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RuFuS 171 - Verbessern Sie Ihr Image mit einem Team-Workshop!
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie wissen, dass Ihre berufliche Entwicklung nicht nur von Ihren Leistungen und Erfolgen abhängt. Wichtig ist auch Ihr Image. Es muss Ihnen gelingen, Ihren Namen und den Ihres Teams mit positiven Werten zu belegen. Ziehen Sie mit Ihrem Team an einem Strang und folgen Sie unserem Praxistipp:
Team-Workshop: „Unser Image“
Führen Sie mit Ihrem Team einen kreativen und anregenden Workshop zum Thema „Unser Image“ durch. Sie können dabei in folgenden Schritten vorgehen:
1. Richten Sie den Fokus auf das Ziel des Vorhabens. Finden Sie dazu eine motivierende Formulierung wie z. B.: „Wir sind nicht nur Topteam, wir wollen, dass die richtigen Leute das auch sehen!“
2. Sammeln Sie paradoxe Ideen z. B. im Brainstorming.
3. Leiten Sie aus den Ideen das Gegenteil ab.
4. Lassen Sie Kleingruppen Maßnahmen zur Imageverbesserung erarbeiten. Diskutieren Sie folgende Fragen:
- „Was können wir tun, damit unsere Ergebnisse stets pünktlich und in bester Qualität zur Verfügung stehen?“
- „Wie können wir unsere Arbeitsabläufe effizienter gestalten?“
- „Wie halten wir unsere Kompetenz als Fachleute fit?
- „Wie wollen wir durch unser Auftreten Vertrauen und Sympathien gewinnen?“
- „Wie können wir für unsere Stärken die Werbetrommeln rühren?“
Weitere Ideen zum Führen eines Teams und zur Imagebildung lesen Sie in der größten deutschen Online-Bibliothek für Führungswissen: www.vorgesetzter.net - klicken Sie hier für einen 4-Wochen-Test!
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail
PS: Möchten Sie weitere Themenkanäle bestellen oder andere abbestellen? Dann klicken Sie einfach auf diesen Link: Abo erweitern
Abmahnung wegen Nichteinhaltung des Rauchverbotes
Einführung des modifizierten Standardtarif in der Privaten Krankenversicherung ab dem 1.7.2007
Deutschland kein Gründerland
In 11 Schritten zu mehr Durchsetzungskraft
Imageverbesserung durch einfache PR-Aktionen
Versicherungen: 20 % weniger Jahresprämie!
Förderprogramme nutzen - Recherchieren Sie im Internet
ENTERPreis - Unternehmenswettbewerb 2007 für engagierte Unternehmen
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Recht |
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Haben Sie in Ihrem Unternehmen ein Rauchverbot ausgesprochen, das von einigen Ihrer Mitarbeiter ignoriert wird? Dann sollten Sie nicht zögern und dieses Verhalten in Form einer Abmahnung unterbinden. Tun Sie dies nicht, werden Ihre Mitarbeiter denken, dass das Rauchverbot nicht ernst gemeint ist, und es immer wieder überschreiten.
