet, gehörlosen Versicherten ein Bildtelefon als Hilfsmittel zu finanzieren. Das hat das Hessische Landessozialgericht entschieden.
Ein gehörloser Mann hatte bei der Techniker-Krankenkasse die Kostenübernahme eines ärztlich verordneten Bildtelefons beantragt. Das Telefonieren gehöre, so der Kläger, heute zu den kommunikativen Grundbedürfnissen und sei Menschen mit einer Behinderung nur über ein Bildtelefon, das gebärdensprachliche Kommunikation zulasse, möglich.
Die Krankenkasse lehnte den Antrag ab, weil sie ein Bildtelefon für weder erforderlich noch für wirtschaftlich hielt. Sie bekam in beiden Instanzen Recht. Das Bildtelefon, so das Landessozialgericht, sei in diesem Fall für die Befriedigung kommunikativer Bedürfnisse nicht notwendig, da der Kläger ein Faxgerät besitze sowie E-Mails und SMS verschicken könne. Zwar sei die schriftliche der direkten mündlichen Kommunikation nicht gleichzusetzen, aber der Kläger verfüge auch über die Möglichkeit, eine Webcam zu erwerben, die wesentlich günstiger als ein Bildtelefon sei.
Ob eine solche Webcam von der Krankenkasse als Hilfsmittel zu erstatten wäre, war im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden. Das würde davon abhängen, ob eine Webcam mittlerweile schon als allgemeiner Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens gilt oder nicht.
Hessisches Landessozialgericht, Aktenzeichen: L 1 KR 219/05, Urteil vom 12.04.2007
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Kennen Sie das? Unproduktive, viel zu lange Besprechungen, die Ihnen viel zu viel Ihrer Zeit rauben? Dann beachten Sie diese folgende Regeln für inhaltlich effektivere Meetings.
Bestehen Sie auf Vertraulichkeit.
Was immer im Raum gesagt wird, wird nicht nach außen getragen. Kommunizieren Sie Ergebnisse, nicht Diskussionsverläufe.
Sichern Sie die Zustimmung aller.
Auch wenn kontrovers diskutiert wurde, entkräften Sie Gegenargumente und sichern Sie sich am Ende die Unterstützung aller für Ihre Entscheidung.
Vermeiden Sie stille Übereinkünfte.
Animieren Sie alle Mitarbeiter, sich kritisch zu äußern. Fragen Sie ruhigere Kollegen nach ihrer Meinung.
Moderieren Sie Ihre Meetings.
Wenn eine hitzige Diskussion entsteht, sorgen Sie dafür, dass dominante Kollegen die anderen im Team nicht unterbrechen.
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Im Wettstreit um die besten Talente und deren Förderung sollten Sie die „2. Reihe“ nicht links liegen lassen. Die extra ruhigen und unauffälligen Typen, die sich im Hintergrund halten, sind nicht weniger intelligent als die A-Spieler, unterscheiden sich jedoch in Temperament und Wertesystem. So legen die so genannten B-Spieler großen Wert auf eine Balance zwischen Arbeitswelt und Privatleben. Sie wollen beruflich weiterkommen, aber nicht um jeden Preis. Schauen Sie sich in Ihrem Bereich um, ob Sie einen der folgenden 4 Typen entdecken:
Frühere A-Spieler:
Diese Mitarbeiter waren A-Spieler, haben sich aber aus den Zwängen der 1. Reihe zurückgezogen. Sie sind sehr produktiv, mobil und flexibel sowie in der Lage, A-Spieler-Aufgaben zu übernehmen.
Die Ehrlichen:
Diese Mitarbeiter lieben die ungeschminkte Wahrheit. Sie sind nicht ehrgeizig im herkömmlichen Sinn und scheren sich nicht darum, ob jemand mag, was sie sagen oder nicht.
Go-to-Typen:
Diese Mitarbeiter haben geringe fachliche Kompetenz, dafür jedoch ein exzellentes Gespür für Organisationen und deren Prozesse. Deshalb sind sie Anlaufstelle für Kollegen, die Hilfe beim Networking brauchen.
Mittel-Spieler:
Diese B-Spieler sind die unauffälligsten: weniger kompetent, nicht risikobereit, oft ohne klare Meinung. Aber sie sind loyal zum Unternehmen und hochmotiviert.
