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Führungswissen für Vorgesetzte

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RuFuS 123 - Legen Sie Lernziele für den Auszubildenden fest


Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Auszubildende fangen in diesen Tagen Ihre Ausbildung an. Und wir alle sind uns bewusst: die jetzigen Auszubildenden sind unsere Mitarbeiter von morgen. Aber wie häufig geschieht es, dass Sie Arbeitskräfte einstellen, die ihr theoretisch erlerntes Wissen nicht in die Praxis umsetzen können. So müssen Sie und Ihre Mitarbeiter erst einmal sehr viel Zeit damit verbringen, diese Mitarbeiter in den praktischen Arbeitsalltag einzuweisen.

Damit Sie sich diese mühevolle Arbeit sparen, sollten Sie in Ihrem Unternehmen oder Einrichtung die praktische Ausbildung geplant, zielgerichtet und effektiv gestalten. Setzen Sie dafür Lernziele ein!

Die theoretischen und praktischen Ausbildungsziele Ihrer Schüler werden in der zuständigen Berufsschule festgelegt. Für die Erreichung dieser Ziele und das Erlernen des notwendigen praktischen Wissens sind Sie als Ausbilder zuständig. So müssen Sie die in Ihrem Unternehmen oder Einrichtung vorhandenen Tätigkeits- und Aufgabengebiet an die formulierten Zielen anpassen. Am besten erarbeiten Sie für die praktische Ausbildung für jedes Ausbildungsjahr eigene Ziele. Diese sollten folgenden Kriterien entsprechen:
  • Ziele sollten immer positiv formuliert sein, d. h., es wird beschrieben, was erreicht werden soll, und nicht, was vermieden werden soll.
  • Es werden möglichst konkrete Ziele formuliert.
  • Das gesetzte Ziel muss erreichbar sein. Geben Sie also realistische, nachvollziehbar kleine Schritte vor.
  • Die Ziele sind messbar und kontrollierbar. 
  • Die Ziele sind aufeinander abgestimmt und werden mit dem Auszubildenden gemeinsam besprochen.
Hinweis: Ein von Ihnen formuliertes Lernziel legt ein bestimmtes Ergebnis fest, das von dem Auszubildenden in einem festgelegten Zeitraum erreicht werden soll. Überprüfen und protokollieren Sie mit Hilfe Ihres erstellten Ausbildungskataloges, welche der gesetzten Ziele erreicht wurden und welche Maßnahmen nochmals geplant werden müssen. Legen Sie gemeinsam im Team fest, ob noch einmal eine praktische Begleitung zu einzelnen Themen stattfinden muss.

Aus Stationäre Pflege aktuell – klicken Sie hier für Ihre Gratis-Ausgabe!


Über Fragen und Anregungen freuen wir uns sehr, schreiben Sie einfach an: rufus@vnr.de

Ihre
Julia Nickel
Redaktion RuFuS-Infomail


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Outsourcing rechtfertigt Kündigungen
Wenn eine Mitarbeiterin im Mutterschutz weiterarbeiten will

So räumen Sie irrtümliche Einwände respektvoll aus dem Weg
Produktivitätsverluste durch Fehler im Management

Nur wenige kleine Unternehmen nutzen öffentliche Fördermittel
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum

Was hat die Fußball-WM der Hotellerie gebracht?
8 Fragen zu Ihrem Wochenrückblick

Klären Sie Kompetenzen und Erwartungen mit Ihrem Träger
Vergabe vom Medikamenten an Kinder

Regeln Sie den Umgang mit Handys an Ihrer Schule
Auslandsklassenfahrt – Achten Sie auf die Einverständniserklärung der Eltern

Richtige Einrichtung des Pflegezimmers – Darauf sollten Angehörige achten!
Schulung von Personal zeigt Erfolg bei der Behandlung von Demenzkranken

So bereiten Sie sich richtig auf Zielvereinbarungsgespräche vor, Teil 1
13. Österreichischer NPO-Kongress vom 18. -19.Oktober in Wien

Recht

Outsourcing rechtfertigt Kündigungen

Umstrukturierungen und Outsourcing sind unternehmerische Entscheidungen, die eine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigen können. Um eine solche jedoch rechtssicher aussprechen zu können, müssen neben der unternehmerischen Entscheidung weitere Kriterien hinzukommen und beachtet werden.

In der Rechtsprechung ist die Vergabe von bestimmten Arbeiten an externe Firmen als Grund für betriebsbedingte Kündigungen anerkannt. Das Arbeitsgericht darf dies grundsätzlich im Rahmen des Kündigungsrechts nicht überprüfen (Bundesarbeitsgericht, 17.05.1984, Az.: 2 AZR 109/83).

Dies gilt sogar dann, wenn es für das Auslagern von Aufgaben keinen äußeren Anlass gibt (Bundesarbeitsgericht, 12.04.1987, Aktenzeichen: AZR 184/86).

Die unternehmerische Entscheidung ist jedoch nach ständiger Rechtsprechung (zuletzt Bundesarbeitsgericht vom 12.02.2004, Aktenzeichen: 2 AZR 307/03) stets daraufhin zu überprüfen, ob sie offensichtlich unsachlich, unvernünftig oder willkürlich ist (vgl. Bundesarbeitsgericht, 26.09.2002, Aktenzeichen: 2 AZR 636/01). Diese Missbrauchskontrolle hat sich u. a. daran zu orientieren, dass durch die Wertung der Willkür und des Missbrauchs der verfassungsrechtlich geforderte Bestandsschutz angemessen berücksichtigt wird. Hierzu zählen vor allem Umgehungsfälle.