Folgende Inhalte muss eine Abmahnung immer enthalten:
- Datum
- Uhrzeit
- Abmahnungsgrund
- Präzise Beschreibung des Fehlverhaltens
- Beteiligte Personen
- Zeugen
- Hinweis auf verletzte arbeitsrechtliche Pflichten
- Androhung zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Die nachfolgende Muster Abmahnung wegen Nichteinhaltung des Rauchverbots können Sie bei Ihrer Abmahnung als ersten Anhaltspunkt nutzen:
| Abmahnung Sehr geehrte Frau XY, zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass Sie wiederholt das von uns ausgesprocheneRauchverbot, welches auch als Zusatz Ihrem Arbeitsvertrag beigefügt wurde, missachtet haben. Mehrfach wurden Sie durch einen Ihrer Vorgesetzten immer wieder beim Rauchen vorgefunden.Sie haben damit gegen das ausgesprochene Rauchverbot in unserem Unternehmen verstoßen. Außerdem haben Sie gegen das Rauchverbot während der Arbeitszeit verstoßen. Trotz mehrfacher Verwarnung haben Sie immer wieder gegen dieses Verbot verstoßen. Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, dieses Fehlverhalten abzumahnen. Sie haben das ausgesprochene Rauchverbot missachtet und damit Ihre Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis verletzt. Wir fordern Sie ausdrücklich auf, das oben geschilderte Verhalten einzustellen und Ihre Pflichten ordnungsgemäß zu erfüllen. Im Falle einer Wiederholung des in dieser Abmahnung gerügten Verhaltens behalten wir uns vor, Ihr Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß, ggf. sogar fristlos zu kündigen. Eine Durchschrift dieser Abmahnung wird in Ihre Personalakte eingefügt. _____________________________ Ort, Datum _____________________________ Unterschrift Arbeitgeber Diese Abmahnung habe ich am _________ erhalten. _____________________________ Unterschrift Arbeitnehmer |
Hinweis: Eine Abmahnung wird nur wirksam, wenn Ihr Mitarbeiter von ihr auch Kenntnis nehmen kann – ohne Zugang ist die Abmahnung unwirksam. Für den Zugang der Abmahnung sind Sie beweispflichtig.
Aus: Stationäre Pflege aktuell. Fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Test an!
Zum 1.7. wird, als nächste Stufe der Gesundheitsreform (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz), der modifizierte Standardtarif in der Privaten Krankenversicherung eingeführt.
Der Anspruch, sich im Standardtarif versichern zu können, gilt damit
- für diejenigen, die ihren privaten Krankenversicherungsschutz verloren haben
- und für diejenigen, die nie versichert waren und die zum Beispiel wegen ihrer beruflichen Biografie der PKV zuzuordnen sind – so insbesondere Selbständige.
Für den modifizierten Standardtarif gilt im Einzelnen:
- Der Leistungsumfang ist mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung vergleichbar.
- Die PKV-Unternehmen können im modifizierten Standardtarif niemanden, der zur Aufnahme berechtigt ist, ablehnen.
- Es dürfen keine Risikoausschlüsse oder Risikozuschläge bei Vorerkrankungen erhoben werden. Die Höhe des Beitrages ist vom Alter und Geschlecht des Versicherten abhängig, nicht aber von seinem Gesundheitszustand.
- Für den Zugang zum modifizierten Standardtarif gelten keine Altersbeschränkungen.
- Sowohl für den herkömmlichen als auch für den modifizierten Standardtarif wird die ärztliche und zahnärztliche Behandlung über die Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sichergestellt.
Wertvolle Tipps und Informationen zum Thema Recht und Führung finden Sie im Praxishandbuch leiten – führen – motivieren. Jetzt kostenlos testen!
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Mitarbeiterführung und -motivation |
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In Deutschland tun sich Firmengründer schwer. Das fanden das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Universität Hannover in ihrem „Global Entrepreneurship Monitor“ heraus.
Die Forscher verglichen die Entwicklungen der Existenzgründungen in 42 Ländern. Deutschland belegte nur den 37. Platz. Ein Grund sei die Angst vor einem möglichen Scheitern, so die Studie. In Deutschland sei der Schritt in die Selbstständigkeit häufig aus der Not geboren.
Trotz wirtschaftlicher Erholung sank 2006 die Zahl der „werdenden Gründer“, also derjenigen, die in den letzten 3,5 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, um 1,2 %.
In Großbritannien ist der Anteil der Gründer höher als in Deutschland. In Dänemark, den Niederlanden und vor allem in Spanien stieg die Gründungsquote an.
Die geringe Gründungsfreude steht übrigens im krassen Gegensatz zu den Fördermöglichkeiten in Deutschland. Bei der Förderinfrastruktur ist Deutschland, laut Studie, sogar Spitzenreiter. Bemängelt wurde lediglich die schulische und außerschulische Ausbildung: Sie leite nicht zur Selbstständigkeit an. Auch um das Image von Unternehmern sei es nicht gut bestellt (Platz 34). Bei der Unterstützung von Gründerinnen belegte Deutschland nur einen hinteren 36. Platz.
