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RuFuS 115 - Gehen Sie bewusster auf Ihre ausländischen Mitarbeiter ein
Liebe Leserin, lieber Leser,
es gibt kaum ein Unternehmen in Deutschland, in dem die Mitarbeiterschaft nicht multikulturell ist. Die Gründe hierfür sind verschieden – die Palette reicht von angelernten Arbeitern bis hin zu hochgebildeten Fachkräften und Spezialisten. Ebenso weit gefächert ist auch die kulturelle Herkunft ausländischer Mitarbeiter.
Solange die Situation für alle Beteiligten in Ihrem Führungsbereich neu ist, ist sie auch interessant und aufregend. Sehr schnell tritt aber Gewöhnung ein. Die Folge: Das besondere Interesse an einem vielleicht ungewöhnlichen Lebens- und Berufsweg entwickelt sich zur Normalität. Aber auch umgekehrt gilt dasselbe: Wer Deutschland zum ersten Mal betritt, ist natürlich zunächst gespannt. Wer selbst Auslandserfahrung hat, weiß, dass sich diese Spannung meist recht zügig löst.
Bevor das geschieht, sollten Sie damit begonnen haben, das gegenseitige Interesse durch folgende Schritte bewusst dauerhaft wach zu halten:
Beobachten: Sorgen Sie stets dafür, dass Sie über die Entwicklungen Ihres Mitarbeiters im Bilde sind. Überprüfen Sie Arbeitsergebnisse nicht nur auf Resultate, sondern achten Sie auf Anzeichen von Veränderung, wie beispielsweise Arbeitstempo, Sorgfalt und Motivation.
Zuhören: Vereinbaren Sie mit Ihrem Mitarbeiter regelmäßige Gespräche. Zeigen Sie sich dabei als ein aktiver Zuhörer:
- Fragen Sie beispielsweise nach, wenn Ihnen eine Aussage Ihres Mitarbeiters oder dessen Vorgehensweise nicht klar ist.
- Ermuntern Sie ihn zu Offenheit und Kritik. Beschränken Sie sich dabei nicht auf die Arbeitsebene, sondern beziehen Sie das persönliche Wohlbefinden und die Akzeptanz bei den Kollegen mit ein.
Interesse zeigen: Richten Sie Ihr Interesse vor allem auf die Kultur im Heimatland Ihres Mitarbeiters:
- Verfolgen Sie beispielsweise in den Medien, ob es Nachrichten aus dem Herkunftsland Ihres Mitarbeiters gibt.
- Informieren Sie sich in guten Reiseführern über besondere Verhaltensweisen.
Mehr zum Thema ausländische Mitarbeiter finden Sie als Abonnent vom Praxishandbuch für technische Führungskräfte - Das Deutsche Ingenieur-Handbuch auch im Exklusivbereich für Abonnenten auf unserer Webseite im Beitragsarchiv.
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail
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Schikanöse Tätigkeiten braucht ein Arbeitnehmer nicht zu erledigen ...
Dann ist eine mündliche Stellenzusage nicht verbindlich
Checkliste: So informieren Sie transparent und managen Ihr Wissen
Welche Vor- und Nachteile flexible Vergütungssysteme haben
150 Jahre VDI: 5 Technologien als Zugpferde
Blackout im Gespräch? So reagieren Sie souverän
Freiluft-Gastronomie: Lassen Sie sich die Fußball-WM nicht verhageln!
Behörden warnen vor Betrugsdelikten während der Fußball-WM
Aufnahme eines behinderten Kindes in Ihrer Einrichtung
Spielen im Freien – Achten Sie auf die Außenspielgeräte
Beugen Sie der inneren Kündigung Ihrer Kollegen vor
Kompetenznachweise für engagierte Jugendliche
Schlüssel von Patienten– Diese Pflichten tragen Sie als ambulanter Pflegedienst
Bieten Sie Ihren Bewohnern bewährte Hausmittel an?