Der 2. Senat des Bundesarbeitsgericht hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass der Arbeitgeber missbräuchlich handelt, der durch die Bildung separater betrieblicher Organisationsstrukturen seinen Betrieb in mehrere Teile aufspaltet, um Arbeitnehmern den allgemeinen Kündigungsschutz zu entziehen und ihnen „frei“ kündigen zu können.

Sie sollten folgende Kriterien beim Aussprechen der Kündigung beachten:
  • Unternehmensentscheidung
  • Dringlichkeit der Kündigung
  • Sozialauswahl der Mitarbeiter
  • Berücksichtigung sozialer Gesichtspunkte (Einzelfallabwägung)
  • Anhörung des Betriebsrats 
  • evt. Erstellen einer Auswahlrichtlinie gemeinsam mit dem Betriebsrat
Ob man besser mit Werkvertragskräften oder mit Leasing, d. h. Arbeitnehmerüberlassung, arbeiten, hängt davon ab, was für das jeweilige Unternehmen günstiger ist. Das „Personal-Leasing“ ist häufig jedoch die flexibelste Möglichkeit. Deshalb kann man mit diesem Modell am besten auf Arbeitsspitzen beziehungsweise das Saisongeschäft reagieren.

Aus dem Magazin, dass den Aktualisierungslieferungen des Praxishandbuch leiten, führen, motivieren beiliegt – so sind Sie immer aktuell informiert! Klicken Sie hier für Ihren kostenlosen Test-Monat!
Wenn eine Mitarbeiterin im Mutterschutz weiterarbeiten will

In der Regel gilt für Schwangere in den letzten 6 Wochen vor dem berechneten Entbindungstermin ein Beschäftigungsverbot. Bei Verstößen gegen ein solches Verbot droht dem Unternehmen ein Bußgeld von bis zu 15.000 €. Die Redaktion von Betriebsleitung aktuell erreichte aber nun die Anfrage eines Betriebsleiters aus Carmen, dessen Arbeitnehmerin gerne auch während der Mutterschutzzeiten weiterarbeiten möchte, da sie in einem wichtigen Projekt involviert ist.

Grundsätzlich ist es möglich, dass eine schwangere Mitarbeiterin auch im Mutterschutz arbeitet. Vorausgesetzt, dies ist ihr persönlicher, ausdrücklicher Wunsch (§ 3 Abs. 2 MuSchG). In diesem Fall sollten Sie sich aber auf jeden Fall rechtlich absichern. Lassen Sie sich von der Mitarbeiterin deshalb folgende Erklärung unterschreiben:

Entsprechend § 3 Abs. 2 MuSchG erkläre ich mich dazu bereit, meine Arbeitsleistung auch über den ... (letzter Tag vor Beginn des Mutterschutzes) hinaus zu erbringen. Ich weiß, dass ich diese Erklärung jederzeit widerrufen kann.

Datum, Unterschrift

Achtung:
Beachten Sie, dass Sie Ihre Mitarbeiterin während der Mutterschutzfrist nach der Geburt sowie bei ärztlichen Beschäftigungsverboten auch nicht auf ihren Wunsch hin beschäftigen dürfen.

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Exklusiv für verantwortliche Pflegedienstleiter in stationären Pflegeheimen.

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Mitarbeiterführung und -motivation

So räumen Sie irrtümliche Einwände respektvoll aus dem Weg

Kennen Sie die Situation: Sie sitzen in einer Verhandlung und Ihr Gegenüber folgt nicht Ihren Argumenten, sondern hält hartnäckig mit Bedenken, Gegenargumenten, Zweifeln, Widerständen und Einwänden dagegen. In solchen Fällen helfen Ihnen Wortgefechte nicht weiter. Vielmehr sollten Sie lernen, wie Sie konstruktiv und fair mit irrtümlichen Einwänden, die sachlich einfach falsch sind, umgehen können.

Auf keinen Fall kontern Sie auf irrtümliche Einwände mit Redewendungen wie: „Stimmt nicht.“, „Falsch.“, „Da irren Sie sich.“, „Die Fakten sagen etwas anderes.“ „Nein. Das ist anders.“

Sie riskieren, dass Ihre Korrektur des Irrtums als Besserwisserei ankommt und Ihnen Sympathieverluste einbringt! Fangen Sie auch irrtümliche Einwände zunächst zustimmend auf. Danach können Sie Sachverhalte problemlos korrigieren:

Einwand: „Wenn ich das meinen Mitarbeitern mitteile, geht die Motivation sofort in den Keller.“
Antwort: „Stimmt, die Motivation ist ein wichtiger Punkt. Aus meiner Sicht wird Ihr Team jedoch zufrieden sein, weil ...“

Einwand: „Auf die Technik will ich mich nicht einlassen. Die ist noch gar nicht ausgereift.“
Antwort: „Sie haben Recht, auf die Technik muss man sich verlassen können. Ich zeige Ihnen dazu gern die Referenzen. Das wird Sie überzeugen ...“

Einwand: „Nein, asiatische Lieferanten sind mir zu unzuverlässig.“
Antwort: „Genau das waren zuerst auch meine Bauchschmerzen dabei. Sie bekommen jedoch mit Herrn Lankatilleke einen verlässlichen und kompetenten Ansprechpartner. Mit ihm arbeiten wir seit Jahren zusammen.“

Durch das positive Auffangen signalisieren Sie: „Ich verstehe Ihre Bedenken und respektiere sie. Ich habe jedoch weitere Argumente parat, die Ihnen Ihre Bedenken nehmen können.“

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Produktivitätsverluste durch Fehler im Management

Für 77 Prozent der Produktivitätsverluste sind Managementfehler verantwortlich. Ein Satz als Alarmklingel. Aber ob der Warnton überall ankommt?