Als Vorgesetzter sollten Sie B-Spieler nach ihren Stärken und Fähigkeiten einsetzen,
- ihnen Verantwortung in Projekten übertragen,
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Als vor einigen Jahren die vernetzte Vermarktung unserer Angebote einen immer höheren Stellenwert einnahm, gab es Stimmen, die behaupteten, dass die klassische Anzeigenwerbung in eine paar Jahren kaum noch Bedeutung für uns haben wird.
Dass diese Hypothese falsch war, können wir täglich aufs Neue feststellen,wenn wir unsere Tageszeitung aufschlagen. Denn mit dem Medium „Zeitung“ erreichen wir heute immer noch mehr Menschen als über spezielle Internetplattformen oder Buchungsmaschinen.
Werbewirksame Gestaltung
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Firmenlogo:
Verwenden Sie generell bei allen Anzeigen Ihr Firmenlogo oder Ihren speziellen Schriftzug. Sie erhöhen dadurch den Wiedererkennungswert Ihres Hotels und die Anzeige wird auf den ersten Blick Ihrem Haus zugeordnet.
Schlagzeile:
Mit der Schlagzeile erregen Sie Aufmerksamkeit und Interesse an Ihrem Angebot, das im dann folgenden Text genauer beschrieben wird. Insbesondere wenn Sie kein Bild in Ihre Anzeige einfügen, übernimmt die Schlagzeile die Rolle des „Eyecatchers“. Sie ist ein Aufhänger für etwas Folgendes, jedoch kein selbstständiges Element Ihrer Anzeige.
Beispiel: Wir schenken Ihnen eine Übernachtung!
Text:
Im Textteil informieren Sie über Ihr Angebot. Der Text ist aus Platzgründen meist kleiner skaliert. Legen Sie Wert auf kurze, aber sachliche und präzise Formulierungen, um dadurch die Vorteile Ihres Angebots klar darzustellen.
Beispiel: Sie finden Ruhe und Erholung und genießen den Blick auf den traumhaften Starnberger See. Wenn Sie bis zum 31.08. für mindestens 2 Nächte reservieren, schenken wir Ihnen eine kostenlose Übernachtung dazu.
Bild:
Ein Bild oder eine Grafik, die im Zusammenhang mit Ihrem Hotel oder Ihrem Angebot stehen, sind vorteilhaft, weil sie Ihr Angebot greifbarer machen und als Blickfang nützlich sind. Allerdings wird durch ein Bild Ihre Anzeige entsprechend teurer.
Adresse:
Neben Ihren üblichen Adressdaten, über die Anfragen und Buchungen stattfinden, ist es ratsam, auch die Internetadresse anzugeben. Dies hat den Vorteil, dass potenzielle Gäste sich vorab intensiver über Ihr Hotel informieren können.
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Die Zeiten, in denen Kellner, Stewards und Hausdamen vor dem Chef des Hauses zitterten sind vorbei. Auch in Gastronomie und Hotellerie hat längst ein kooperativer beziehungsweise partizipierender Führungsstil in die Personalführung Einzug gehalten. Das heißt: Statt knapper Anweisungen und willkürlicher Kontrollen, überträgt der Vorgesetzte seinem Team Verantwortung und Entscheidungsbefugnis. Mitarbeiter, die über die Personalführung so in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, sind motivierter, freundlicher und vorausschauender - Eigenschaften, die die Gäste zu schätzen wissen.
Die wesentliche Voraussetzung für kooperatives Führen ist Kommunikation. Denn statt einsilbiger Befehle und engmaschiger Kontrollen, setzt dieser Stil auf gegenseitige Verständigung. So müssen Aufgabenbereiche und Kompetenzen im 4-Augen-Gespräch klar vereinbart werden. Achten Sie bei der Personalführung darauf, dass Sie nicht nur Ihre Position darlegen, sondern auch die Ihres Gegenübers verstehen.
Praxistipp: Testfragen als Mittel der Personalführung
Das gilt auch für einfache Unterweisungen. Wenn Sie z. B. einer Reinigungskraft den Einsatz von Reinigungsmitteln erklären wollen, nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Nur wenn Sie sicher sind, dass Ihr Gegenüber die Handhabung richtig verstanden hat, sollten Sie die Einweisung beenden.
Stellen Sie am Ende eine Testfrage. Der Zeitaufwand lohnt sich, wenn Sie bedenken wie viel Ärger der falsche Einsatz von Reinigungsmitteln verursachen kann.
Lob motiviert. Deshalb sollten Sie Ihre Mitarbeiter häufig loben, nicht nur für außerordentliche Einzelleistungen, sondern auch für ein kontinuierlich hohes Qualitätsniveau. Im Gegenzug darf auch Kritik nicht fehlen. Üben Sie konstruktive Kritik und binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Lösung des Problems ein.