3 Erfolgsfaktoren, wie Sie Ihre Pressemeldung in den Medien platzieren
Beachten Sie wichtige Grundregeln bei der Durchführung Ihrer Teamsitzung
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Recht |
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... seinen Lohnanspruch erhält er aber trotzdem. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln hervor, das im März 2006 veröffentlicht worden ist
Der Arbeitnehmer war eingestellt als „Kundendienstmitarbeiter für den Innen- und Außendienst“. Doch als er eines Tages 2003 zur Arbeit erschien, wurde er vom Betriebsleiter mit neuen Aufgaben „überrascht.“ Er musste aus dem Telefonbuch verschiedene Firmen herausschreiben, die als Kunden in Betracht kommen könnten. Darüber kam es zu einem Streit. Schließlich kündigte der Betriebsleiter an, dass er den Arbeitnehmer bis zur Erledigung der Aufgabe in sein Büro einsperren werde. Im übrigen dürfe der Arbeitnehmer die Toilette nur in seiner Begleitung aufsuchen.
Der Arbeitnehmer kam daraufhin den Aufforderungen des Betriebsleiters nach. Nach anderthalb Stunden aber hatte er wohl die Nase voll. Er weigerte sich, weiter Adressen aus dem Telefonbuch abzuschreiben, und verließ den Betrieb. Bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses am Ende 2005 war er krankgeschrieben. Da ihm der Arbeitgeber für diese Zeit die Entgeltfortzahlung verweigerte, landete der Fall zuerst vor dem Arbeits- und dann vor dem Landesarbeitsgericht. In beiden Fällen hatte der Arbeitnehmer Erfolg.
Die Richter in ihrem Urteil:
Kein Arbeitnehmer muss schikanöse Aufgaben erledigen. Verweigert er in so einem Fall die Arbeit, behält er trotzdem seinen Lohnanspruch. Und eine Schikane liegt vor, wenn beispielsweise ein als Kundendienstmitarbeiter eingestellter Arbeitnehmer Adressen aus dem Telefonbuch abschreiben soll und während dieser Tätigkeit die Toilette nur in Begleitung des Betriebsleiters aufsuchen darf.
Landesarbeitsgericht Köln; Urteil vom 13.7.2005; Aktenzeichen: 7 Sa 1597/04
Wie Sie sich als Betriebsleiter richtig verhalten, lesen Sie in Betriebsleitung aktuell – hier gibt es Ihre Gratis-Ausgabe!
Hier eine Frage eines Lesers von Heinleitung konkret: Ich habe einem Schüler vor gut einem halben Jahr eine mündliche Zusage für eine Arbeitsstelle ab dem 01.09.2006 gegeben. Die Situation in unserer Einrichtung hat sich zwischenzeitlich aber geändert. Der Schüler befindet sich noch in der Ausbildung und hat jetzt eine offizielle Bewerbung an mich gesandt. Ich kann ihn aus Kostengründen aber nicht einstellen. Kann ich risikolos absagen?
Die Antwort der Redaktion von Heinleitung konkret: Sofern es sich nur um eine mündliche Zusage für die Zukunft handelte und diese nicht in Form einer schriftlichen Zusage oder eines schriftlichen Vorvertrags oder bereits unterzeichneten Vertragsentwurfs dokumentiert ist, können Sie problemlos absagen. Schließlich müsste der Bewerber Ihre Zusage auch beweisen können.
Hat er sich im Rahmen eines regulären Bewerbungsverfahrens beworben, muss er auch damit rechnen, eine Absage zu bekommen. Nur wenn der Bewerber beweisen kann, dass er eine Anstellungszusage hat, und wenn er daraufhin keine andere Stelle bekommt oder eine anderweitige Einstellung abgesagt hat, könnte er ggf. Schadensersatz verlangen. Das ist in diesem Fall jedoch unrealistisch.
Weitere Fragen und Antworten lesen Sie in Heimleitung konkret – fordern Sie noch heute Ihre Gratis-Ausgabe an!
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Mitarbeiterführung und -motivation |
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Die Zeiten, in denen Wissen Macht bedeutete, sind vorbei. Vielmehr gilt heute: Geteiltes Wissen ist Erfolg. Der Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens liegt heute bei ca. 60 % – mit steigender Tendenz, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut KPMG Consulting im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft herausfand. Das heißt, Wissen ist für Unternehmen zum Erfolgsfaktor geworden.
Gehen Sie als Chef mit gutem Beispiel voran und kommunizieren Sie offen und transparent. Schaffen Sie die Voraussetzungen für eine offene Kommunikationskultur und orientieren Sie sich an folgender Checkliste.