Nach der neuesten Studie der Unternehmensberatung Proudfoot Consulting zu urteilen, schlafen viele Führungskräfte noch einen sanften Schlaf, aus dem aufzuwachen sehr unangenehm werden kann. Während Arbeitnehmer 84 Tage im Jahr mit unproduktiven Tätigkeiten verbringen, werden immerhin 37 Prozent der Arbeitszeit verschwendet.

Der wirtschaftliche Schaden ist immens. Für Deutschland im Jahr 2004 errechnet die Studie einen Verlust von 219 Milliarden Euro. Wer Schwierigkeiten hat, sich eine solche Summe vorzustellen, dürfte kaum alleine stehen. Immerhin stehen diese Zahlen im krassen Gegensatz zu den Bemühungen der Unternehmen, Kosten einzusparen und die Produktivität zu steigern.

Man kann erahnen, dass die bisherigen Kostensenkungsprogramme nicht wirklich erfolgreich waren. Dabei liegt es gar nicht an den Strategien selber, sondern an ihrer Umsetzung. Das intelligenteste Programm bringt nichts, wenn die, die es ausführen sollen, das nicht richtig machen. Denn in solchen Fällen kommt es auf eine straffe Organisation und die nötige Portion Fingerspitzengefühl an. Doch genau daran hapert es.

Besonders mangelnde Planung und Steuerung sorgen für enorme Schwierigkeiten, die den Gesamterfolg von Strategien gefährden. Die Studie nennt dabei explizit die Zeitverschwendung, die viel Energie kostet. Vor allem bei den so genannten Meetings hapert es oft an den grundlegenden Dingen. Durch mangelnde Planung gibt es keine Tagesordnung, wodurch Sinn und Zweck vielen Mitarbeitern schlichtweg verborgen bleiben.

Außerdem werden oft nicht alle wichtigen Entscheidungsträger und Kollegen mit dem nötigen Fachwissen eingeladen, so dass das Meeting ohne irgendwelche Lösungen oder Entscheidungen endet. Aber man hat darüber gesprochen.

Solche Unordnung macht es den Mitarbeitern schwer, erfolgreich zu arbeiten. Manchmal wissen die dann nämlich schlicht nicht, was sie eigentlich tun sollen. Diesen Leerlauf von Kapazitäten, Wissen und Talenten kann sich ein Unternehmen aber nicht leisten. Daher sollte viel mehr Sorgfalt in die Entwicklung und vor allem die Vermittlung von Strategien investiert werden. Wenn die Mitarbeiter informiert sind und sich der Führung ihrer Vorgesetzten sicher sein können, wird sich manch ein Unternehmen vielleicht noch wundern über die verborgenen Schätze unter den Mitarbeitern.

Wie Sie als Betriebsleiter erfolgreich sind, lesen Sie in: Betriebsleitung aktuell!
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Zauderer, Formalisten, Giftzwerge und Besserwisser:
Wie Sie schwierige Mitarbeiter typengerecht führen und zu konstruktiver Mitarbeit motivieren


Als Vorgesetzter und Führungskraft wissen Sie es vermutlich aus eigener, mehr oder weniger leidvoller Erfahrung am besten: Immer wieder gibt es Mitarbeiter, die Ihnen, den übrigen Mitarbeitern im Team und sich selbst das Leben unnötig schwer machen. Während die „Eigenbrötler“ dabei noch positiv motiviert sind, „glänzen“ die „Destruktiven“ durch negative Aktivitäten. Für Sie als Führungskraft kommt es entscheidend darauf an, Mitarbeiter klar zu klassifizieren – und typengerecht zu führen!

Testen Sie die Tipps aus dem Praxishandbuch - leiten - führen - motivieren jetzt 4 Wochen gratis!



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Managementwissen für Ingenieure

Nur wenige kleine Unternehmen nutzen öffentliche Fördermittel

Öffentliche Fördermittel der Europäischen Union (EU), des Bundes und der Länder werden für kleine Unternehmen immer wichtiger, da diese relativ stark von Fremdkapital abhängig sind. Staatliche Förderleistungen sind eine wichtige Hilfe zur Finanzierung von Investitionen oder zur Neugründung von Unternehmen. Doch nicht einmal die Hälfte (47 %) aller kleinen Unternehmen wissen, dass es solche staatlichen Mittel gibt, die sie für ihr Unternehmen beantragen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Microsoft Deutschland GmbH beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Studie, die kleine Unternehmen in Deutschland zu ihrer wirtschaftlichen Lage und Investitionsbereitschaft befragt hat.

Der Anteil an Unternehmen, die bereits staatliche Fördermittel etwa bei der EU oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt haben, beträgt 24 %. Allerdings gibt es relativ starke Unterschiede zwischen den Branchen. Besonders große Nachfrage herrscht bei den kleinen Industriebetrieben (43 %), in den übrigen Branchen liegt sie bei nur knapp 25 %.

Eine Übersicht über die technologieorientierten Förderprogramme des Bundes, der Bundesländer und der EU finden Sie unter www.foerdermittelratgeber.de. Die Datenbank ist frei zugänglich, kostenlos nutzbar und mit einer umfangreichen Suchfunktion ausgestattet. Die Ergebnisse der Studie erhalten Sie unter www.kleineunternehmen.de/trendbarometer.

