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RuFuS 132 – Testen Sie Ihre persönliche Zielsetzungen
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Setzung klarer Ziele ist für Ihren Erfolg ebenso wichtig wie das systematische Verfolgen dieser Ziele. Bevor Sie jedoch die richtigen Ziele für Ihren Erfolg formulieren und diese Ziele beharrlich und konsequent verfolgen, müssen Sie sich fragen, wie es mit Ihrer Zielorientierung aussieht. Machen Sie den Test:
| selten 0 | manchmal 1 | normaler- weise 2 | meist/ immer 3 | |
| Meine Ziele für die nächste Zeit sind mir klar. | Ja | ja | ja | ja |
| Ich nehme mir wöchentlich Zeit, um die nächste Woche zu planen. | Ja | Ja | ja | ja |
| Ich weiß, was ich an einem Tag erreichen will. | ja | ja | ja | ja |
| Ich achte auf Zielkonflikte. | ja | ja | ja | ja |
| Ich plane schriftlich. | ja | ja | ja | ja |
| Ich weiß, was mir am wichtigsten ist. | ja | ja | ja | ja |
| Ich schreibe Ziele auf und überprüfe sie regelmäßig. | ja | ja | ja | ja |
| Ich habe einen Überblick über meine Termine, Ziele und Projekte. | ja | ja | ja | ja |
| Ich stimme meine Ziele mit denen meines Vorgesetzten ab. | ja | ja | ja | ja |
| Ich stimme meine Ziele mit denen meines Teams ab. | ja | ja | ja | ja |
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Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail
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Ist Ihr Verbandskasten vollständig?
Keine fristlose Kündigung bei verspätetem Attest
Weniger ist mehr: die Grenzen des Multitasking
Gegen die Papierstapel!
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz betrifft auch die Hotellerie
Die 5 Regeln zur Durchführung von effektiven Mitarbeiter-Meetings
Öffentlichkeitsarbeit im Kindergarten – Tipps zum Verfassen einer Pressemitteilung, Teil 1
Spielen im Regen – Treffen Sie die richtigen Vorsichtsmaßnahmen
Gesucht! Kandidaten für das Amt des Elternrats
Hauptschulpreis 2007 – Gesucht! Schulische und pädagogische Spitzenleistungen
Kassenprüfung im Verein – Diese Punkte sollten Sie beachten
Wie professionell treten Sie als Redner auf? Machen Sie den Test!
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Recht |
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Wahrscheinlich haben Sie irgendwo in Ihrer Einrichtung oder Ihrem Unternehmen einen Verbandskasten. Nur – ist er wirklich vollständig? Der Inhalt ist verbindlich in der DIN 13157
festgeschrieben. Diese DIN führt alle Verbandsmaterialien auf, die Sie für eine professionelle Erstversorgung benötigen.
Mit dieser Liste können Sie prüfen, ob Ihr Verbandskasten vollständig ist:
- 1 Verbandstuch 40 cm x 60 cm
- 1 Verbandstuch 60 cm x 80 cm
- 2 elastische Binden 6 cm x 4 m
- 2 elastische Binden 8 cm x 4 m
- 3 aluminiumbedampfte
- Verbandspäckchen mittel
- 2 aluminiumbedampfte
- Verbandspäckchen groß
- 1 Fixierbinde 6 cm x 4 m,
- 1 Fixierbinde 8 cm x 4 m
- 1 Netzverband Größe 3
- 2 Augenkompressen,
- 6 Kompressen einzeln 10 cm x 10 cm
- 1 Plast 2,5 cm x 5 m
- 8 Aluplast elastisch 10 cm x 6 cm
- 10 Pflasterstrips 1,9 cm x 7,2 cm
- 5 Fingerkuppenverband
- 5 Fingerverbände 18 cm x 2 cm
- 1 Rettungsdecke, 1 Dreiecktuch
- Desinfektionsmittel
- 10 Vliestücher 20 cm x 30 cm
- 2 Minigrip-Beutel 30 cm x 40 cm
- 4 Vinyl-Einmalhandschuhe
- 1 Erste-Hilfe-Kleiderschere
- 1 Anleitung zur Ersten Hilfe
Legt ein Arbeitnehmer sein Attest zu spät vor, rechtfertigt dies keine fristlose Kündigung. Dies entschieden die Richter des Arbeitsgerichts Frankfurt. Sie gaben damit einer Mitarbeiterin Recht, der während der Probezeit fristlos wegen „unentschuldigten Fehlens“ gekündigt wurde.
