Jetzt kostenlos abonnieren!
Nachrichten bekommen Sie überall - Wir liefern Ihnen Praxistipps und Arbeitshilfen für Ihren täglichen Arbeitsalltag. Wir werden Ihnen jede Woche einen Newsletter zusenden, den wir ganz speziell auf Ihre Bedürfnisse und Interessen abgestimmt haben. Stellen Sie sich jetzt Ihren ganz persönlichen, kostenlosen E-Mail-Newsletter zusammen.
![]()
|
RuFuS 142 - Stressbewältigung – Diese Strategie sollten Sie jetzt anwenden, um Fehlzeiten zu minimieren
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn eigentlich leistungsstarke Mitarbeiter plötzlich die Lust an der Arbeit verlieren, unkonzentriert wirken und immer häufiger krankheitsbedingt ausfallen, kann dies eine ganz spezifische Ursache haben: Stress. Gerade jetzt zum Jahresabschluss, wenn Sie und Ihre Mitarbeiter über Wochen einem permanenten Druck durch Veranstaltungen und Vorbereitungen für Weihnachten und Silvester ausgesetzt sind, ist die Gefahr groß, dass diese Belastung zu fortwährenden Stresssituationen führt. Wenn dadurch schließlich Konflikte auftreten, die Leistungsfähigkeit abnimmt und Fehlzeiten zunehmen, wird der Druck auf alle Beteiligten noch größer, denn das Geschäft muss so oder so bewältigt werden.
Stress muss aufbauend wirken
Um einen solchen Teufelskreislauf zu vermeiden, können Sie eine Strategie anwenden, die Ihren Mitarbeitern den Stress zwar nicht nimmt, ihn jedoch „anregend“ wirken lässt. Stress wird von der Medizin und der Verhaltensforschung als Sammelbegriff für Anspannungssituationen und Anpassungszwänge definiert, bei denen ein Mensch körperlich, geistig und emotional unter Druck steht. Dabei werden 2 Arten von Stress unterschieden:
Anregender Stress (Eustress):
Stress steht hier für ein biologisches Prinzip, das die Abwehr des Menschen gegen störende Einflüsse von außen organisiert. Das Gehirn setzt dabei Mechanismen in Gang, bei denen das innere Gleichgewicht stabil gehalten wird. Insoweit wirkt Eustress als Teil eines inneren Überlebensprogramms gesund, weil er den Menschen aktiviert und umweltstabil hält.
Zerstörender Stress (Distress):
Anders als beim Eustress kann der Körper hier die äußeren Einflüsse nicht in Einklang bringen, weil sich der Mensch beständig von kleinen und auch größeren Außenreizen unter Druck gesetzt fühlt. Das Überlebensprogramm ist überlastet und funktioniert nicht mehr.
Wir „stressen“ uns selbst!
Spätestens dann, wenn Sie mindestens 2 dieser Symptome regelmäßig feststellen, sollten Sie handeln. Zerstörender Stress ist selten naturgegeben, sondern fast immer von anderen Menschen hervorgerufen. Dementsprechend können Sie gerade dann, wenn über Wochen hinweg Anspannungssituationen absehbar sind, Voraussetzungen schaffen, die es Ihren Mitarbeitern ermöglichen, unvermeidbaren Stress besser zu bewältigen. Wenden Sie hierbei diese Strategie an:
1. Gute arbeitsorganisatorische Voraussetzungen schaffen
Prüfen Sie, ob Ihre Abteilungen ausreichend personell besetzt sind oder ob Sie durch Aushilfen oder Umbesetzungen einzelne Abteilungen besser ausstatten müssen. Ermöglichen Sie trotz vieler Arbeit auch freie Tage und regelmäßige Pausen.
2. Mitarbeiter auf Stresssituationen einstimmen
Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter durch ein Meeting auf die stressreichen Wochen vor. Verdeutlichen Sie, wie wichtig diese Zeit für den Betrieb ist, und vermitteln Sie erreichbare Zielvorgaben (hohes Maß an Gästezufriedenheit, Auslastung, Umsätze etc.). Beteiligen Sie die Mitarbeiter durch konkrete Aufgaben.