- Teilen Sie Informationen unmittelbar Ihrem Team mit.
- Mobilisieren Sie das Wissen in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter:
- Best practices,
- Lessons learned,
- Peer-to-peer-Group,Story-telling.
- Fördern Sie eine offene Kommunikationskultur in Ihrem Unternehmen. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Entscheiden Sie, wer wann welche Informationen bekommt.
- Verteilen Sie Informationen gleichmäßig.
- Fördern Sie kein „Wissen ist Macht“-Denken.
- Wählen Sie das passende Instrument zur Mitarbeiterinformation aus:
- Intranet/E-Mail;
- Mitarbeiterzeitung;
- Betriebsversammlung;
- Führungskräftezirkel;
- Meetings;
- Mitteilungen/Briefe;
- Direkte Information durch Sie als Vorgesetzten.
- Beachten Sie gesetzliche Vorschriften bei der Finanzkommunikation.
- Bereiten Sie sich auf Kundengespräche eingehend vor.
- Beachten Sie Gesetze und Richtlinien in der Kommunikation mit Behörden.
- Managen Sie das Wissen Ihres Teams in 5 Phasen:
- Wissensinventur machen
- Wissensziele festlegen
- Wissen speichern
- Wissen verteilen
- Wissen nutzen.
Der Trend geht weg von starren Gehältern hin zur flexiblen Vergütung. Doch warum? Viele Unternehmen verfolgen mit der Einführung solcher Modelle gleich mehrere Ziele. Der Hauptgrund ist sicherlich, Anreize für die Leistungssteigerung der Mitarbeiter zu schaffen.
Dabei wird davon ausgegangen, dass mit erfolgsabhängiger Bezahlung die Motivation der Beschäftigten gestärkt wird und die ihren vollen Einsatz bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zeigen. Damit sollen also Produktivität und Motivation gefördert werden. Ein weiterer Grund, ein System der flexiblen Vergütung ein zuführen, sind Kostensenkungen. Schließlich müssen bestimmte Zahlungen nicht geleistet werden, wenn die vereinbarten Ziele nicht erreicht werden.
Oftmals geht es dabei auch darum, Privilegien auf ihre Rechtfertigung zu überprüfen, vor allem bei langjährigen Mitarbeitern. Die Dauer der Betriebszugehörigkeit bedingt gewisse Vorteile, die die Unternehmensführung aber auch durch die Leistung der Beschäftigten legitimiert sehen will. Und tatsächlich bringt die Einführung der flexiblen Bezahlung oftmals viele Vorteile für den Arbeitgeber mit sich. Gerade die Kostensenkungen und die gesteigerte Motivation der Mitarbeiter machen sich positiv bemerkbar. Auch die Arbeitnehmer profitieren davon, wenn nicht mehr nur ausschließlich der Posten und die Länge der Anstellung über die Höhe ihres Gehaltes bestimmen.
Doch es gibt auch Nachteile. Richtet sich die Vergütung nach der individuellen Leistung, dann ist es sehr schwierig, bei der Arbeit in Teams diese gerecht festzustellen. In Zeiten von vermehrter Projektorientierung nimmt aber gerade diese Form der Arbeit zu. Hier muss also auf andere Parameter zurückgegriffen werden, etwa auf Zielvereinbarungen mit dem gesamten Team.
Außerdem erhöht ein System der flexiblen Vergütung den internen Konkurrenzdruck. Hier müssen die Führungskräfte ein besonderes Augenmerk auf das Betriebsklima haben. Wenn sich zeigt, dass Rivalitäten zwischen einzelnen Mitarbeitern entstehen, müssen die Vorgesetzten eingreifen.
Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Parameter, nach denen die flexible Vergütung bestimmt wird, für alle einsichtig festzusetzen. Vielfach fehlen objektive Kriterien, nach denen die Leistung der Mitarbeiter bewertet wird. Wenn diese aber die Vorgaben nicht nachvollziehen können und die Bewertung nicht einsichtig ist, dann kann ein solches System nicht funktionieren.