Die Richter entschieden, dass das verspätete Vorlegen des Attests keine fristlose Kündigung rechtfertige, schon gar nicht aus dem Grund „unentschuldigten Fehlens“. Es handle sich um ein Fehlverhalten, das auch nicht durch ein nachträglich eingereichtes Attest ungeschehen gemacht werden könne. Allerdings liege kein „wichtiger Grund“ für eine außerordentliche Kündigung vor. Bei einer erstmaligen Verfehlung muss der Arbeitgeber das Verhalten zunächst durch eine Abmahnung rügen, um seinem Mitarbeiter das Fehlverhalten aufzuzeigen. Damit gebe er ihm die Chance, sich beim nächsten Mal pflichtgemäß zu verhalten.
Arbeitsgericht Frankfurt; Aktenzeichen: 22 Ca 3594/05
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Mitarbeiterführung und -motivation |
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Telefonieren beim Autofahren, E-Mails bearbeiten während des Meetings, ein neues Innovationsmanagement einführen und gleichzeitig einen Veränderungsprozess begleiten – dieses Jonglieren mit verschiedenen Tätigkeiten, Aufgaben oder Projekten kennt inzwischen jede Führungskraft. Multitasking ist weitverbreitet, da durch Kündigungswellen und Einstellungsstopps viele Abteilungen in Unternehmen chronisch unterbesetzt sind.
Doch Wissenschaftler warnen: Menschen sind keine Multi-, sondern Monotasker,so Michael Frese, Professor für Organisationspsychologie an der Universität Gießen.
Aufmerksamkeit wächst nicht mit
Das liegt daran, dass die Ressource „Aufmerksamkeit“ begrenzt ist. Menschen können in einem Moment nur über eine bestimmte Menge an Aufmerksamkeit verfügen. So filtern Menschen aus einer Milliarde Bits pro Sekunde nur etwa 100 Bits heraus, die das Gehirn verarbeiten kann, stellte Prof. Reinhard Oppermann, Institut für Angewandte Informationstechnik des GMD-Forschungszentrums Informationstechnik, fest.
Das bedeutet: Nur Tätigkeiten, die relativ wenig Aufmerksamkeit erfordern, lassen sich parallel erledigen, anspruchsvollere Aufgaben dagegen nicht. Hier gilt nach wie vor: First things first – das Wichtige zuerst.
Telefonieren und Auto fahren
Das bedeutet, wer beim Autofahren über die Freisprechanlage telefoniert, muss seine Aufmerksamkeit teilen. Er ist nie zu 100 % bei der einen oder der anderen Sache.
Solange der Verkehr ruhig läuft, mag sich der Fahrer auf das Telefongespräch konzentrieren können, sobald sich jedoch die Bedingungen ändern, der Fahrer in einen Stau gerät, er einer Umleitung folgen oder wegen einer Baustelle besonders aufmerksam fahren muss, zieht er zwangsläufig Aufmerksamkeit von der einen Tätigkeit auf die andere. Denn unser Gehirn kann offenbar, wie der Psychologe Steven Yantis von der Johns Hopkins University in Baltimore herausfand, nicht gleichzeitig in derselben Intensität auditive und visuelle Reize verarbeiten. Konkret bedeutet dies: Entweder hören Menschen genau zu oder sehen genau hin.