Aus dem aktuellen Magazin des Praxishandbuch leiten, führen, motivieren - klicken Sie hier für Ihren kostenlosen 4-Wochen-Test!
Beruflicher Aufstieg ist meist mit Personalverantwortung verbunden. Sie sind Chef oder Vorgesetzter und haben auf Grund Ihrer Position die Verantwortung für die Arbeit Ihres Teams. Das bedeutet aber nicht, dass Sie alle Tätigkeiten Ihrer Mitarbeiter bis ins kleinste Detail kennen und kontrollieren müssen.
Ein Fallbeispiel: Innendienstleiter Herr Trautmann lässt sich jede Kundenbeschwerde, jede Anfrage und jeden Sonderwunsch vorlegen. Er trifft jede Entscheidung selbst. Die Kunden sind zufrieden. Nie lässt Herr Trautmann seine Mitarbeiter entscheiden.
Das ist ein typischer Fall von falsch verstandener Autorität, einer „Autorität von Amts wegen“. Führungsautorität dagegen beruht auf Kompetenz und Erfahrung: Führungsverantwortliche beanspruchen nur so viel formale Autorität, wie sie brauchen, um ihre Aufgabe wirksam zu erfüllen. Sie sehen Autorität nicht als Macht über Menschen, sondern als Entscheidungsbefugnis zur Erreichung der Geschäftsziele.
1. Schaffen Sie Spielräume
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbstständig handeln und entscheiden. Beschränken Sie sich auf die Führung des delegierten Bereichs. Geben Sie Ihren Mitarbeitern dazu jeweils einen fest umgrenzten Aufgabenbereich mit den entsprechenden Kompetenzen, innerhalb dessen sie verpflichtet sind, selbstständig zu handeln und zu entscheiden.
2. Stehen Sie zu Fehlern
Sie haben Erfolg, wenn Sie eigene Fehler zugeben. Denn aus Fehlern lernen wir. Gehen Sie also mit gutem Beispiel voran, dann werden auch Mitarbeiter zu Ihnen kommen, wenn sie einen Fehler gemacht haben.
QuickTipp: Schreiben Sie 5 Fehler auf, die Sie in den letzten 12 Monaten gemacht haben. Gewichten Sie sie und notieren Sie, was Sie daraus gelernt haben.
3. Entscheiden Sie
Nach Abwägen von Pro und Contra müssen Sie eine Entscheidung durchsetzen. Machen Sie keinen Rückzieher. Begründen Sie stattdessen nachvollziehbar Ihre Position. Eine gute Führungskraft trifft gerne Entscheidungen. Wenn Sie als Vorgesetzter etwas Erforderliches nicht durchsetzen, verlieren Sie Autorität.
QuickTipp: Listen Sie alle Beschlüsse von gestern auf und fragen Sie, wie diese sich auf den Gewinn des Unternehmens oder die Mitarbeiter ausgewirkt haben. Gab es keine Auswirkungen, handelte es sich offensichtlich um überflüssige oder unwichtige Entscheidungen.
4. Begeistern Sie Ihr Team
Als guter Vorgesetzter sind Sie begeistert: von Ihrer Firma, den Produkten oder Dienstleistungen und von Ihren Mitarbeitern. Sie freuen sich auf zukünftige Herausforderungen. Aber Achtung! Ihre Begeisterung muss immer ernsthaft und aufrichtig sein.
5. Seien Sie offen und ehrlich
Wer sagt, ehrliche Vorgesetzte seien zu naiv, Mitarbeiter zu führen, der irrt. Im Gegenteil: Wer als Vorgesetzter offen und ehrlich ist, gewinnt Vertrauen.
6. Bleiben Sie objektiv
Am Arbeitsplatz entstehen Freundschaften. Sie als Führungskraft sollten sich am Arbeitsplatz in jeder Hinsicht objektiv verhalten und angemessenen Abstand auch zu befreundeten Mitarbeitern wahren.