Weitere Neuigkeiten lesen Sie in Technik & Vertrieb aktuell!
Spontan präsentieren: So überzeugen Sie Ihr Publikum

Projektbesprechung: Eigentlich sollte es nur um eine kurze Abstimmung unter den beteiligten Ingenieren und technischen Fachkräften über die nachfolgenden Projektaufgaben gehen, doch nun fordert Ihr Chef Sie überraschend auf, „mal eben“ über den Stand des Projektes zu referieren. Was tun? Ihre Unterlagen liegen in Ihrem Büro. Und das, was Sie im Kopf haben, können Sie in der Kürze der Zeit nicht aufschreiben. Ihnen bleiben vielleicht 30 Sekunden, maximal eine Minute, bevor Sie mit Ihrer Improvisation beginnen müssen. Mit unserem 5-Schritte-Programm gelingt Sie Ihnen trotzdem:

Schritt 1:
Bei einer spontanen Präsentation brauchen Sie vor allem eins: Sicherheit in der Thematik. Referieren Sie deshalb niemals über etwas, das Ihnen nicht vertraut ist. Wenn Sie Ihre Informationen nur stockend wiedergeben können (weil Sie selbst noch nicht auf dem aktuellen Stand sind) oder bei Nachfragen keine konkreten Sachverhalte benennen können, hinterlässt das nicht nur bei Ihren Zuhörern einen schlechten Eindruck. Sie werden außerdem noch nervöser, als Sie es sowieso schon sind.

Schritt 2:
Die wichtigste Handlungsmaxime lautet: Gewinnen Sie auf jeden Fall Zeit zum Nachdenken. Jede Sekunde zählt: Erheben Sie sich langsam. Sammeln Sie ihre Notizen ein (auch wenn diese nichts mit der Präsentation zu tun haben). Legen Sie Ihre Notizen so hin, dass Sie sie griffbereit haben. Schließen Sie, falls notwendig, das Fenster. Schenken Sie sich ein Glas Wasser ein. Auch eine kleine Pause, nachdem Sie Ihren Vortragsplatz erreicht haben, ist für die Zuhörer akzeptabel. Schließlich sammeln Sie gerade Ihre Gedanken.

Schritt 3:
In der so gewonnenen Zeit können Sie über den Hauptpunkt Ihrer Präsentation nachdenken: Suchen Sie nicht nach dem bestmöglichen Punkt, denn dafür ist keine Zeit. Nehmen Sie den ersten, der Ihnen einfällt. Sie können von da aus immer noch auf einen 2. Hauptpunkt überleiten, falls Ihnen dieser erst während der Präsentation einfällt. Schaffen Sie sich selbst eine logische Gedankenfolge, indem Sie jeden Satz auf einem Stichwort des voran gegangenen Satzes aufbauen. Beispiel: „Wir hinken unserem Zeitplan hinterher …“ „Der Grund für die Zeitverzögerung sind Schwierigkeiten mit dem Zulieferer …“ „Die Schwierigkeiten mit dem Zulieferer bestehen darin, dass …“.

Schritt 4:
Machen Sie sich keine Gedanken über einen entsprechenden Einstieg. Wenn Sie nicht alle Teilnehmer der Runde kennen, stellen Sie sich erst einmal vor – mit Namen und Funktion. Falls das nicht notwendig ist, steigen Sie einfach „in medias res“ ein, d. h. mitten in die Präsentation. Sehr geeignet für einen Einstieg kann z. B. ein zurückliegendes Gespräch mit einem anderen Projektverantwortlichen über Fortschritte im Projekt sein.

Schritt 5:
Denken Sie nicht darüber nach, wie Sie das Ende der Präsentation gestalten. Fassen Sie das vorher Gesagte einfach noch einmal zusammen. Ziehen Sie ein Fazit oder geben Sie einen Ausblick.

Noch mehr zum Thema erfolgreiches Präsentieren finden Sie in unserem Standardwerk: Praxishandbuch für technische Führungskräfte - Das Deutsche Ingenieur-Handbuch – klicken Sie hier für Ihren Gratis-Testmonat!
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Flexibilität ist alles!
Wie Sie Ihre Mitarbeiter effizient einsetzen.


Als erfahrener Betriebsleiter wissen Sie: Selten kommt es so wie geplant. Während an einer Stelle Mitarbeiter auf den Nachschub wichtiger Teile warten, kämpfen andere mit einer defekten Maschine, was den Arbeitsablauf immer wieder bremst. Und dann kommt noch ein Gruppenleiter und meldet: 3 Leute krank.

Da hilft nur eines: Flexibilität. Mitarbeiter dort einsetzen, wo sie im Augenblick am meisten gebraucht werden. Das aber funktioniert nur, wenn der Betrieb darauf vorbereitet ist.

Wie Sie das in der Praxis bewerkstelligen, verrät Ihnen unser neuer Informationsdienst

Betriebsleitung aktuell

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Hotelleitung

Was hat die Fußball-WM der Hotellerie gebracht?

Im Vorfeld der Fußball-WM waren die Erwartungen der Hotellerie groß. Mit 5 Millionen zusätzlichen Übernachtungen, einem Plus beim Umsatz von 500 Millionen Euro und Umsatzsteigerungen von bis zu 25% im F&B-Bereich wurde für Hotellerie und Gastronomie gerechnet. Die Ergebnisse einer Branchenumfrage des DEHOGA, die noch vor den Halbfinal-Spielen gestartet wurde, macht jedoch deutlich, dass diese Erwartungen nur teilweise erfüllt wurden. Viele Hotels klagen sogar über Umsatzeinbrüche.