3. Anerkennung und Hilfestellung
Gerade in stressreichen Zeiten sind die Anerkennung von guten Leistungen und Lob besonders wichtig. Dies steigert das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter und motiviert. Geben Sie gezielt Hilfestellung bei Problemen und greifen Sie direkt in entstehende Konflikte ein.
4. Inneres Gleichgewicht stabilisieren
Nutzen Sie Phasen, in denen weniger Betrieb ist, um in Ruhe mit Ihren Mitarbeitern über betriebliche, aber auch über außerbetriebliche Dinge zu sprechen. Ein gemeinsames Zusammensitzen nach getaner Arbeit wirkt entspannend und stressabbauend – auch für Sie selbst!
Aus: Hotelleitung in der Praxis
Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de
Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail
PS: Möchten Sie weitere Themenkanäle bestellen oder andere abbestellen? Dann klicken Sie einfach auf diesen Link: Abo erweitern
Schwerbehinderte Beschäftigte sind auf Verlangen hin von Mehrarbeit freizustellen
Arbeitzeit – Stimmen die Rahmenbedingungen in Ihrer Einrichtung?
Begeisterung: So reißen Sie Ihre Mitarbeiter mit
Manager verschwenden zu viel Zeit
Hotels setzen kaum auf „Bio“!
Die wichtigsten Tipps für Ihre betriebliche Weihnachtsfeier
Verbessern Sie durch Mitarbeitergespräche die Motivation und Qualität der Arbeit
Gesucht: Ehrenamtliche Helfer für Verbände, Vereine und Initiativen
|
|
Recht |
|
Schwerbehinderte Beschäftigte sind auf ihr Verlangen hin von Mehrarbeit freizustellen. Dabei ist Mehrarbeit jede über 8 Stunden hinaus gehende werktägliche Arbeitszeit; als solche gilt auch Bereitschaftsdienst. Die geht aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts hervor.
Im konkreten Fall ist für die in einem Jugendhilfezentrum als Heilerziehungspflegerin beschäftigte Klägerin ein Grad der Behinderung von 60 festgestellt. Anhand von monatlich erstellten Dienstplänen wurde die Klägerin sowohl zu normalen Dienstleistungen als auch zu als „Nachtbereitschaft“ bezeichneten Bereitschaftsdiensten herangezogen. Grundlage dieser Dienstplanung stellen die auf das Arbeitsverhältnis kraft vertraglicher Vereinbarung anzuwendenden „Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes“ (AVR) dar, wonach die Mitarbeiter verpflichtet sind, außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit Dienstleistungen in Form des Bereitschaftsdienstes zu erbringen. Die Klägerin hat von der Beklagten verlangt, werktäglich nicht mehr als 8 Stunden, einschließlich der Bereitschaftsdienste, zur Arbeitsleistung herangezogen zu werden.
Das zuständige Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht haben die Klage zunächst abgewiesen. Die Revision der Klägerin vor dem Bundesarbeitsgericht war hingegen erfolgreich.
Nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts sei seit der Neufassung des Arbeitszeitgesetzes ab 1. Januar 2004 Bereitschaftsdienst Arbeitszeit i.S.d. Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes. Die schwerbehinderte Klägerin habe nach § 124 SGB IX Anspruch gegen die Beklagte, von Mehrarbeit freigestellt zu werden. Als Mehrarbeit gelte dabei jede Arbeit, die über die normale gesetzliche Arbeitszeit nach § 3 Satz 1 ArbZG, das heißt über werktäglich 8 Stunden einschließlich der Bereitschaftsdienste, hinausgeht. Regelungen in den AVR, welche die Klägerin verpflichten, über diese normale gesetzliche Arbeitszeit hinaus Bereitschaftsdienste zu verrichten, seien daher unwirksam.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21. November 2006 , Az. 9 AZR 176/06
Mehr aktuelle Urteile sowie rechtliche Hinweise finden Sie in Stationäre Pflege aktuell! Jetzt kostenlos testen!
Das Thema Arbeitszeit ist in vielen Einrichtungen ein ständiger Diskussionspunkt. Wer arbeitet wie und wie lange? Gehören Pausenzeiten zur Arbeitszeit und wie sind die Überstunden geregelt?
Anhand der folgenden Checkliste können Sie schnell überprüfen, ob Sie in Ihrem Einrichtung in Sachen Arbeitszeit auf der sicheren Seite sind.