7. Packen Sie mit an
Legen Sie auch mal selbst mit Hand an, wenn beispielsweise ein dringender Auftrag raus muss oder damit alle rechtzeitig nach Hause kommen. Seien Sie sich für diese Arbeit an der Basis nicht zu schade.
8. Urteilen Sie ohne Vorurteil
Vermeiden Sie Schubladen-Denken. Die rosa Hemden Ihres Mitarbeiters sagen nichts über seinen Charakter und auch der Körperumfang steht in keinem Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Kollegin. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Überprüfen Sie als Übung dafür Ihre letzte Personalentscheidung. Was hat sie beeinflusst, sind Zweifel aufgekommen oder war das die beste Entscheidung, die Sie treffen konnten?
9. Zeit für Mitarbeiter
Widmen Sie den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter 20 % Ihrer Zeit. Sprechen Sie mit Ihnen und haben Sie ein offenes Ohr für ihre Probleme. Leiten Sie Verbesserungen ein.
10. Den Überblick behalten
Als Vorgesetzter sollten Sie über alle Ereignisse um Sie herum Bescheid wissen. Rufen Sie z. B. mal einen Kunden selbst an, fahren Sie mit dem Außendienst zum Kunden oder machen Sie einen Betriebsrundgang. Das ist wichtig, um die „Bodenhaftung“ nicht zu verlieren.
11. Übernehmen Sie Verantwortung
Stehen Sie als Vorgesetzter immer hinter Ihrem Team, auch wenn etwas schief geht.
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Hotelleitung |
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Ein gutes Image wirkt! Gerade Hotels haben sehr gute Möglichkeiten, die Öffentlichkeit als Meinungsbildner zu nutzen, um ihr Image aufrecht zu erhalten oder zu verbessern. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass man für gute PR spezielle Agenturen und ein hohes Budget braucht, gibt es in der Praxis viele Beispiele dafür, dass eine kreative Idee, gute Organisation in der Umsetzung und entsprechende Pressekontakte eigentlich schon ausreichen.
„Tue Gutes und rede darüber“, dieser Grundsatz der Öffentlichkeitsarbeit lässt sich hervorragend zum Jahresabschluss umsetzten, weil in dieser Zeit unter der Bevölkerung eine große Spendenbereitschaft besteht. Außerdem haben Hotels in dieser Zeit gute Möglichkeiten, etwa bei Weihnachtsfeiern oder der Silvester-Gala, eine öffentlichkeitswirksame PR-Aktion in ihr Programm einzubauen.
Das nachfolgende Beispiel für eine PR-Aktion zu einer Silvesterveranstaltung, bei der Gegenstände, die in Zusammenhang mit dem Hotel stehen höchstbietend für einen guten Zweck versteigert werden, kann praktisch jedes Hotel einfach umsetzten:
Schritt 1: Der gute Zweck
Überlegen Sie sich, für welche Institution Sie die Erlöse spenden möchten. Vielleicht gab es in den letzten Wochen in den lokalen Medien Berichte über Einrichtungen, die dringend finanzielle Mittel für bestimmte Dinge benötigen. Gerade hier könnten Sie die Aktualität nutzen, um zu helfen und eine gute Schlagzeile zu gewinnen. Beispiel: Sie unterstützen eine Einrichtung für behinderte Kinder, der Geld zur Reparatur von Spielgeräten auf einem Spielplatz fehlt. Natürlich müssen es nicht immer aktuelle Hilfsaktionen sein. Wichtig ist jedoch, dass die Spende in der Öffentlichkeit als sinnvoll angelegt betrachtet wird.