Daher muss sich die Zeit genommen werden, um den Mitarbeitern alle Aspekte der flexiblen Bezahlung zu erklären. Sie müssen verstehen, woran ihre Leistung gemessen wird und wie sich die konkreten Ausschüttungen zusammensetzen. Deshalb ist bei der Einführung eines neuen Bezahlungssystems immer Fingerspitzengefühl gefragt. Sonst können sich die Vorteile des Modells, Kostensenkungen und gesteigerte Motivation nicht einstellen. Vielmehr kann es sein, dass es dann zu dem genauen Gegenteil kommt.
Mehr zum Thema Vergütungsmodelle lesen Sie auch immer wieder in Betriebsleitung aktuell – jetzt testen!
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Managementwissen für Ingenieure |
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5 Technologien sieht der VDI zum 150-jährigen Jubiläum als Wachstumstreiber der Zukunft. Zu diesen zählen die Optischen Technologien, die Nanotechnik, die Mikrosystemtechnik, die Biotechnologie und Information & Kommunikation.
„Diese Technologien stärken und sichern die Zukunft des Technikstandorts Deutschland“, erklärte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „Allein in den Optischen Technologien haben wir Wachstumsraten von 20 %. Mehrere tausend neue Arbeitsplätze werden hier in Deutschland entstehen.“ Dass Ingenieure noch immer zu den gefragtesten Berufen zählen, verdeutlicht die Tatsache, dass unter den 12 am meisten gesuchten Berufen allein 6 technische Disziplinen auftauchen. Die Zahl der offenen Ingenieurstellen ist in den letzten 12 Monaten um 30 % gestiegen, wodurch sich der verstärkte Mangel an Ingenieuren erklärt. „Derzeit können 18.000 Ingenieurstellen in Deutschland nicht besetzt werden“, verdeutlichte Fuchs.
Welche Bedeutung der Ingenieurberuf für die Gesellschaft hat, zeigte VDI-Präsident Professor Dr. Eike Lehmann anhand der Vorstellung des Buches „Geschichte des Ingenieurs – Ein Beruf in sechs Jahrtausenden“. Das Buch macht die historische Entwicklung der Ingenieurarbeit und Technik deutlich. „Mit ihren Innovationen sicherten und sichern sie den Wohlstand“, sagte Lehmann. „Im Vergleich zu früher hat sich das Berufsbild des Ingenieurs aber stark gewandelt.“ Längst ist nicht mehr nur der „Technik-Wissende“ gefragt, sondern vielmehr interdisziplinäres Arbeiten gefordert. „Ingenieure brauchen heute zunehmend betriebswirtschaftliches Know-how und interkulturelle Kenntnisse.“ Besonders in neuen Bereichen wie Bio- oder Nanotechnik sind neben dem spezialisierten Fachwissen auch interdisziplinäre Kenntnisse nötig.
Betriebswirtschaftliches KnowHow finden Sie in Technik & Vertrieb aktuell – überzeugen Sie sich hier!
Mitten im Gespräch wissen Sie plötzlich nicht mehr weiter: Der Faden ist weg. Sie haben einen Blackout. Mancher Ingenieur hat die Situation schon selbst erlebt. Andere kennen sie nur vom Hörensagen, bekommen aber schon bei der schieren Vorstellung Herzrasen. Auch wenn dieser Moment alles andere als angenehm ist: er passiert häufiger, als Sie wahrscheinlich annehmen. Und mit ein paar Tricks können Sie die Situation sehr wahrscheinlich doch noch retten:
Tipp 1: Was Sie zuletzt gesagt haben, wissen Sie (fast) immer noch. Und das kann Ihr „Rettungsanker“ sein. Wiederholen Sie es einfach, am besten mit anderen Worten. Fangen Sie mit einem der zuletzt gesagten Sätze an. Häufig finden Sie den „roten Faden“ wieder und können den Gedankengang dann zu Ende bringen.
Tipp 2: Falls Sie das zuletzt Gesagte nicht mehr wissen: Wenden Sie sich an einen Ihrer Gesprächspartner und stellen Sie bspw. eine inhaltliche Frage. Bei größeren Gesprächsrunden oder bei Präsentationen ist dies hilfreich. Die Frage muss dabei nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen zu dem vorher Gesagten. Sie können auch einen neuen Gedanken aufgreifen.