Eins nach dem anderen
Auch das schnelle Wechseln zwischen verschiedenen Projekten ist keineswegs effektiv. Untersuchungen belegen, dass z. B. ein Datenbankanalyst, der 4 Projekte zeitgleich betreute, pro Tag 2 bis 3 Stunden verlor, weil er sich immer wieder neu eindenken musste. Forscher der Universität Michigan ließen Testpersonen zwischen unterschiedlich komplexen und ihnen vertrauten Aufgaben wechseln. Die Produktivität sank deutlich. Und je komplexer die Aufgaben waren, zwischen denen die Probanden wechseln mussten, desto länger brauchten sie, um sich wieder in das vorherige oder nächste Thema einzuarbeiten.
Multitasking ist Typsache
Allerdings gelingt es Mitarbeitern in einem Callcenter, z. B. schnell zwischen Themen zu wechseln und die Fragen der Anrufer meist kompetent zu beantworten. Wissenschaftler stellten fest, dass Callcenter-Agents die Fragen der Forscher parallel zu ihrer Arbeit beantworteten, während andere Befragte dazu erst ihre Arbeit unterbrechen mussten. Allerdings arbeiten Callcenter-Mitarbeiter auch nicht in 8-Stunden-Schichten. Das Beispiel zeigt, dass Multitasking offenbar Typsache ist: Mitarbeitern, die ein wenig chaotisch sind, gut im Improvisieren, flexibel und nicht immer zuverlässig, fällt es leichter, zwischen unterschiedlichen Aufgaben zu wechseln und Dinge gleichzeitig zu tun, als dem Kollegen, der seine Arbeit konsequent strukturiert, korrekt und zuverlässig wirkt.
Weitere Tipps, Checklisten usw. finden Sie im beiliegendem Magazin des Praxishandbuch leiten, führen, motivieren. Klicken Sie hier für Ihren Gratis-Testmonat!
Wer kennt das nicht: Auf dem Schreibtisch stapeln sich Blätter unbekannten Inhalts, Zeitschriften unbekannter Herkunft, alte Stifte, die noch nie so richtig geschrieben haben und viele Dinge mehr, mit denen man eigentlich gar nichts anfangen kann. Die einzige Gelegenheit, bei der diese Stapel angerührt werden, ist, wenn man mal wieder krampfhaft wichtige Unterlagen sucht. Es könnte ja sein, dass sie sich in den Haufen finden lassen.
Wie viel Zeit dabei verloren geht, lässt sich nur annähernd schätzen, auf jeden Fall ist es viel zu viel. Immerhin ist Zeit kostbar und man sollte jede Gelegenheit nutzen, sie für wichtige Dinge zu sparen. Also gilt es, endlich Ordnung zu schaffen! Im normalen Arbeitsalltag findet sich wohl kaum ein ganzer Tag, den man ausschließlich mit Aufräumen verbringen kann, daher muss man Stück für Stück vorgehen.
Das beginnt mit einem genauen Plan, was genau man eigentlich machen möchte, zum Beispiel Schreibtisch aufräumen, Ablage sortieren, Unwichtiges wegschmeißen. Dafür sollten Sie ungefähr kalkulieren, wie viel Zeit Sie wohl benötigen werden. Diese teilen Sie dann in kleine Häppchen auf, die Sie jeden Tag oder auch nur jeden zweiten Tag abarbeiten. Es muss gar nicht gleich eine ganze Stunde sein, hier und da 15 bis 20 Minuten reichen vollkommen aus, um langsam aber sicher für Ordnung zu sorgen. In dieser Zeit sollten Sie sich dann aber auch mit voller Konzentration einzig und allein darauf konzentrieren, ihre Pflichtenliste abzuarbeiten.
Für das Aufräumen bietet sich ein standardisierter Fragenkatalog an, den Sie stur beachten: Brauchen Sie die Dinge noch? Wo können Sie die Sachen sinnvoll aufbewahren, wenn Sie das möchten? Seien Sie ehrlich bei der Überlegung, ob sich das Aufbewahren mancher Zeitschriften und Dokumente lohnt. Manches mag Ihnen plötzlich wichtig erscheinen, aber wenn Sie genau überlegen, haben Sie manches bestimmt erstens nicht vermisst und zweitens nicht gebraucht.