Stimmen in Ihrer Einrichtungen die Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Arbeitszeiten? Machen Sie den Test:
- Sie haben Beginn und Ende der Arbeitzeit klar festgelegt.
- Ihre Mitarbeiter arbeiten nicht mehr als 8 Stunden im Durchschnitt.
- Sie können flexibel auf kurzfristige Ausfälle reagieren.
- Sie haben sich für Ausfälle an Wochenenden und Feiertagen abgesichert.
- Überstunden sind nur auf Anordnung zulässig.
- Überstunden werden branchenüblich vergütet.
- Ein Teil der Überstunden ist mit dem Gehalt angedeckt.
- Sie haben an Ihre Mitarbeiter den Wortlaut des Arbeitszeitgesetztes ausgehändigt.
| Anzeige | |
|
|
|
Mitarbeiterführung und -motivation |
|
Jede Woche in der Bundesliga: Fußballfans bejubeln ihre Mannschaft, identifizieren sich mit ihrem Verein und sind mit Feuereifer bei der Sache. Stellen Sie sich vor, Ihre Mitarbeiter wären bei der Arbeit wie Fußballfans. Ein Glücksfall. Denn wer begeistert ist, fühlt sich wohl, ist hoch motiviert und arbeitet gern. Damit der Funke der Begeisterung überspringt, hier 5 Tipps:
Geben Sie Orientierung
Einen Sinn in seiner Aufgabe zu sehen, ist die Basis für Begeisterung. Machen Sie deshalb Ihren Mitarbeitern deutlich, was Sie zu Ihrer Arbeit motiviert. Begründen Sie Ihr Handeln, damit sie den Sinn Ihrer Entscheidungen erkennen.
Bleiben Sie authentisch
Wollen Sie andere begeistern, bleiben Sie Sie selbst: Engagieren Sie sich für das, was Ihnen wichtig ist, und reden Sie darüber. So strahlen Sie Glaubwürdigkeit und Charisma aus.
Sprechen Sie mit dem Körper
„Ihr Körper ist der Übersetzer Ihrer Seele ins Sichtbare“ – so der Dichter Christian Morgenstern. Achten Sie deshalb auf Ihre Körperhaltung. Vor der Brust verschränkte Arme signalisieren keine Gesprächsbereitschaft. Mit einer offenen Körperhaltung wirken Sie positiv und gewinnen Vertrauen.
Begeistern Sie durch Sprache
Nehmen Sie sich Zeit, mit Ihren Mitarbeitern zu reden. Kurze Anordnungen ohne klare Auskünfte führen nicht zu Begeisterung. Eine bildhafte Sprache kann mehr motivieren als eine nüchterne, sachliche. So klingt z. B. „Die Latte liegt hoch, aber wir schaffen es!“ mitreißender als „Wir müssen uns anstrengen, die Ziele zu erreichen.“
Schenken Sie ein Lächeln
Humor lockert die oftmals stressige Arbeitsatmosphäre auf. Lachen Sie ruhig einmal!
Mehr zum Thema Motivation finden Sie in der größten deutschen Online-Bibliothek für Führungskräfte. Testen Sie sie für 4 Wochen gratis und ohne Risiko – einfach hier klicken!
In deutschen Unternehmen wurden 2005 32,5 Arbeitstage pro Mitarbeiter verschwendet – mehr als Urlaubstage. Dies ist zwar, wie die Unternehmensberatung Proudfoot Consulting in ihrer jährlichen Produktivitätsstudie herausfand, eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr (43 Tage), aber immer noch schlummern in deutschen Unternehmen Produktivitätsreserven, die zu wenig genutzt werden. Auf 20 % schätzen die Berater das Potenzial, das in nicht genutzter Arbeitszeit schlummert.
Aber wie und wo wird in Unternehmen Zeit verschwendet? Proudfoot Consulting fand durch 1.900 Fallstudien und Interviews mit 800 Führungskräften in 19 Ländern heraus, dass Arbeitszeit in erster Linie durch schlechte Organisation verschwendet wird.
Merkmale einer schlechten Organisation sind:
- Strukturen sind nicht transparent genug.
- Aufgaben werden unklar umrissen.
- Doppelarbeiten sind an der Tagesordnung.
- Chefs delegieren zu wenig an fachkundige Mitarbeiter.