Tipp 3: Sollte Ihnen keine passende inhaltliche Frage einfallen, können Sie auch eine allgemeine Frage stellen: „Hat jemand eine Frage?“ oder „Sind meine Ausführungen verständlich?“. Die kurze Bedenkzeit, die dann unter den Gesprächspartnern oder dem Publikum folgt, verschafft Ihnen die Möglichkeit, durchzuatmen und Ihre Gedanken neu zu ordnen.
Tipp 4: Wenn Sie auf keine der vorher gesagten Möglichkeiten mehr zurückgreifen können, bleibt Ihnen nur noch eine Möglichkeit: Bekennen Sie sich zu Ihrem Blackout. In sehr vielen Situationen wirkt das sympathisch. Und fast immer werden Ihnen Ihre Gesprächspartner dabei behilflich sein, zu Ihrem „roten Faden“ zurückzufinden.
Weitere Tipps und Tricks zum Thema Gesprächsführung finden Sie im Praxishandbuch für technische Führungskräfte - Das Deutsche Ingenieur-Handbuch – jetzt testen!
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Hotelleitung |
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Leere Stühle, triste Terrassen und geschlossene Biergärten; Gastronomen und Hoteliers stöhnen derzeit beim Blick auf die Wettervorhersage. Gerade im WM-Jahr waren die Umsatzerwartungen für die Freiluftgastronomie besonders hoch. Doch schon jetzt haben die hartnäckigen Tiefausläufer der vergangenen Wochen für Umsatzeinbußen von 20% und mehr gesorgt. In vielen Regionen konnten weder an Ostern, noch am 01. Mai und an Christi Himmelfahrt Terrassen und Biergärten geöffnet werden. Da sind Gäste und Gastronomen gleichermaßen frustriert.
Grund genug, sich darauf einzustellen, dass auch während der Fußball-WM kühles und nasses Wetter den Fans die Freude auf Biergartenpartys vermiest und die Umsatzvorstellungen der Gastronomen und Hoteliers „verhagelt“. Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich jetzt Alternativen einfallen lassen, die auch bei schlechtem Wetter Gäste in Ihren Betrieb locken.
Tipp 1: Atmosphäre wie beim „Polen-Spiel 1974“ bewerben
Wenn Ihre Freiluft-Gastronomie mit ausreichendem Schutz durch Schirme oder Pavillions ausgestattet ist, versprechen Sie bei trüben Wetter oder Regen den Gästen auf Ihrer Terrasse eine Atmosphäre wie beim „Polen-Spiel 1974“. Damals spielte die deutsche Mannschaft während der WM gegen Polen im Frankfurter Waldstadion bei strömenden Regen und gewann 1:0. Für Fußball-Fans ist dies ein legendärer und unvergessener Klassiker. Erweitern Sie Ihr Getränkeangebot mit wärmenden Getränken wie beispielsweise Lumumba, heiße Schokolade oder Grog. Statt Musik spielen Sie den Kommentar zum „Polen-Spiel“. Die DVD ist im Handel (z.B. Amazon) erhältlich. Ihre Mitarbeiter tragen dazu Trikots der deutschen und polnischen Mannschaft.
Tipp 2: Pool-Party statt Biergarten Besuch
Wenn Ihr Hotel über einen Pool oder Wellnessbereich verfügt, veranstalten Sie bei schlechten Wetter dort Ihre WM-Party. Laden Sie Ihre Gäste mit leichter Strandkleidung (keine Straßenschuhe) ein und errichten Sie eine „Strandbar“, über die Sie Cocktails, Pils und Erfrischungsgetränke verkaufen. Über einen Großbildschirm oder mehrere kleine TV-Geräte können Ihre Gäste sich Live-Spiele oder Spielberichte anschauen. Ihre Mitarbeiter sind „a la Hawai“ gekleidet.
Tipp 3: WM-Spielwiese im Veranstaltungsraum
Funktionieren Sie einen Ihrer Veranstaltungsräume zu einer „WM-Spielwiese“ um, in dem Sie dort einen grünen Filzbelag oder Kunstrasen auslegen. Über TV-Geräte können Ihre Gäste die Spiele oder Spielberichte verfolgen oder Sie zeigen DVD’s mit historischen WM-Spielen. Zusätzlich unterhalten Sie Ihre Gäste mit Tisch-Kickern oder einer Torwand, auf die mit Soft-Bällen geschossen wird. Ihren Umsatz steigern Sie mit einer Getränkebar und einem Snackbuffet.