Schritt 2: Die Auktionsgegenstände
In jedem Hotel befinden sich Gegenstände, die sich ohne weiteres für einen sozialen Zweck versteigern lassen. Prüfen Sie zum Beispiel Ihr „Fundbüro“. Noch brauchbare Gegenstände, die Gäste in Ihrem Hotel liegen gelassen haben und die Sie nicht mehr zuordnen konnten, eignen sich oft. Vielleicht haben auch prominente Gäste einmal Dinge in Ihrem Hotel zurückgelassen, die jetzt bei Ihnen unter den Hammer kommen. In diesem Zusammenhang können Sie ruhig auch etwas offensichtlich und bewusst flunkern. Rahmen Sie beispielsweise ein Foto von einem Prominenten, der nachweislich zu Gast in Ihrem Hotel war mit einer Scheibe Toast ein und behaupten Sie mit einem zwinkerndem Auge, dass der Prominente in diesen Toast gebissen hat. Schließlich „kaufen“ Ihre Gäste das Objekt für einen guten Zweck! Fehlende Auktionsgegenstände können Sie sich auch von Ihren Lieferanten sponsern lassen. Die Bereitschaft dafür ist in der Regel groß.
Schritt 3: Die Auktion
Wie bei einer richtigen Auktion legen Sie die Gegenstände vorher zur Besichtigung aus. Ganz Wichtig: Informieren Sie hierbei die Gäste in Form von Flyern umfassend, für welchen Zweck die Erlöse gespendet werden sollen. Den Part des Auktionators übernehmen Sie. Führen Sie die Versteigerung unterhaltsam durch, um die Erlöse nach oben zu treiben und geben Sie am Ende die eingegangenen Erlöse bekannt.
Schritt 4: Die Schlagzeilen
Bereits im Vorfeld, sollten Sie mittels einer Pressemitteilung die Öffentlichkeit über Ihre Aktion informieren. Im günstigsten Fall haben Sie einen Redakteur Ihrer Lokalzeitung zu Ihrer Veranstaltung eingeladen, um eine umfassende Berichterstattung zu bekommen. Ansonsten können Sie auch im Nachhinein selbst eine entsprechende Pressemitteilung verfassen. Zur Übergabe der Spende an die Institution, vielleicht mit dem obligatorischen übergroßen Scheck, den Sie von Ihrer Bank bekommen, sollte ein Fotojournalist Ihrer Zeitung anwesend sein. Ist dies nicht möglich, müssen Sie selbst ein Foto von der Übergabe machen und einen Pressetext erstellen. Achten Sie bei der Berichterstattung darauf, dass nicht Ihr Hotel, sondern die sachliche Information Ihrer Spendenaktion im Mittelpunkt steht. PR zur Imageverbesserung wirkt dann am besten, wenn sie von der Öffentlichkeit nicht als Werbung verstanden wird.
Weitere PR-Ideen für Hoteliers lesen Sie auch in Hotelleitung in der Praxis!
Durch eine neutrale Beratung vor Versicherungsabschluss können Sie viel Geld sparen
Mal ehrlich: Wissen Sie wirklich, wie gut Sie und Ihr Hotel versichert sind? Studien verdeutlichen immer wieder, dass viele Unternehmer im Zweifelsfall ganz nach der Devise „lieber überversichert als verunsichert“ handeln. Was die Versicherungsbranche freut, kann für Unternehmer teuer werden, denn nicht selten verschlingen doppelt versicherte Sachen und unnötige Versicherungen bis zu 20 % der Jahresprämien. Aber auch die Vertragsinhalte wie Versicherungsumfang, Leistungen oder Laufzeit sind bei den 150 deutschen Versicherungsunternehmen sehr unterschiedlich. Im Schadensfall kann dies zu der ernüchternden Erkenntnis führen, dass man jahrelang für eine unzureichende Versicherung gezahlt hat und den Schaden nun doch selbst trägt.
Wer berät am besten?
Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich vor Abschluss einer Versicherung genau überlegen, auf welchem Weg Sie eine Police abschließen und welche Beratung damit verbunden ist. Die Vertriebswege der Versicherungen haben sich in den letzten Jahren sehr verändert. Da je nach Vertriebsweg die Leistungen und Prämien unterschiedlich sind, sollten Sie die Vor- und Nachteile genau beachten.
Versicherungsvertreter
Sein Angebot beschränkt sich nur auf die Leistungspalette des Versicherers, bei dem er angestellt ist.
Seine Provision ist in Ihrer Versicherungsprämie enthalten.
Vorteile: Er kennt sich mit den Produkten seines Hauses sehr gut aus und kann Sie entsprechend beraten. Im Schadensfall steht er Ihnen persönlich zur Seite.