Bei den Logisumsätzen profitierten die Hotels am meisten, die ihren Standort im Umfeld der 12 Spielorte hatten. Selbst die Betriebe, die im April ihre Zimmerkontingente vom Accommodation Service der Fifa zum Teil in großer Anzahl wieder zurückbekamen, konnten durch kurzfristige Buchungen, unmittelbar vor den Spielen, unbelegte Betten vermeiden. Weniger gut lief es für Hotels im Umkreis der Teamquatiere. Orte wie Hinterzarten, Bad Nauheim oder Walldorf wurden zwar regelmäßig und oft in großer Anzahl von Fans und Journalisten besucht, jedoch handelte es sich zumeist um Tagestouristen, die keine Hotelzimmer brauchten. Hotels fern ab der Austragungsorte wurden eher zufällig von WM-Gästen frequentiert. Auch wenn sich das Geschäft hauptsächlich auf die Spielorte konzentriert hat, geht der DEHOGA davon aus, dass durch ca. 2 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland und ca. 3 Millionen aus dem Inland, die Erwartungen der Branche erfüllt werden.
Zu den „F&B-Gewinnern“ zählen eindeutig die Betriebe, die über Terrassen und Biergärten verfügen und diese mit Großbild-Leinwänden ausgestattet hatten. An Spieltagen mit deutscher Beteiligung und während der Endrunde wurden dort nicht selten die Getränkeumsätze verdreifacht. Begünstigt wurde dies zusätzlich durch das anhaltend gute Wetter und natürlich auch durch die gewachsene Begeisterung für diesen Event.

Auch wenn sich die Hotellerie grundsätzlich zufriedener zeigt, als die reine Gastronomie, gibt es nicht wenige Hotels, die über Umsatzeinbrüche durch die Fußball-WM klagen. Viele Firmen und Seminarveranstalter haben bereits vor Monaten gezielt den Juni aus ihrer Seminar- und Veranstaltungsplanung gestrichen, weil sie davon ausgegangen sind, dass Bettenkapazitäten knapp sind und die Preise während der WM steigen. Im Geschäftsreise-Segment war diese Entwicklung ähnlich, wenn auch nicht ganz so gravierend. Zusätzliche Übernachtungen durch „WM-Flüchtlinge“ in fußballfreien Orten brachten kaum Augleich für ausgebliebene Buchungen. Die betroffenen Hotels hoffen nun auf eine erhöhte Nachfrage im Veranstaltungs- und Firmenreisebereiche nach den Sommerferien.

Wenn es auch jetzt Hotels gibt, die durch die Fußball-WM nicht profitiert oder gar gelitten haben, sieht der DEHOGA für die gesamte Branche einen mittel- und langfristigen Nutzen. Denn die Tatsache, dass sich Deutschland als überaus gastgeberfreundliches Land in hervorragender Weise durch die WM im Ausland präsentiert hat, sei die beste Werbung für das Reiseland Deutschland gewesen.

Weitere Neuigkeiten für Sie als Hotelier lesen Sie in Hotelleitung in der Praxis.
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8 Fragen zu Ihrem Wochenrückblick

Sonntagnachmittag. Die letzten Brunchgäste haben Sie gerade verabschiedet, Ihre Kellner sind dabei, ihre Kassenabschlüsse laufen zu lassen und an Ihrem Empfang werden noch einmal die Reservierungen für die kommenden Tage geprüft. Nach einer anstrengenden Woche, mit vielen Gästen und Veranstaltungen kehrt nun für ein paar Stunden etwas Ruhe in ihr Hotel ein.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, die Türen in Ihrem Büro zuschließen und ungestört für ein paar Minuten die abgelaufene Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Stellen Sie sich selbst diese 8 Fragen, um die alte Arbeitswoche so abzuschließen, dass Sie nur die wichtigsten Erkenntnisse mit in die neue Arbeitswoche nehmen und unnötigen „Gedankenballast“ zurücklassen.

1. Habe ich alles Wichtige erledigt, was ich mir für diese Woche vorgenommen hatte?

Wenn nicht, notieren Sie sich das Unerledigte für die Folgewoche!

2. Warum konnte ich diese Dinge nicht erledigen?
Beurteilen Sie, ob die Faktoren, die dazu geführt haben, dass Sie wichtige Dinge nicht erledigen konnten, auf Ihre eigene Arbeitsablaufplanung zurück zuführen sind.

3. Was hat mich in der abgelaufenen Woche am Meisten gestört?
Überlegen Sie, ob Sie solche Störfaktoren in Zukunft nicht ausschalten können (z.B. Konfliktlösung unter Mitarbeiter, Änderung im Gäste-Beschwerdehandling, Stressabbau, etc.)

4. Was ist mit nicht gelungen?
Stellen Sie fest, woran Ihre Vorhaben gescheitert sind und wie Sie dies für die Zukunft ändern können.

5. Was habe ich in der abgelaufenen Woche besonders gut gemacht?
Beurteilen Sie, ob Sie die Techniken und Wege, die zu diesem Erfolg geführt haben, auf andere, vielleicht negative Dinge, übertragen können.

6. Habe ich in dieser Woche besondere oder neue berufliche Erfahrungen gemacht?
Überlegen Sie, wie Sie diese vielleicht künftig nutzen können.

7. Was muss ich morgen unbedingt als erstes erledigen?
Wenn es unangenehme Dinge zu erledigen gibt, ziehen Sie diese vor.

8. Wie kann ich mich heute noch für meine Erfolge der abgelaufenen Woche belohnen?
Schalten Sie jetzt den „Arbeitsschalter“ aus und denken Sie nur noch an sich und ihre Familie.