Wenn Sie dieses Vorhaben konsequent betreiben, werden Sie feststellen, dass Sie viel mehr Zeit für die bedeutenden Aufgaben haben. Sie verlieren sich nicht mehr in der Unübersichtlichkeit Ihres Schreibtisches und außerdem haben Sie wichtige Dokumente und Vorgänge viel schneller zur Hand, wenn diese nach einem ordentlichen System aufbewahrt werden.
Übrigens sparen Sie nicht nur Zeit, sondern können auch effektiver arbeiten. Denn wenn Sie jetzt spontane Einfälle oder gute Ideen zu einem bestimmten Projekt haben, können Sie Ihre Notizen schnell an den dafür vorgesehenen Ort legen und die kleinen Zettelchen, die immer zuerst verschwinden, sind für Sie immer griffbereit.
Weitere Tipps finden Sie auf unserer Webseite unter Zeit- und Stressmanagement!
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Hotelleitung |
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Lange wurde auf politischer Ebene darüber gestritten und bei der Umsetzung von zahlreichen Pannen begleitet. Nun ist es letztendlich in Kraft getreten: das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, kurz AGG, auch bekannt unter der Bezeichnung Antidiskriminierungsgesetz. Hintergrund des Gesetztes, dass auf einer EU-Richtlinie basiert, ist der Schutz von Menschen vor Benachteiligungen aus Gründen der Rasse, ethnischen Herkunft, Geschlechts, Religion, Weltanschauung, Alter, Behinderung und sexuellen Identität.
Der Großteil der Regelungen tangiert Beschäftigungsverhältnisse, sodass auch die Hotellerie in einigen Bereichen davon betroffen ist. Anwälte sind jedoch der Ansicht, dass nun weder eine große Klagewelle auf deutsche Arbeitgeber zurollt, noch bedeutende Verhaltensänderungen bei der Einstellung und Beschäftigung von Arbeitnehmern notwendig sein werden. Allerdings sollten Unternehmer die wichtigsten Eckpunkte des Gesetzes kennen, um nicht unnötig Gefahr zu laufen, eine Klage durch einen Bewerber oder Mitarbeiter zu riskieren.
Hat beispielsweise ein Bewerber den Eindruck, dass ein Hotelier ihm eine Stelle wegen seiner Hautfarbe, seines Alters oder seines Geschlechts versagt, kann er sich auf das Gleichbehandlungsgesetz berufen, wenn er dies nachweisen kann. Dem Hotelier droht dann eine Klage, wenn es Indizien dafür gibt, die den Eindruck des Bewerbers rechtfertigen. Solche Indizien entstehen bereits dann, wenn der Hotelier in seiner Stellenausschreibung Formulierungen wie „jung und dynamisch“ benutzt, weil sich daraus schon eine Benachteiligung für eine bestimmte Altersgruppe ergibt. Arbeitsrechtler empfehlen daher, in Stellenausschreibungen künftig auf personenbezogene Hinweise zu verzichten.
Vorsicht ist auch beim Bewerbungsgespräch und bei der Erstellung von Personalfragebögen geboten. Das Fragerecht sollte kurzfristig an das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz angepasst werden. Fragen nach der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion und sogar nach einer Behinderung, sofern es sich nicht um eine Schwerbehinderung handelt, sind nach dem AGG unzulässig. Selbst die Frage nach dem Alter und dem Geburtsdatum kann, wenn sie eine Rolle für die Einstellungsentscheidung spielt, als Indiz für eine gezielte Benachteiligung ausgelegt werden.
Auch wenn es in den wenigsten Fällen gleich zu einer Klage kommen wird, sollten Hoteliers ihre Personalfragebögen prüfen und bei Stellenausschreibungen und Bewerbungsgesprächen auf Formulierungen und Fragen achten, die nach dem AGG unzulässig sind.
„Hotelleitung in der Praxis“ hält Sie über weitere rechtliche Änderungen und die Auswirkungen auf Ihre Arbeit auf dem Laufenden – klicken Sie hier für Ihre kostenlose Testausgabe!