Als Vorgesetzter teilen Sie Kompetenzen und Verantwortung mit Ihren Mitarbeitern. So können Sie sich auf die wesentlichen Führungsaufgaben konzentrieren. Dazu zählen nicht nur das Erreichen Ihrer persönlichen Leistungsziele im Betrieb, sondern auch die Förderung Ihrer Mitarbeiter. Nutzen Sie die Zeit, die Sie durch Delegieren gewonnen haben, um die Potenziale Ihrer Mitarbeiter zu erkennen und diese entsprechend zu fördern.
Hüten Sie sich davor als Chef in eine Rolle zu schlüpfen. Bleiben Sie sich selbst. Denn Mitarbeiter merken schnell, wenn Reden und Handeln auseinander klafft. In diesem Sinne sollten Sie als Chef authentisch sein und ein gutes Vorbild abgeben.
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Auch wenn Sie im Arbeitsalltag ständig mit Ihren Mitarbeitern kommunizieren, sollten Sie sich die Zeit nehmen, mit jedem Einzelnen nach einem halben Jahr ein 4-Augen-Gespräch zu führen. Das „Halbzeitgespräch“ ist ein wertvolles Führungsinstrument. Es bietet die Chance zur gemeinsamen Rückschau und Vorschau. Sie können motivieren und bei Bedarf korrigieren. Der Mitarbeiter erfährt Ihre Wertschätzung für seine Bemühungen und findet in Ihnen einen Partner für eventuelle Probleme.
Mit Hilfe der folgenden Checkliste können Sie sich inhaltlich auf ein solches Halbzeitgespräch mit Ihrem Mitarbeiter vorbereiten:
Ziele
- Welche Ziele wurden im letzten Jahresgespräch vereinbart?
- Welche Teilziele sollten demnach bis jetzt erreicht sein?
- Gab es aus Ihrer Sicht Gründe, warum der Mitarbeiter mit seinen Zielen in Verzug sein könnte? (Längere Krankheit, Fluktuation im Team u. Ä.)
- Gibt es aus Ihrer Sicht Gründe, die Jahresziele zu verändern? (Haben Sie von Ihrem Chef neue Ziele bekommen? Muss im Team umverteilt werden? Hat sich am Markt etwas verändert?)
- Was wurde über messbare Ziele hinaus vereinbart? (zum Beispiel: Einarbeiten in neue Verfahren, zusätzliche Aufgaben wie Mentor sein für einen Azubi, etc.)
- Wie sehen Sie das Leistungsverhalten des Mitarbeiters? (Menge, Qualität, Termintreue, wirtschaftliches Nutzen von Ressourcen, Selbstständigkeit, Kreativität)
- Wie sehen Sie das Teamverhalten des Mitarbeiters? (Beitrag zum guten Klima, Toleranz gegenüber Kollegen, Bereitschaft zum Helfen und Vertreten, Einbinden von Neuen ins Team, Akzeptanz Ihrer Rolle als Führungskraft)
- Wie sehen Sie die Kundenorientierung des Mitarbeiters? (Servicebereitschaft, Akzeptanz bei Kunden als Experte und angenehmer Gesprächspartner, Fähigkeit zum Gewinnen neuer Kunden und Binden von Stammkunden)
Immer mehr ältere Menschen nutzen Deutschlands größte Online- Datenbank für Senioreninitiativen aus der Freiwilligenarbeit (www.senioren-initiativen.de). Die Datenbank enthält inzwischen 1.200 Verbände und Organisationen. Sie wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgebaut.
Die Datenbank bietet Senioren die Möglichkeit, sich über Angebote und Möglichkeiten direkt vor ihrer Haustür zu informieren. Über die Suchfunktion lässt sich z. B. ganz gezielt nach Aktivitäten, Dachverbänden oder Zielgruppen forschen: von einer Übersicht der Öffnungszeiten im Stadtmuseum über den Großelterndienst, den Angeboten der Seniorenakademie bis hin zu den Tafeln für Bedürftige.
Die Initiativen stellen ihre freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, auch für andere Initiativen.
Wichtige Ansprechpartner für diese und ähnliche Initiativen sind auch die Seniorenbüros, die es inzwischen in 200 Kommunen in ganz Deutschland gibt.
Tipps und Informationen für soziale Organisationen und Initiativen finden Sie im Praxishandbuch Sozial Management. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt das umfassende Grundwerk zum kostenlosen Test an!
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