- Systeme für Verbesserungsvorschläge sind nicht installiert.
- Die Kommunikation ist nicht effizient.
Eine weitere Produktivitätsfalle seien E-Mails. Sie erweckten den Anschein einer Kommunikation, ermöglichten aber keinen Dialog. E-Mails – meist auch noch mit großem Verteiler – seien kommunikative Einbahnstraßen, die Mitarbeiter dazu verleiteten, Verantwortung abzulehnen beziehungsweise gar nicht zu übernehmen.
Produktiver können Unternehmen auch werden, wenn sie ihr Berichtswesen vereinfachen. Hier gilt die Devise: Weniger ist mehr. 2 bis 3 Kennzahlen pro Tag wie Stillstände, Ausschuss und Produktion reichen aus, um den Mitarbeitern in einem Fertigungsbetrieb z. B. vor Augen zu führen, wo es im Augenblick hapert.
Aber offenbar haben einige Unternehmen die Produktivitätsreserven bereits geortet. So strukturieren Großunternehmen wie Degussa, DaimlerChrysler oder Intel ihre Verwaltungen um, streichen ganze Hierarchieebenen und Stellen im Management. Damit werden Kommunikations- und Entscheidungswege zwangsläufig kürzer.
Im kontinentalen Vergleich allerdings schneidet Europa – trotz bisher ungenutzter Potenziale – nicht so schlecht ab. Proudfoot Consulting stellte fest, dass in Asien mehr unproduktive Arbeitszeit anfalle als in Europa oder den USA.
Die 15 EU-Staaten seien im Durchschnitt 16-mal so produktiv wie China oder Indien. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss auch, dass in den asiatischen Unternehmen die schlummernden Produktivitätsreserven noch um ein Vielfaches größer sind als in Europa.
Keine Zeit mehr verschwenden mit dem Praxishandbuch leiten, führen, motivieren – fordern Sie noch heute Ihren 4-Wochen-Test an!
| Anzeige | |
|
|
|
Hotelleitung |
|
Noch vor wenigen Jahren wurden Bio-Produkte nur von einer relativ kleinen Verbrauchergruppe gekauft. Meist waren es Menschen, die die Ernährung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau als Teil ihrer Lebensauffassung sahen und diejenigen, die sich die weitaus teueren Produkte letztendlich auch leisten konnten. Doch dies hat sich geändert. Wurden früher Bio-Produkte hauptsächlich auf Bauernhöfen und kleinen Bio-Läden fernab der großen Fußgängerzonen verkauft, schießen heute perfekt sortierte Bio-Supermärkte in den Städten wie Pilze aus dem Boden. Selbst in Discount-Märkten wie Aldi, Lidl oder Plus finden Bio-Produkte reißenden Absatz. Weit über 70% der deutschen Verbraucher tragen mittlerweile regelmäßig Lebensmittel mit Bio-Siegel in Einkaufstaschen in ihre Haushalte.
Verschlafen Hotellerie und Gastronomie diese Entwicklung? Fakt ist: wenn immer mehr Menschen die Ernährung mit Lebensmitteln aus biologischem Anbau als Selbstverständlichkeit betrachten und sich diese mittlerweile auch leisten können, werden sie diesen Anspruch beim Besuch eines Restaurants nicht einfach aufgeben wollen. Ein Vegetarier wird bei einem Restaurantbesuch auch nicht eben einmal Fleisch essen, nur weil keine fleischlosen Gerichte auf der Karte stehen. Die nicht endenden Lebensmittelskandale und die ständige Diskussion um die Gentechnologie verstärken diese Einstellung zusätzlich. Ebenso können sich die Verbraucher heute, aufgrund der strengeren Kontrollen, weitaus sicherer sein, dass dort wo Bio drauf steht, auch Bio drin ist.