Weitere Selbst-Tests finden Sie auch im Praxishandbuch leiten, führen, motivieren! Klicken Sie hier für Ihren kostenlosen Test-Monat!
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Wo Sie als Betriebsleiter punkten können:
So führen Sie ein
erfolgreichen Kostenmanagement


Die Devise „Kosten sparen“ gilt heute in jedem Betrieb. Der Unterschied: Manche Betriebsleiter können es besser als andere. Was macht nun ein erfolgreiches Kostenmanagement aus?

Für den Informationsdienst „Betriebsleitung aktuell“ ist ein Betriebsleiter dann besonders erfolgreich, wenn es ihm gelingt:
  • Die Einkaufskosten spürbar und dauerhaft zu senken
  • Preiserhöhungen von Lieferanten abwehren
  • Den Wettbewerbsdruck auf Lieferanten erhöhen
  • Instrumente zur Erkennung von Kosteneinsparpotenzialen entwickeln
  • Die Stückkosten zu senken
Mehr dazu erfahren Sie in „Betriebsleitung aktuell“.

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Kindergarten und Hort

Klären Sie Kompetenzen und Erwartungen mit Ihrem Träger

Eine gute Kooperation mit dem Träger, der Sie in Ihrer Arbeit im Kindergarten und Hort unterstützt, ist eine gute Basis und Bereicherung. Damit dies gelingt, sollten Sie die gegenseitigen Erwartungen in einem persönlichen Gespräch klären. So können Missverständnisse, Enttäuschungen und Konflikte auf beiden Seiten rechtzeitig vermieden werden.

Als Leiterin sollten Sie bei einem solchen Gespräch mit Ihrem Träger Folgendes in Erfahrung bringen:
  • Was erwartet der Träger von Ihnen als Leiterin und umgekehrt?
  • Welche Ziele haben Sie?
  • Wie soll die Zusammenarbeit ganz konkret aussehen?
  • Welche Informationen benötigt Ihr Träger von Ihnen?
  • Wie sollen diese Informationen in Zukunft ausgetauscht werden?
  • Wie oft und wo finden Treffen und Gespräche statt?
  • Welche Kompetenzen und Aufgaben überträgt Ihnen Ihr Träger?
Tipp: Halten Sie das Ergebnis Ihrer Besprechung schriftlich fest. So können Sie immer wieder mit Ihrem Träger nachschauen, wie Sie die Kompetenzen genau verteilt haben.

Praktische Tipps und Informationen für Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten finden Sie in Kindergarten & Hort aktuell. Die nächste Ausgabe erscheint am 4.8.2006. Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Test an!
Vergabe vom Medikamenten an Kinder

Die Zahl chronisch kranker oder allergischer Kinder wird immer häufiger. Viele Kinder sind dabei auf eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Daher ist es nicht auszuschließen, dass auch in Ihrer Einrichtung Kinder aufgenommen werden, denen Sie regelmäßig Medikamente verabreichen müssen.

Sinnvoll ist es, grundsätzliche Dinge im Bezug auf die Vergabe von Medikamenten und deren Aufbewahrung festzulegen:
  1. Besprechen Sie im Team, welche Medikamente Sie verabreichen wollen und welche nicht. Sinnvoll ist es, sich auf solche Medikamente zu beschränken, die medizinisch notwendig sind und nicht von den Eltern übernommen werden können.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie die Medikamente wirklich wegschließen können. Medikamente müssen unbedingt in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt werden.
  3. Medizinschrank und Schlüssel müssen für Kinder unerreichbar sein. Daher ist es nicht sinnvoll, den Schlüssel an dem Schränkchen hängen zu lassen.
Hinweis: Bei der Verabreichung von Medikamenten ist es wichtig, dass immer eine bestimmte Person verantwortlich ist. So können Missverständnisse und Fehldosierungen vermieden werden.

Aus: Praxisgestaltung in Kindergarten & Hort, der Ideenquelle für Erzieherinnen und Erzieher.
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Die Anforderungen an Grund- und Hauptschulleiter steigen weiter rapide!

Schulentwicklung, Kooperation mit Eltern, Führung des Kollegiums … Ganz gleich, worum es geht: Sie sollen Lösungen finden! Holen Sie sich deshalb jetzt die kompetente Unterstützung, um Ihre vielen Schulmanagement-Aufgaben künftig noch besser zu meistern.




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Schulmanagement

Regeln Sie den Umgang mit Handys an Ihrer Schule

Handys sind in den Schulen immer mehr verbreitet und wirken sich zunehmend störend auf den Unterricht oder in den Pausen aus. Um dies zu unterbinden, können Sie aber nicht einfach ein generelles Handyverbot an Ihrer Schule aussprechen. Hierfür fehlt Ihnen die rechtliche Grundlage.

Allerdings können Sie gemeinsam mit Ihren Schülern den Umgang mit dem Handy regeln. Hier ein paar Tipps:
  • Beschließen Sie eine Handy-Umgangsregelung in der Schulkonferenz. Wenn auch Ihre Schüler an der Entscheidung beteiligt sind, können Sie mit einer höheren Akzeptanz rechnen.
  • Informieren Sie Schüler und Eltern über Ihre Anweisungen zum Gebrauch von Handys.
  • Sie verhindern dauerhaften Ärger um das Handy, wenn alle Lehrkräfte Ihres Kollegiums konsequent auf die Einhaltung der getroffenen Anordnung bestehen.
  • Mit einer schuleigenen Handy-Regelung können Sie zwar nicht verhindern, dass Schüler Gewalt- und Sexdarstellungen auf ihr Handy laden, doch Sie verhindern, dass die Verbreitung zur Pausenbeschäftigung wird. Auch kommerzielle Geschäfte mit illegaler Handysoftware verbannen Sie damit vom Schulhof.
  • Haben Sie einem Schüler ein Handy abgenommen, müssen Sie dafür sorgen, dass es nicht beschädigt wird.
Aus: Schulleitung intern, dem Managementbrief für Schulleiter und Leiterinnen von Grund- und Hauptschulen.