Meetings werden in der Hotellerie all zu oft stiefmütterlich behandelt. Wenn einmal in der Woche der Hotelchef mit seinen Abteilungsleitern am Tisch sitzt, werden in der Regel gerade wichtige und aktuelle Probleme und Abläufe besprochen und Anweisungen erteilt. Themen, die zeitintensiv diskutiert werden müssten, werden vorzugsweise angesprochen und schließlich vertagt. Ergebnisse und Zielvereinbarungen werden eher selten erzielt. In 7 Tagen trifft man sich ja wieder, um alles weitere zu erörtern. Solche Meetings haben den Charakter eines vielleicht unterhaltsamen Kaffeeklatschs, der langfristig die Mitarbeiter nervt und zu keinen Erfolgen führt.
Ganz gleich ob Sie ein Meeting mit Ihren Abteilungsleitern, einzelnen Abteilungen oder Auszubildenden durchführen, die Zusammenkunft muss immer einen ergebnisorientierten Charakter haben. Durch die Umsetzung einfacher Grundregeln können Sie ein Meeting zu einer Quelle der Information und Motivation für Ihre Mitarbeiter, sowie zu einem effektiven Führungsinstrument für Sie selbst machen.
Regel 1: Zweckbestimmung
Welchen Zweck verfolgt Ihr Meeting? Entscheiden Sie dementsprechend, wer wirklich daran teilnehmen muss und wie oft es stattfindet. Durch fehlende, überflüssige oder zu viele Teilnehmer können oft keine schlüssigen Entscheidungen getroffen werden.
Regel 2: Themenplanung
Stellen Sie sich vor jeder Besprechung eine Agenda mit den Themen zusammen, die Sie tatsächlich besprechen wollen. Setzten Sie dabei für jedes Thema einen zeitlichen Rahmen fest. Ist Ihre Agenda zu voll, kommen Sie möglicherweise unter Zeitdruck und können dadurch wichtige Themen vielleicht nur oberflächlich besprechen. Auch Anliegen Ihrer Mitarbeiter könnten dann zu kurz kommen, was schnell demotivierende Wirkung erzeugt.
Regel 3: Disziplineinhaltung
Lassen Sie keine leeren und ausschweifenden Gespräche oder gar Debatten zu. Moderieren Sie das Meeting nach Ihrer Agenda und schreiten Sie frühzeitig ein, wenn vom Themenplan abgewichen wird. Verspätungen, ständiges Verlassen des Raumes, Privatunterhaltungen oder gar Telefonate führen zu Ablenkung, Zeitverlust und mangelnder Konzentration aller Beteiligten. Durch eine klare und konsequente Wortführung erreichen Sie eine zügige Entscheidungsfindung und halten das Interesse aller Teilnehmer wach.
Regel 4: Ergebnisdokumentation
Das Ziel Ihrer Meetings muss immer sein, dass getroffene Entscheidungen auch umgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist die Protokollierung der Ergebnisse. Lassen Sie einen Ihrer Mitarbeiter das Meeting protokollieren und legen Sie dabei Zuständigkeiten und einen zeitlichen Rahmen fest. Händigen Sie nach dem Meeting jedem Teilnehmer ein Protokoll aus, das dann den Charakter einer „To-do-Liste“ hat.
Regel 5: Kontrolle
Bei Ihrem nächsten Meeting dient Ihnen das Protokoll als Instrument der Kontrolle. Sie können nun prüfen, ob Beschlüsse frist- und sachgerecht umgesetzt wurden oder ob möglicherweise Änderungen notwendig sind.
Mehr zum Thema Meetings lesen Sie im Praxishandbuch leiten, führen, motivieren. Klicken Sie hier für Ihren Gratis-Testmonat!
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Kindergarten und Hort |
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Damit die Arbeit Ihrer Kindertageseinrichtung Beachtung in der Öffentlichkeit findet, sollten Sie sich regelmäßig der Öffentlichkeit, etwa in Form von kurzen Mitteilungen in der lokalen Presse, präsentieren.