Warum also schließt sich die Hotellerie diesem Trend kaum an? Nehmen wir an, ein Hotel würde sein komplettes F&B-Angebot auf Bio-Produkte umstellen. 2 Probleme würden dann im Vordergrund stehen. Zum einen hätte der Küchenchef eine hohe logistische Hürde zu überwinden, denn er müsste seinen Lieferantenstamm komplett auf Zulieferer umstellen, die ihm regelmäßig entsprechende Produkte, in der von ihm beanspruchten Qualität liefern können. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die Produkte zu vergleichbaren Preisen wie herkömmliche Lebensmittel geliefert werden. Dass Bio-Produkte nicht unbedingt wesentlich teurer sein müssen, zeigt das Beispiel der Discounter. Doch gibt es Lieferanten, die Lebensmittel aus biologischer Herkunft auch zu Preisen anbieten, die den Wareneinsatz eines Küchenchefs nicht gleich in inflationäre Höhen schießen lassen?
Es gibt Hotels, die diesen Weg erfolgreich gegangen sind. Allerdings nicht ohne Hilfe. Denn wie üblich, entscheidet natürlich auch beim Einkauf von Bio-Produkten die Menge über den Preis. Mittlerweile gibt es Kooperationen, die sich das Thema „Bio“ auf die Fahne geschrieben haben. Ähnlich wie bei anderen, zielgruppenbezogenen Marketingkooperationen, können durch diese Zusammenschlüsse die Hotels intensiver überregional vermarktet werden. Ebenso wird der Einkauf gemeinschaftlich umgesetzt. Es werden Empfehlungen von Lieferanten an die Hotels weitergegeben und Preise ausgehandelt. Darüber hinaus wird den teilnehmenden Hotels in Form von Mitarbeiterschulungen und Meetings die Lebensphilosophie „Bio“ vermittelt, damit diese in den Hotels auch gelebt wird.
Informationen über Bio-Hotelkooperationen finden Sie auf www.biohotel.info und www.biohotel.de.
Schauen Sie doch auch mal auf unserer Webseite vorbei: www.hotelleitung.org
Es soll schon vorgekommen sein, dass sich ein Chef am Tag nach der betrieblichen Weihnachtsfeier darüber gewundert hat, warum seine Mitarbeiter ihn plötzlich mit zwinkerndem Auge oder einem hämischen Lächeln anschauen. Hatte er etwa einen über den Durst getrunken und dabei über pikante Dinge geredet? Oder hatte er sich bei den allseits beliebten Partyspielchen besonders dämlich angestellt? Ist er etwa in ein Fettnäpfchen getreten, über das die Belegschaft nun das ganze kommende Jahr immer wieder heimlich spricht und Witze macht?
Sicherlich findet auch in Ihrem Hotel in den nächsten Tagen die jährliche Weihnachtsfeier statt. Doch keine Sorge, nur selten endet eine Weihnachtsfeier für einen Hotelchef so, wie eingangs geschildert. Fakt ist jedoch: Eine Betriebsfeier ist für Ihre gesamte Belegschaft ein außerordentliches Ereignis, fernab vom Betriebsalltag und von Stresssituationen. Bedingt dadurch ändert sich meist auch das Verhalten aller Beteiligten. Auch Sie werden sich an diesem Abend bestimmt etwas lockerer und unbeschwerter verhalten, als im Tagesgeschäft. Und genau deshalb werden Ihre Mitarbeiter Sie zu diesem Anlass auch genauer als sonst beobachten. Doch umgekehrt sollte es nicht anders sein. Auch für Sie ist die Weihnachtsfeier eine gute Gelegenheit um festzustellen, wie es um das Betriebsklima in Ihrem Hotel steht, ob und wo sich „Grüppchen“ bilden und wer mit wem besonders gut kann. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, heikle Situationen zu vermeiden und trotzdem mit Ihren Mitarbeitern in einer ungezwungenen und heiteren Atmosphäre den Jahresausklang zu feiern.
- Kleiden Sie sich weder zu förmlich, noch zu léger. Anzug und Krawatte wirken für eine Betriebsfeier mit Ihrer Belegschaft zu steif. Trotzdem sollte man noch erkennen, wer der Chef im Hause ist. Deshalb ist ein Freizeithemd ohne Krawatte oder ein passender Rolli in Verbindung mit einem Jackett passend.
- Begrüßen Sie Ihre Mitarbeiter mit einer kurzen und herzlichen Rede. Ihre Ansprache kann ohne weiteres einen Rückblick über das ablaufende Jahr enthalten, wie auch eine kurze Vorausschau auf besondere Ereignisse oder Veränderungen. Ebenso sollten Sie Ehrungen an Mitarbeiter (besondere Erfolge, Betriebszugehörigkeit) nicht vergessen. Vermeiden Sie jedoch ausschweifende Power-Point-Präsentationen oder Ausführungen über Schlüsselzahlen oder Businesspläne. Damit langweilen Sie Ihre Mitarbeiter nur.