Auslandsklassenfahrt – Achten Sie auf die Einverständniserklärung der Eltern

Klassenfahrten sind immer mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Insbesondere, wenn Ihre Lehrkräfte eine Klassenfahrt ins Ausland planen, sollten Sie als Schulleiter hierauf hinweisen. So müssen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen des Ziellandes, wie beispielsweise Visumpflicht, sowie Fragen der Krankenversicherung im Ausland geklärt werden.

Bei Minderjährigen Schülern ist zudem das Vorliegen einer Einverständniserklärung der Eltern wichtig, die folgende Punkte aufweisen sollte:
  1. Die Eltern müssen sich mit der geplanten Klassenfahrt ins Ausland einverstanden erklären.
  2. Die Eltern müssen sich verpflichten, die entstehenden Kosten der Fahrt zu tragen und
  3. auch damit einverstanden sein, etwaige Mehrkosten bei Ausschluss von der Schulfahrt zu übernehmen (z.B. § 32, 39 SchulG Sachsen).
Ein Muster für eine entsprechende Einverständniserklärung sowie weitere Informationen zum Thema finden Abonnenten von Rechtssicher handeln in der Schule kostenlos in unserem Abonnentenbereich  in der Rubrik Haftungsfragen.

Sie sind noch kein Abonnent von Rechtssicher handeln in der Schule? Klicken Sie hier und fordern Sie jetzt die aktuelle Ausgabe zum kostenlosen Test an!




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So gehen Sie gekonnt mit schwierigen Eltern in Ihrer Einrichtung um!

Wie Sie als Leiterin einer Kindertageseinrichtung effektiv die Zusammenarbeit mit Eltern, vor allem mit schwierigen Eltern, verbessern und offensiv mit Problemen umgehen, erfahren Sie in Kindergarten & Hort aktuell! Mit praktischen Checklisten, Selbst-Tests und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Praxisbeispielen etc. unterstützt Kindergarten & Hort aktuell Sie auf Ihrem Weg zu einer gelungenen Zusammenarbeit mit Eltern.




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Pflegemanagement

Richtige Einrichtung des Pflegezimmers – Darauf sollten Angehörige achten!

Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden und den meisten Tag im Bett verbringen, sollten ein ansprechendes Zimmer haben, das zweckmäßig, aber nicht steril ist. Schließlich soll der Pflegebedürftige sich in seiner Umgebung wohl fühlen.

Hier ein paar Tipps, die Sie Angehörigen und Pflegepersonen für die Einrichtung des häuslichen Pflegezimmers geben können:
  • Sorgen Sie dafür, dass der Pflegebedürftige aus dem Fenster schauen kann, aber vor Zugluft geschützt ist.
  • Das Fenster kann mit vertrauten Vorhängen ausgestattet werden.
  • Stellen Sie einen Sessel oder einen bequemen Stuhl bereit, damit der Pflegebedürftige nicht den ganzen Tag im Bett verbringen muss.
  • Persönliche Erinnerungsgegenstände (Fotos, Bilder, lieb gewonnene Gegenstände, Kissen) dürfen nicht fehlen.
  • Ein Nachtschrank für den Pflegebedürftigen muss neben dem Pflegebett stehen.
  • Ein Ablagetisch für Pflegemittel usw. sollte vorhanden sein, ebenso ein Papierkorb.
  • Bringen Sie eine Leselampe am Pflegebett an.
  • Stellen Sie ein Fernsehgerät und ein Radio in das Zimmer. Auch wenn diese für den Pflegebedürftige nicht mehr wichtig sein sollten, vermittelt dies den Eindruck, mit der Außenwelt verbunden zu sein.
  • Eine Uhr, die der Pflegebedürftige gut sehen kann, darf in keinem Pflegezimmer fehlen.
  • Vertrautes Bettzeug und Kissen lassen Wohlbefinden aufkommen.
  • Bücher, Zeitschriften und Tageszeitungen zum Lesen sollten dem Pflegebedürftigen zur Verfügung stehen.
  • Der Pflegebedürftige muss sich mit einer Glocke, Klingel oder einem Babyfon bemerkbar machen können.
  • Sollte der Pflegebedürftige in der Lage sein, sich zu unterhalten, veranlassen Sie, dass ein Telefon zur Verfügung steht.
  • Pflegehilfsmittel (Urinflasche, Toiletten-Stuhl, usw.) für die Pflege sollten gut erreichbar, aber abseits verstaut sein.
  • Evtl. Handlauf anbringen lassen, damit sich der Pflegebedürftige abstützen kann.

Hinweis: Bei der Einrichtung des Pflegezimmers sollte der Pflegebedürftige unbedingt mit einbezogen werden. Wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist oder kein Interesse hat, sollten die Angehörigen versuchen, sich in seine Lage zu versetzen: Was sind die Lieblingsfarben, in welchem Bettzeug fühlt er sich wohl, welche Pflanzen, Kissen oder Dinge mag er besonders gern?

Aus pdl.konkret ambulant, die aktuelle Ausgabe erscheint am 4.8.2006. Jetzt zum kostenlosen Test anfordern!