Dabei sollte Ihre Pressemitteilung zunächst die wichtigsten Fragen der Leser beantworten.
Diese lauten:
- Wer möchte mit diesem Text etwas mitteilen?
- Was ist der genaue Inhalt der Mitteilung?
- Wann spielt sich das Ereignis ab beziehungsweise hat es sich abgespielt?
- Wo findet die Veranstaltung statt beziehungsweise hat sie stattgefunden?
- Mit wem wird das Vorhaben durchgeführt beziehungsweise ist das Vorhaben durchgeführt worden und für wen ist es gedacht?
- Warum fand das Ereignis statt?
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Regen ist für viele Kinder faszinierend und das Spiel im Freien bekommt nochmals eine andere Bedeutung. Denn hierdurch können die Kinder Erfahrungen sammeln, die Sie nicht durch Bilderbücher oder Geschichten vermitteln können. Ermutigen Sie daher die Kinder in Ihrer Einrichtung, auch bei Regenwetter draußen zu spielen.
Damit keines der Kinder erkrankt, sollten Sie beim Aufenthalt im Freien auf die Einhaltung bestimmter Bestimmungen achten:
- Achten Sie darauf, dass das Kind entsprechend der Witterung gekleidet ist.
- Kontrollieren Sie die Kleidung der Kinder nach dem Aufenthalt im Freien und wechseln Sie gegebenenfalls nasse Kleidung sofort aus und föhnen Sie die Haare der Kinder trocken.
- Steigern Sie den Aufenthalt der Kinder im Freien bei Regenwetter langsam, aber kontinuierlich. So überfordern Sie ihr Immunsystem nicht.
- Motivieren Sie alle Kinder, draußen zu spielen. Drängen Sie aber nicht. Die Entscheidung sollte allein beim Kind liegen.
- Berücksichtigen Sie, dass es Kinder gibt, denen das Spiel im Freien bei Regen kurzfristig mehr schadet als gut tut, etwa wenn es unter einer Blasenentzündung leidet. Diese Kinder sollten bei Regenwetter auf keinen Fall nach draußen gehen.
Mehr Informationen und Tipps für Erzieherinnen und Erzieher von Kindertageseinrichtungen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.pro-kiga.de! Klicken Sie hier!
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Schulmanagement |
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Kennen Sie das: Während der Elternrats- oder Schulpflegschaftssitzung steht die Wahl der offiziellen Elternratsvertretung Ihrer Schule an und keiner der Anwesenden möchte für dieses Amt kandidieren?
Um Kandidaten für den Elternrat / die Schulpflegschaft zu finden, müssen Sie für dieses Ehrenamt werben. Betonen Sie dabei vor allem den Nutzen, den Eltern vom Engagement in der offiziellen Elternvertretung der Schule haben. Hier die wichtigsten Vorteile:
- Die Eltern sind umfassenden über wichtige Vorgänge und Belange der Schule informiert.
- Sie können bei wesendlichen Anliegen mitreden und über manches mitbestimmen.
- Sie befinden sich im engen Kontakt zu Schulleitung und Lehrern.
- Sie lernen andere Eltern und Schüler kennen und können zur Lösung von Problemen beitragen.
- Die Schule verliert an Anonymität.
- die Bereitschaft, sich in diesem Ehrenamt zu engagieren
- sowie Zeit, sich in schulischen Angelegenheiten einzubringen.
Im Rahmen der Initiative Hauptschule e.V. haben die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung sowie die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände erneut den Hauptschulpreis 2007 ausgeschrieben, der bereits zum fünften Mal vergeben wird.
Alle Hauptschulen und Schulen, die zum Hauptschulabschluss, zur Berufsbildungsreife oder zur Berufsreife führen, sind aufgerufen, sich an dem bundesweiten Wettbewerb zu beteiligen. Ziel des Hauptschulpreises ist es, schulische und pädagogische Spitzenleistungen auszuzeichnen.