- Auch wenn es eine Tischordnung gibt, sollten Sie nach dem Essen immer wieder Ihren Platz wechseln, um möglichst bei all Ihren Mitarbeitern präsent zu sein. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Mitarbeiter, mit dem Sie sich schon immer einmal intensiver unterhalten wollten? Tabu sollten jedoch Gespräche über Lohnerhöhungen, Versetzungen oder sonstige delikate betriebliche Angelegenheiten sein.
- Wenn Ihre Mitarbeiter Sie mit Partyspielen überraschen, sollten Sie auch daran teilnehmen. Ansonsten würden Sie als Spielverderber oder Langweiler gelten, worüber Ihre Belegschaft im Nachhinein eher negativ reden würde. Unterläuft Ihnen bei solchen Spielen tatsächlich eine Peinlichkeit, sollten Sie, wie Ihre Mitarbeiter darüber lachen. Dies macht Sie nur menschlich.
- Je später der Abend, desto redseliger die Gäste! Sie sollten möglichst nicht Bestandteil des „harten Kerns“ sein, der bis 3.00 Uhr morgens noch an der Bar steht. Finden Sie einen zeitlich angemessenen Ausstieg, ohne dabei die Feier gänzlich abzubrechen. Somit zeigen Sie sich auch bei einer ausgelassenen Weihnachtsfeier noch als Vorbild. Denn schließlich geht am nächsten Tag die Arbeit weiter.
| Anzeige | |
|
|
|
Sozialmanagement / Nonprofit |
|
Ein wichtiges Führungselement für Vorgesetzte ist es, Mitarbeitern eine kontinuierliche Rückmeldung über ihre Leistungen und über ihr Verhalten zu geben. Dies fördert die Motivation der Mitarbeiter und trägt zur Verbesserung der Arbeitsqualität bei.
Dabei können sowohl Ihre Mitarbeiter als auch Sie selbst erhebliche Vorteile aus solchen Gespräch ziehen. Den die Gespräche helfen Ihrem Mitarbeiter,
- sich über die Sicht des Vorgesetzten hinsichtlich seiner Leistung zu informieren,
- Informationen zu erhalten, welche Stärken und Fähigkeiten er weiter ausbauen soll,
- sich bewusst zu machen, wo seine Schwachstellen liegen, wie diese zu beseitigen sind,
- sich motiviert neuen Zielen zuzuwenden.
- mit der detaillierten Rückmeldung den Mitarbeiter motivieren,
- Unklarheiten und Missverständnisse klären und damit Konfliktpotenzial vermeiden,
- Durch die Rückmeldung des Mitarbeiters neue Einsichten zu seiner Einstellung und Motivation verschaffen.
Mehr Informationen und Führungstipps speziell für Vorgesetzte finden Sie zudem im Praxishandbuch leiten – führen – motivieren. KLICKEN Sie hier und fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Test an!
Sie suchen nach Möglichkeiten, um sich freiwillig in einer Organisation oder Einrichtung zu engagieren? Oder gibt es in Ihrer Organisation noch „freie Stellen“ für ehrenamtliche Helfer?
Die Gesellschafter-Freiwilligendatenbank bietet für interessierte Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, Adressen von Verbänden, Vereinen und Initiativen aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig und reichen von Sozialen Diensten über Umweltprojekte, Engagement von Migranten, Kinderbetreuung oder Coaching von Existenzgründern. Auch Informationen zum Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr können Sie mit der Datenbank abrufen.
Zudem haben Organisationen die Möglichkeit, ihre Einsatzmöglichkeiten für Ehrenamtliche in die Datenbank einzutragen und so ehrenamtliche Unterstützung für Projekte und Aktionen zu finden.
Ausführliche Informationen zur Freiwilligendatenbank finden Sie unter http://diegesellschafter.de/index.php in der Rubrik Engagieren.
Mehr Informationen für Vereine und soziale Einrichtungen finden Sie auf unserer Internetseite unter www.nonprofit.de!
| Anzeige | |
|
| Info |
|