Wie Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden messen können, lesen Sie auf unserer Webseite!
Die Anzahl der Einmiete- und Kreditkartenbetrugsdelikte wird während der jetzt beginnenden Fußball-WM steigen. Davor warnen derzeit die Innenministerien der Länder und die Gewerkschaft der Polizei. Gerade bei diesen Delikten ist auch immer die Hotellerie stark betroffen, denn allzu oft sorgen Hoteliers nicht für ausreichende Prävention und Mitarbeiterschulung, um wirtschaftliche Schäden durch Betrügereinen abzuwenden. Da die Vorgehensweisen der Betrüger immer dreister und trickreicher werden, wird es darüber hinaus für Hotelchefs immer schwieriger zu erkennen, wann Sie möglicherweise Opfer von Betrügereinen werden. Auch über die Fußball-WM hinaus, sollten Hoteliers ihre Mitarbeiter unbedingt auf diese Punkte sensibilisieren und schulen:
- Walk-in’s immer für den gesamten Zeitraum ihres Aufenthaltes bei Anreise zahlen lassen. Einmietebetrüger gehen oft so vor, dass sie nach einem bezahlten Aufenthalt das Hotel erneut frequentieren, weil sie davon ausgehen, dass sie dann nicht direkt zahlen müssen, weil ihre Daten schon in der Gästekartei gespeichert sind. Deshalb walk-in’s auch dann direkt abkassieren, wenn sie erst kürzlich als walk-in zu Gast waren.
- Nicht immer treten Betrüger als Gast ohne vorherige Reservierung auf. Reservierungsanfragen per Fax oder e-mail daher immer genau prüfen. Im Zweifelsfalle können durch elektronische Telefonbücher im Internet oder Adressdatenbanken die Daten auf deren Existenz kontrolliert werden. Bei Firmen kann bei den Kammern (IHK oder Handwerkskammer) nachgefragt werden. Geben die Daten Anlass zu Misstrauen, sollte vor Anreise danach gefragt, bei Anreise ebenfalls direkt kassiert werden oder die Reservierung verworfen werden.
- Kreditkarten sollten gerade bei walk-in’s ebenfalls sorgfältig geprüft werden. Dies kann über das Terminal erfolgen oder per Anruf beim Kreditkarteninstitut. Bei EC-Karten sollte die Zahlung per Geheimnummerneingabe und nicht per Lastschrift erfolgen. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter an, niemals eine Bargeldauszahlung gegen Kreditkartenzahlung an Ihnen nicht bekannte Gäste vorzunehmen.
- Prüfen Sie sporadisch immer wieder die Konten Ihrer Gäste während deren Aufenthalt. Teure In- und Auslandstelefonate oder hohe Restaurant- und Barrechnungen, sollten Sie dazu veranlassen, den Gast möglichst früh um eine Zwischenzahlung zu bitten. Ist er zahlungsunfähig, vermeiden Sie dadurch größeren Schaden und können direkt die Polizei verständigen.
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Kindergarten und Hort |
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Sicherlich hatten Sie auch schon einmal Anfragen von Eltern, die gern ihr behindertes Kind in Ihrer Regeleinrichtung anmelden wollten. Doch bevor Sie sich für die Betreuung eines behinderten Kindes entscheiden, sollten Sie mit den Eltern ein ausführliches Gespräch führen.
Nutzen Sie für dieses Gespräch den folgenden Fragenkatalog:
- Welche Behinderung hat das Kind?
- Wie ist die Behinderung entstanden (Geburt, Unfall)?
- Welchen täglichen Ablauf hat das Kind?
- Welche Art der Betreuung wird aufgrund der Behinderung erforderlich sein?
- Wie wird das Kind medizinisch versorgt? Wenn ja, wo und um welche Versorgung handelt es sich
- Welche Betreuung wünschen sich die Eltern?
- Was sind die Wünsche und Vorstellungen der Eltern hinsichtlich einer Integration in einen Regelkindergarten?
- Haben die Eltern ein Bedürfnis nach einer individuellen Betreuungszeit?
- Ist die zeitweise Anwesenheit eines Elternteils erforderlich?
- Welche räumlichen Voraussetzungen sind nötig, um die Betreuung des Kindes optimal gestalten zu können?