Schulung von Personal zeigt Erfolg bei der Behandlung von Demenzkranken

Pflegeheime, die ihr Personal gezielt auf die Betreuung Demenzkranker vorbereiten, können in vielen Fällen auf Fesseln und beruhigende Medikamente zum Schutz ihrer Bewohnerinnen und Bewohner verzichten, so das Ergebnis des Modellprojekts „Reduktion von körpernaher Fixierung bei demenzerkrankten Heimbewohnern“ (ReduFix).

Im Rahmen des Projekts wurde das Heimpersonal über neuste Erkenntnisse der Pflegewissenschaft, rechtliche Fragestellungen, die Wirkung von Psychopharmaka auf das Verhalten älterer Menschen sowie die Einsatzmöglichkeiten neuer technischer Hilfen, wie etwa Bewegungssensoren oder dämpfende Hüftprotektoren, informiert.

Nach der Schulung haben die Pflegekräfte bei jedem fünften Heimbewohner ganz auf Fesseln verzichtet oder zumindest die Dauer der Fixierung deutlich reduziert. Auch die Bewohner reagierten hierauf positiv. So zeigten sie ein weniger herausforderndes Verhalten und waren in einer besseren psychischen Verfassung.

An dem Modellprojekt, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde, haben sich insgesamt 46 Einrichtungen aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen beteiligt. 400 Bewohnerinnen und Bewohner wurden zu Beginn der Studie in diesen Einrichtungen fixiert und mit Psychopharmaka behandelt.

Ausführliche Informationen sowie den Abschlussbericht zum Modellversuch „ReduFiX“ finden Sie unter www.efh-freiburg.de/agp/redufix.htm.

Regelmäßige Informationen für Führungskräfte stationärer Pflegeeinrichtungen finden Sie in Stationäre Pflege aktuell. KLICKEN SIE HIER und fordern Sie die  aktuelle Ausgabe, die am 3.8.2006 erscheint, zum kostenlosen Test an!.

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Ihre Qualität ist unser Erfolg!

Fernkurs: Qualitätsbeauftragter in der Altenpflege
Praxisnah und berufsbegleitend gelingt Ihnen in einem Jahr der Aufbau eines Qualitätsmanagements in Ihrer Pflegeeinrichtung. Nutzen Sie diesen Vorsprung und sichern Sie die Pflegequalität und die Zukunft Ihrer Einrichtung.




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Sozialmanagement / Nonprofit

So bereiten Sie sich richtig auf Zielvereinbarungsgespräche vor, Teil 1

Zielvereinbarungsgespräche helfen Ihnen und Ihren Mitarbeiter, Probleme am Arbeitsplatz, Leistungen und Arbeitsverhalten sowie Arbeits- und Entwicklungsziele Ihrer Mitarbeiter zu besprechen und neu festzulegen.

Als Vorgesetzter sollten Sie sich daher vor jedem Zielvereinbarungsgespräch 2 Leitfragen stellen:
  • Was will ich als Führungskraft erreichen?
  • Was will der Mitarbeiter erreichen?
Um diese Fragen zu beantworten müssen Sie zunächst auf das zurückblicken, was im konkreten Aufgabenbereich von Ihrem Mitarbeiter erreicht wurde oder misslungen ist. Halten Sie daher zunächst eine Rückschau und versuchen Sie folgende Fragen zu klären:
  • Welche Zielvereinbarungen wurden mit dem Mitarbeiter in der Vergangenheit getroffen?
  • Wurden diese Ziele erreicht?
  • Was ist nicht gelungen?
  • Was sind jeweils die Gründe (gute oder schlechte Rahmenbedingungen, klare oder unklare Regelungen der Zuständigkeiten)?
  • Was sind die Stärken des Mitarbeiters?
  • Wo liegen seine Schwächen?
  • Wie hat der Mitarbeiter seine Ziele verfolgt?
Eine weitere Vorbereitung für das Zielvereinbarungsgespräch mit Ihrem Mitarbeiter ist, dass Sie auf neue Ziele, die Sie in Ihrer Einrichtung planen, schauen. Mehr hierzu lesen Sie in der kommenden Woche!

Mehr praktische Tipps und Informationen für Leiterinnen und Leiter sozialer Einrichtungen finden Sie im Praxishandbuch Sozial Management.

13. Österreichischer NPO-Kongress vom 18. -19.Oktober in Wien

Was bedeutet Innovation? Welchen Nutzen kann Innovation in Ihrer Organisation stiften? Und wie können Sie eine innovationsfreundliche Kultur fördern? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie auf dem 13. Österreichischen NPO-Kongress, der vom 18. bis 19. Oktober 2006 in Wien stattfindet.

Führungskräfte und Fachleute können hier gemeinsam mit Experten zum Thema „Innovationen in NPOs und der öffentlichen Verwaltung“ diskutieren und Erfahrungen mit Kollegen austauschen. Zudem haben Sie in interaktiven Workshops Gelegenheit, Ihr persönliches Anliegen zu thematisieren und so neue Innovationen in Ihrer Organisation anzustoßen.

Ausführliche Informationen zum Kongress erteilt

Michaela Sramek,
Kongressmanagement,
Tel.: +43/1/368 68 78-222
michaela.sramek@oeci.at
Elisabeth Halbritter,
Teilnehmerservice,
Tel.: +43/1/368 68 78-230
elisabeth.halbritter@oeci.at

Besuchen Sie uns auf unserer Internetseite! Hier finden Sie hilfreiche Fachartikel sowie Checklisten und Muster speziell für den Non-Profit-Bereich.




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