Nachteile: Seine Produktauswahl ist begrenzt. Es sind keine Vergleiche möglich. Da seine Existenz von Provisionen abhängt, ist er abschlussorientiert. Die Gefahr von Überversicherungen ist groß.
Fazit: Nur geeignet, wenn Sie den Produkten und dem Vertreter durch Vorkenntnisse ausreichend Vertrauen schenken.
Versicherungsmakler
Er arbeitet mit vielen Versicherern zusammen und hat dadurch eine breite Produktpalette. Sie beauftragen ihn, Verträge mit den Versicherungen für Sie auszuhandeln. Zwar zahlen Sie an ihn keine Gebühr, jedoch ist seine Provision auch in den Prämien enthalten.
Vorteile: Der Makler kann Ihnen einen kompletten Marktüberblick bieten und Policen auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt bei verschiedenen Versicherern wählen. Er ist auch Ihr Ansprechpartner bei der Regulierung von Schadensfällen.
Nachteile: Da auch er seine Provision von den Versicherungen erhält, kann er unter Umständen Empfehlungen an Sie aussprechen, die sich nach seiner Provisionshöhe richten.
Fazit: Nur geeignet, wenn Sie dem Makler ausreichend vertrauen und kein Problem damit haben, Policen von verschiedenen Versicherungen zu haben.
Direktversicherungen
Der Vertrieb der Versicherungen und die Beratung finden ausschließlich per Telefon, Post oder online statt. Auch Schadensmeldungen gehen über die gleichen Kanäle.
Vorteile: Durch geringe Verwaltungskosten bieten Direktversicherer niedrigere Prämien an.
Nachteile: Die Produktauswahl ist begrenzt. Es findet keine persönliche Beratung und Betreuung statt.
Fazit: Betriebsversicherungen bedürfen oft intensiver Beratung. Daher nur für Versicherungen geeignet, die nicht beratungsintensiv sind (z. B. Kfz).
Versicherungsberater
Er prüft Ihren derzeitigen Versicherungsbestand, ermittelt Ihren eigentlichen Bedarf und berät Sie bei Versorgungslücken. Der Versicherungsberater vermittelt Ihnen zwar auch Versicherungen, bekommt dafür aber keine Provision. Sein Honorar, auf Basis des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes, erhält er von Ihnen, egal, ob Sie eine Versicherung abschließen oder nicht.
Vorteile: Der Versicherungsberater ist gerichtlich zugelassen und berät objektiv, bedarfsorientiert und nicht provisionsbezogen. Er hat Zugang zum gesamten Versicherungsmarkt.
Nachteile: Es gibt bundesweit nur eine begrenzte Anzahl von gerichtlich zugelassenen Versicherungsberatern.
Fazit: Wer seinen Versicherungsbestand komplett prüfen lassen möchte, ohne selbst zu recherchieren, ist mit einem Versicherungsberater am besten betreut.
Besuchen Sie doch mal wieder unsere Webseite: www.hotelleitung.org.
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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In Deutschland gibt es ungefähr 1.400 – 2.100 verschiedene Förderprogramme, durch die Unternehmen, Institutionen oder Regionen unterstützt werden sollen. Ein Großteil der Fördermittel wird aber erst gar nicht beantragt. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig und gründlich über die Möglichkeiten einer öffentlichen Förderung Ihrer Einrichtung.
Recherchieren Sie in Fördermittel-Datenbanken im Internet. Denn im Internet finden Sie eine Fülle von Informationen über mögliche Fördermittel.
Es gibt einige interessante Webseiten, auf denen Sie mit Ihrer Suche beginnen können. Durch weitere Verlinkungen auf diesen Seiten gelangen Sie dann schnell zu einer für Sie interessanten Fördermittel-Datenbank. Interessante Web-Seiten sind z. B.:
- www.bmwa.bund.de: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stellt eine Fördermittel-Datenbank zur Verfügung, die auch für soziale Einrichtungen interessant ist.