Wenn Sie in Ihrer Einrichtung über ein Außengelände verfügen, halten sich die Kinder in den Sommermonaten verstärkt im Freien auf. Das bedeutet für Sie als Erzieherin eine zusätzliche Verantwortung. Denn gerade draußen können sich die Kinder schnell verletzten.
Achten Sie insbesondere bei Spielgeräten im Außenbereich verstärkt auf die Verabreitung:
- Ein Spielgerät oder ein Klettergerüst sollte keine Quetsch- und Scherstellen aufweisen.
- Das Spielgerät oder Klettergerüst muss fest verankert sein und darf auch unter größerer Belastung nicht plötzlich nachgeben.
- Kanten müssen abgerundet sein.
- Löcher, in die hineingefasst werden kann, müssen so groß sein, dass Kinderfinger nicht stecken bleiben können.
- Auf keinen Fall dürfen Drähte oder Nägel so verarbeitet sein, dass sie zu Verletzungen führen können.
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Schulmanagement |
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Lehrkräfte, die innerlich gekündigt haben, sind besonders schwierig. Es fehlt am notwendigen Engagement bei der Arbeit mit den Schülern oder die kollegiale Zusammenarbeit wird blockiert. Als Schulleiter können Sie mit wenigen Maßnahmen dafür sorgen, dass die innere Kündigung bei möglichst wenigen Kollegen eintritt.
Folgende Maßnahmen kommen dabei in Betracht:
- Verhelfen Sie Berufsneulingen zu fachlicher und pädagogischer Professionalität durch hausinterne Betreuung und externe Fortbildung.
- Initiieren Sie kollegiale Hospitationen und Einzelfallbesprechungen zur gegenseitigen Entlastung.
- Delegieren Sie Aufgaben an beruflich „reife“, engagierte Kollegen; damit zeigen Sie Vertrauen und übergeben Verantwortung.
- Nutzen Sie jede Gelegenheit für ein persönliches Wort der Anerkennung.
- Stehen Sie hinter Ihren Kollegen.
- Pflegen Sie das gute Image Ihrer Schule in der Öffentlichkeit.
Mehr Informationen und Tipps speziell für Schulleiter von Grund- und Hauptschulen finden Sie in Schulleitung intern. Fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Probeabo an.
In Zusammenarbeit mit Trägern der internationalen Jugendarbeit und koordiniert durch den Internationalen Jugendaustausch und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die sogenannten „Nachweise International“ entwickelt.
Jugendliche, die sich in internationalen Projekten engagieren, können somit ihre erworbenen interkulturellen, sozialen und sprachlichen Kenntnisse zertifizieren lassen und für den Einstieg in den Beruf nutzen.
Bei den „Nachweisen International“ handelt es sich um ein dreigliedriges System:
- Das erste Zertifikat dokumentiert die Teilnahme des Jugendlichen an einem internationalen Jugendprojekt.
- Mit dem zweiten Zertifikat erhält der Jugendliche eine Bescheinigung über sein persönliches Engagement.
- Anhand des dritten Zertifikats werden individuelle Kompetenzen, wie etwa Team- oder Kommunikationsfähigkeit, belegt.
Besuchen Sie uns auf unserer Internetseite unter www.schule-management.de. Neben Fachartikeln finden Sie hier hilfreiche Checklisten und Muster für Ihre berufliche Praxis.
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Pflegemanagement |
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Bei der Betreuung ambulanter Patienten, die gehbehindert oder im Bett liegen, ist es meist notwendig, dass Ihre Mitarbeiter einen Haus- oder Wohnungsschlüssel ausgehändigt bekommen, um in die Wohnung der Pflegeperson zu gelangen. Hieraus ergeben sich für Ihren Pflegedienst sowie Ihre Mitarbeiter einige Pflichten, denn Sie müssen den Schlüssel vor Verlust schützen, auf Verlangen zurückgeben und verantwortlich mit ihm umgehen.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Pflichten, die Sie im Bezug auf Haus- und Wohnungsschlüssel Ihrer Patienten beachten müssen:
- Der Schlüssel muss sicher aufbewahrt und vor Diebstahl geschützt werden.
- Im Falle eines Verlustes müssen Sie Ersatz beschaffen, ggf. durch Einbau einer neuen Schließanlage.