Prämiert werden vor allem Schulen, die besonders erfolgreich und überzeugend die Leitziele Ausbildungsreife, Persönlichkeitsbildung sowie Leistung und Verantwortung umsetzen. Interessierte Schulen können sich bis zum 15. November 2006 unter www.hauptschulpreis.ghst.de oder per E-Mail an hauptschulpreis@ghst.de zur Teilnahme anmelden.
Sie suchen Informationen zum Thema Schulmanagement speziell für Grund- und Hauptschulen? Besuchen Sie uns jetzt auf unserer Internetseite unter www.schule-management.de.
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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Die Überprüfung der Geschäftsführung eines Vereins durch einen Kassenprüfer muss immer dann erfolgen, wenn die Mitgliederversammlung dies beschließt oder eine Anordnung zur Kassenprüfung in der Satzung festgelegt worden ist. Oft stellt sich gerade für ehrenamtliche Vereinsvorstände und Kassenprüfer die Frage, welche Punkte eine Kassenprüfung beinhalten muss.
Hauptaufgabe des Kassenprüfers ist es, die Geschäftsführung des Vereins zu kontrollieren. Folgende Punkte sind hierbei zu beachten:
- Allgemeine Überprüfung der Tätigkeit der Vereinsleitung in Bezug auf ihre Satzungsmäßigkeit – Kassenüberprüfung (Barbelegstichproben
- Überprüfung der übrigen Konten (keine Buchung ohne Beleg)
- Überprüfung des Mitgliederstands und der eingegangenen Beiträge
- Liste der offenen Forderungen und Verbindlichkeiten
- Übereinstimmung der Kontenabschlüsse mit den Daten des Jahresabschlusses
- Überprüfung der Anlagekonten
- Sparsame und sachlich korrekte Mittelverwendung
- Vollständigkeit der schriftlichen Unterlagen (Vorstandsbeschlüsse, Personalunterlagen, steuerrelevante Unterlagen, Verträge, Zuschussunterlagen, u.a.).
Es gibt die verschiedensten Anlässe, bei denen Sie als Führungskraft Ihrer Einrichtung Reden halten müssen, etwa bei einem Tag der offenen Tür, bei Geburtstagen, bei Präsentationen oder Jubiläen. Ein souveränes Auftreten und eine selbstsichere Rede sind dabei die Voraussetzung, dass Ihre Botschaft ankommt und Ihr Publikum Ihnen auch zuhört.
Überprüfen Sie anhand des folgenden Tests, ob Sie als Redner professionell auftreten. Beantworten Sie folgende Fragen mit Ja oder Nein:
- Sie wirken ruhig und sicher.
- Sie haben Blickkontakt zum Publikum.
- Sie halten während Ihrer Rede den „roten Faden“ ein.
- Sie handhaben Ihr Manuskript oder Ihren Stichwortzettel unauffällig.
- Sie fassen am Ende Ihres Redebeitrages Ihre Hauptaussagen zusammen.
- Sie formulieren Ihren Schlusssatz einprägsam und eindringlich.
- Sie meistern bei der Nutzung von visuellen Hilfsmitteln technische Pannen.
Zählen Sie alle mit Ja beantworteten Fragen zusammen.
Bei 1 bis 3 Ja-Antworten wirken Ihre Redebeiträge wenig souverän.
Bei 4 bis 5 Ja-Antworten haben Sie gute Voraussetzungen, professionell aufzutreten. Sammeln Sie möglichst viel Erfahrung, um noch mehr Selbstsicherheit zu gewinnen.
Bei 6 bis 7 Ja-Antworten erfüllen Sie praktisch alle Voraussetzung, dass Sie mit Ihrer Rede Erfolg haben werden.
Ausführliche Tipps und Informationen für eine erfolgreiche Rede sowie hilfreiche Musterformulierungen für die 10 häufigsten Redeanlässe im sozialen Bereich finden Sie im Praxishandbuch Sozialmanagement. Jetzt kostenlos testen!
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