- Wichtig sind auch die Seiten Ihrer jeweiligen Landesregierung, z. B. www.sachsen.de oder www.nrw.de. Hier finden Sie Hinweise auf landeseigene Fördertöpfe und können über entsprechende Links zu den einzelnen Ministerien weiter recherchieren.
- www.ard-fernsehlotterie.de: Die Stiftung fördert zeitgemäße soziale Maßnahmen und Einrichtungen insbesondere der Kinder-, Jugend-, Alten- und Gesundheitshilfe.
- www.demenz-support.de: Hier finden Sie verschiedene Ausschreibungen insbesondere von Stiftungen wie z. B. der Erich und Lieselotte Grundmann Stiftung.
- www.in-wuerde-alt-werden.de: Die Stiftung für Diakonie und Kirche fördert z. B. Mehrgenerationenprojekte und die Qualifizierung von Pflege- und Betreuungsangeboten.
- www.altendorf-stiftung.de: Die Anna Luise Altendorf Stiftung fördert unterschiedliche Projekte und Institutionen direkt. Schwerpunkt der Arbeit sind jedoch eigene Projekte vornehmlich im Kreis Minden-Lübbecke. Die kleine Stiftung sucht den Kontakt zu anderen sozialen Einrichtungen und hat Interesse an Kooperation im Projekt- und Förderbereich.
- www.eu-foerdergelder.com: Hier finden Sie einen persönlichen Fördermittel-Assistenten.
Gesellschaftlich engagierte Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich bis zum 14.9.2007 am landesweiten Wettbewerb "ENTERPreis - Unternehmenswettbewerb 2007. Verantwortung erkennen - Engagement zeigen" zu beteiligen. Ziel des vom Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ausgeschriebenen Wettbewerbs ist es, vorbildhaftes gesellschaftliches Unternehmensengagement zu identifizieren, öffentlich zu würdigen und zur Nachahmung zu empfehlen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Engagement in Partnerschaft mit gemeinnützigen Organisationen gerichtet.
Der ENTERPreis-Unternehmenswettbewerb 2007 stellt drei Engagementthemen und eine Engagementform in den Mittelpunkt:
- "Brücken bauen": In diese Kategorie fallen Engagements, die den Dialog und das Zusammenwirken verschiedener Generationen, gesellschaftlicher Gruppen oder Berufs- und Lebenssphären fördern, wie etwa
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Betrieb und Kommune
- Dialog bzw. Zusammenwirken verschiedener Generationen oder zwischen Ein-heimischen und Zugewanderten
- Verbesserung von Bildungs- und Berufschancen junger Menschen ebenso wie von Menschen im Alter von 50-plus
- "Die Welt in NRW - NRW in der Welt": Zu dieser Kategorie zählen Engagements
- für die gesellschaftliche und berufliche Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
- die Fremdenfeindlichkeit und Rassismus begegnen.
- die in Nordrhein-Westfalen oder auch in anderen Teilen der Welt für bessere Lebensverhältnisse und bessere Partizipationschancen von Menschen wirken.
- "Lebendige Bürgergesellschaft": Hierzu zählen Aktivitäten, mit denen die Bürgergesellschaft und das Engagement nachhaltig gefördert und gestärkt werden - etwa durch die Anregung und Förderung des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements der Unternehmensmitarbeiter oder durch die Unterstützung von Netzwerke oder Vermittlungseinrichtungen für das Bürgerengagement.
- "Gemeinsam bewegen": Mit dieser Kategorie sind längerfristig orientierte Unternehmensengagements zu Gunsten einer gemeinnützigen Organisation gemeint bzw. gemeinschaftliche Engagementprojekte von Wirtschaftsunternehmen und Gemeinnützigen, in die beide Seiten je eigene Kompetenzen und Ressourcen einbringen.
Projektbüro "ENTERPreis-Unternehmenswettbewerb 2007"
VIS a VIS Agentur für Kommunikation GmbH
Neuenhöfer Allee 7
50937 Köln
Telefon 0221/420 60 73-0, Fax -9,
E-Mail: ENTERPreis07@visavis-agentur.de
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