- Verlorene Schlüssel dürfen von Dritten nicht einer bestimmten Wohnung zugeordnet werden können, da sonst die Gefahr eines Einbruchs besteht. Es dürfen daher keine Namens- oder Adressschilder an den Schlüsseln angebracht werden.
- Der Schlüssel bleibt Eigentum des Wohnungsinhabers. Sie dürfen daher ohne dessen Einwilligung keine Nachschlüssel anfertigen, auch nicht für Notfälle!
- Sie müssen den Überblick darüber behalten, wer den Schlüssel im Besitz hat und verwendet. Hierüber sollten Sie eine gesonderte Dokumentation führen!
- Sie müssen klar regeln, wer von Ihren Mitarbeitern welche Schlüssel bei sich führen darf und wie diese mit den Schlüsseln umgehen sollen.
Ausführliche Informationen, speziell für Führungskräfte ambulanter Pflegedienste, finden Sie in pdl.konkret ambulant. Die aktuelle Ausgabe erscheint am 9.6.2006.
Bleiben Sie auf dem Laufenden - mit unserem PflegeManagement Kongress-Newsletter!
Alte Hausmittel, wie Wickel und Auflagen, sind wertvolle Methoden zur Stimulation der Sinne und Stärkung der Wahrnehmung. Zudem können Sie auch für Ihre Patienten entkrampfend und schmerzlindernd wirken.
Wenn Sie für die Bewohner Ihrer Einrichtung diese Methoden anbieten möchten, sollten Sie und Ihre Mitarbeiter sich vor der Anwendung folgende Fragen stellen:
- Welche Indikation liegt für die Anwendung von Wickeln oder Auflagen vor?
- Sind Kontraindikationen bei der Durchführung zu erwarten?
- Gibt es eine ausreichende Anzahl geeigneter Wickeltücher?
- Sind die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten und die Wickeltechnik bekannt?
- Gibt es einen speziellen Raum oder die Möglichkeit, bei der Anwendung eines Wickels für die notwendige Ruhe und Ruhezeit zu sorgen?
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Sozialmanagement / Nonprofit |
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Sie haben über Ihr Projekt oder Ihre Veranstaltung eine Pressemeldung verfasst und möchten Ihre Meldung nun erfolgreich in der Presse platzieren? Dann sollten Sie die 3 wichtigsten Erfolgsfaktoren beachten, auf die in den Medien besonders viel Wert gelegt wird.
- Für die Lokalpresse ist selbstverständlich immer die räumliche Nähe ein wichtiger Bezug.
- Für die Presse ist der Termin häufig Aufhänger und Bedingung eines Berichts zugleich. Aktualität ist hier Grundvoraussetzung, damit eine Information von Außen Eingang in das Nachrichtengeschehen findet. Denn das Datum stellt einen Bezug zum Leser her. Wer mag schon gern die Zeitung von vorgestern lesen?
- Prominenz und Emotionen erhöhen das Berichtsinteresse. Das gilt durchaus nicht nur für die großen Boulevardblätter, sondern auch für die Tageszeitungen vor Ort. Denn beides verspricht ein großes Leserinteresse.
Im Verlauf einer Teamsitzungen kann es schnell vorkommen, dass die Teilnehmer von Thema abkommen und anfangen unnötige Diskussionen zu führen. Hier sollten Sie als Führungskraft einschreiten, denn Ziel Ihrer Sitzung sollte sein, die einzelnen Tagesordnungspunkte abzuarbeiten und nicht über Belanglosigkeiten zu plaudern. Zudem laufen Sie auch Gefahr, dass Ihre Sitzungen dann unendlich lange dauern, wodurch die Konzentration der Teilnehmer nachlässt.
Beachten Sie daher bei der Durchführung Ihrer Teamsitzungen folgende wichtige Grundregeln:
- Beginnen Sie pünktlich.
- Halten Sie sich konsequent an die Tagesordnung.
- Übernehmen Sie die Verantwortung für den Ablauf der Sitzung. Greifen Sie ein, wenn die Sitzung aus dem Ruder läuft.
- Fixieren Sie alle Ergebnisse schriftlich.
- Stellen Sie sicher, dass alle Teilnehmer mit den Ergebnissen einverstanden sind.
- Beenden Sie die Sitzung pünktlich.
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